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Der Umwelt zuliebe
Beschreibung
Die erste internationale Biografie über ein indisches Mathematikgenie verbindet eine Reise in die akademische Welt mit der Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft.
1997 in "Good Will Hunting" wurde der Titelheld mit ihm verglichen, 2006 plante Schauspieler Stephen Fry, die Ko-Regie bei einem Film über ihn zu übernehmen, 2014 schließlich war er Fokus einer Bollywoodproduktion. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde Srinivasa Ramanujan dadurch nicht - ein Versäumnis, das die zweite Regiearbeit Matt Browns dank internationaler Stars und eines warmherzigen, aber nie rührseligen Erzähltons durchaus korrigieren könnte.
Auf der Basis einer Biografie von Robert Kanigel hat Brown keine leichte Aufgabe zu stemmen, schließlich ist die Euphorie über revolutionäre Entdeckungen in der Zahlentheorie für den Normalzuschauer kaum nachvollziehbar und spannungsinduzierend. Diesen dramaturgischen Hinkelstein kann der Film nicht bewegen, zumal er die Poesie der Mathematik nicht mit visueller Magie spiegelt, etwa durch digitale tanzende Zahlen, die sich zu Gleichungen formen. Stattdessen konzentriert sich dieses zwischen 1914 und 1920 spielende Drama auf das rational Greifbare und emotional Berührende, auf die Geschichte eines Mittzwanzigers aus Indien (Dev Patel) ohne höheren Schulabschluss, der von einem britischen Professor (Jeremy Irons) nach Cambridge eingeladen wird und dort um Anerkennung und Veröffentlichung seiner brillanten Theorien kämpft. Parallele Erzählfronten sind die Veränderungen durch den Ersten Weltkrieg und Ramanujans Liebe zu seiner Frau, die er in der Heimat zurücklassen musste.
Der Fokus des optisch attraktiven Cinemascope-Films liegt aber in der Kollision von Strenge und Freundlichkeit, von kolonialer Arroganz und indischer Selbstbehauptung, von akademischer Beweisführung und intuitiver Argumentation. Die sich dabei zögerlich entwickelnde, von allen Darstellern überzeugend vermittelte Freundschaft zwischen Schüler und Mentor, aber auch unter berühmten Akademikern feiert "Die Poesie des Unendlichen" so liebevoll wie Cambridge als Kathedrale des Wissens und der Weisheit, in der Isaac Newton und auch ein indisches Wunderkind Spuren für die Ewigkeit hinterlassen haben. kob.
Hersteller: Universum Film, Neumarkter Str. 28, München, 81673, info@universumfilm.de
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