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  • Könnte ein Mängelexemplar sein oder ein abweichendes Cover haben (z. B. Clubausgaben)
  • Gut für den Eigenbedarf geeignet
Beschreibung
Ausgerechnet das, was unser Leben in eintscheidenden Momenten stabilisiert, soll Gefahren beinhalten? Doch Vertrauensmissbrauch gilt zu Recht als Sakrileg, oft kann man nicht sagen, ob ein Vertrauensvorschuss gerechtfertigt ist. Wann man einen Neurowissenschaftler danach fragen würde, wo denn der Sitz dieses Gefühls ist, - er müsste passen. Um sich der Komplexität des Vertrauens anzunehmen, haben sich der Literaturwissenschaftler Jürgen Wertheimer und der Gehirnforscher Niels Birbaumer zusammengetan. Der eine schaut tief in den Fundus der Literaturgeschichte, der andere in unser Gehirn. Kann der Vertrauenscode vielleicht doch entschlüsselt werden?
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
08.10.2016
Sprache
Deutsch
EAN
9783711000965
Herausgeber
ecoWing
Sonderedition
Nein
Autor
Jürgen Wertheimer, Niels Birbaumer
Seitenanzahl
304
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Einbandart Details
mit Schutzumschlag

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

3.5
Aus 2 Bewertungen zu Vertrauen
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Nicht schlecht, aber das offene Ende hat mich etwas enttäuscht...
Julia S. - Bewertet am 25.03.2022
Zustand: Exzellent
INHALT: Der 43-jährige Oberinspektor Avraham Avraham arbeitet seit zehn Jahren im israelischen Ayalon-Polizeidistrikt. Auch wenn er erst seit zwei Jahren Leiter des Ermittlungsdezernats ist, hat er genug von den „Bagatellfällen“, mit denen er sich tagtäglich befassen muss. Denn meistens handelt es sich dabei um Gewalttaten, deren Aufklärungen niemandem mehrhelfen werden. Ja, er möchte Grausamkeit, Gewalt und das Böse bekämpfen, aber dabei eben auch Leben retten! Auch von den nächsten beiden Fällen, die hereinkommen, verspricht sich Avraham zunächst nur wenig Abwechslung: In einem Hotel ist ein Tourist verschwunden, ohne die Hotelrechnung zu begleichen. Und vor einer Klinik bei Tel Aviv wurde ein Säugling einfach abgestellt. Doch die Ermittler werden eine Weile mit den zwei Fällen beschäftigt sein. Denn es ist nicht alles immer so, wie es auf den ersten Blick scheint… MEINUNG: Zunächst sei gesagt, dass der Klappentext eigentlich schon zu viel verrät. Dadurch, dass insgesamt wenig im Buch passiert, halte ich meine Inhaltsbeschreibung kurz, um nicht alles vorwegzunehmen. Der eher leichtere Krimi fing für mich stark an und auch der ganze Aufbau hat mir sehr zugesagt. Auf den ersten Seiten bekam ich zunächst den Eindruck, dass Protagonist Avraham ganz schön anspruchsvoll ist. Sein Job klingt abwechslungsreich, aber ihm reicht das nicht. Das ließ ihn erst mal etwas unsympathisch und egoistisch erscheinen. Doch ich fing an, zu verstehen, dass er mehr erreichen möchte, indem er Menschen wirklich hilft. Er hätte gerne eine neue Herausforderung. Diese folgt schließlich schneller und komplexer als erwartet… Mit der Zeit kam ich mit dem Protagonisten immer besser zurecht und habe seine Gedanken und Handlungen gerne verfolgt. An sich mochte ich die (wenn auch stellenweise etwas trockene) Erzählweise, fand die Charaktere interessant, hab die Arbeit und die Gedankenwelt von Avraham gerne verfolgt und konnte mir die Handlungsorte gut vor Augen führen. Ab und zu gab es jedoch einige Längen. Das Ende kam mir dann leider zu schnell, mir wurde dabei zu wenig aufgelöst, vieles blieb offen. Das fand ich weniger schön gelöst. Wenn man ein ganzes Buch über die polizeilichen Ermittlungen von zwei Fällen verfolgt, möchte man doch am Ende wissen, was wirklich passiert ist! Es gibt Bücher, bei denen ich offene Enden passend finde. Sie können dazu beitragen, dass man sich noch mehr Gedanken über den Inhalt macht und dass dieser noch lange in einem nachklingt. Aber hier war ich enttäuscht, da ich das Gefühl hatte, dass mir der offene Schluss, den ziemlich gelungenen Rest des Buches, zunichtegemacht hat. FAZIT: An sich kann ich das Buch als leichten Kriminalroman empfehlen. Ich mochte die Figuren und den Aufbau der Handlung. Allerdings sollte man ein großer Freund von offenen Enden sein, um am Schluss nicht allzu enttäuscht zurückzubleiben. 3-3,5/5 Sterne!
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Verstrickung
Anne H. - Bewertet am 04.03.2022
Zustand: Exzellent
Eigentlich hat Avi Avraham genug davon, in immer gleichen, unbedeutenden Ermittlungen der Polizei Tel Aviv festzustecken. Er möchte viel mehr etwas bewegen, etwas was die Sicherheit des Landes beeinflusst, mehr ermitteln, mehr denken, mehr bewirken, als einfach nur Fälle aufnehmen und abhaken. Das man manchmal mit seinen Wünschen etwas vorsichtig sein sollte, wird ihm erst im Laufe seiner Ermittlungen in zweien eben jener unbedeutenden Fälle klar. Ein ausgesetzter Säugling und ein verschwundener französischer Tourist aus einem eher unterklassigen Hotel stellen genau das dar, worauf Avi keine Lust mehr hat. Plötzlich beginnt sich aus dieser Konstellation jedoch eine ganz andere, verstricktere heraus zu entwickeln, die ihn tatsächlich in ganz andere Sphären katapultiert. Er hat es nicht nur mit internationaler Zusammenarbeit mit den Behörden in Frankreich zu tun, sondern auch mit dem Geheimdienst. Und der Mossad macht ihm auf nicht allzu subtile Weise klar, wo seine Grenzen liegen. Avi muss erkennen, dass auch eine herausragendere Ermittlung ihre Nachteile haben kann und plötzlich ganz andere Mitspieler auf den Plan ruft. Für mich war es das erste Buch des Autors. Ich kenne die Vorgängerbände um Kommissar Avi Avraham demnach nicht (es handelt sich hier um den vierten band einer Reihe), fand das aber auch vollkommen unproblematisch. Für den aktuellen Plot fehlt dem (unwissenden) Leser nichts, was das Verständnis schmälern würde. Die Einschätzung ist immer anders, wenn man die Horizontalhandlung rund um die Geschichte der Ermittler etc. kennt, aber ganz subjektiv kann ich sagen, mir hat nichts gefehlt bzw. auch wurden keine dauernden oder unverständlichen Bezüge auf Vergangenes gestellt, die existenten Referenzen waren in sich nachvollziehbar. Insgesamt würde ich sagen, ich habe einen unaufgeregten, aber nicht minder spannenden Kriminalroman gelesen. Hier herrscht keine große Effekthascherei vor, die Ereignisse stehen mit ihrer Bedeutungstiefe auch so ausreichend für sich selbst. Der Stil ist demnach auch nicht reißerisch, sondern sehr tiefgründig und anspruchsvoller als der Durchschnittskrimi. Fazit: sollte an sich drauf einlassen, unterhaltsam und qualitativ ansprechend zugleich!
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