Aus 1 Bewertungen zu Ambach – Die Auktion / Die Tänzerin
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★★★★★
☆☆☆☆☆
Toller Auftakt einer Serie voller Spannung
Jennifer W. - Bewertet am 31.07.2017
Zustand: Exzellent
Ich habe die ersten beiden Bände „Die Auktion“ und „Die Tänzerin“ (zusammengefasst in einem Buch) freundlicherweise von den Autoren und dem Piper-Verlag kostenlos als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen und möchte mich an dieser Stelle noch mal herzlichst bedanken. Diese Tatsache beeinfluss… jedoch nicht meine Meinung.
Zum Inhalt:
Der Pechvogel Felix Ambach, der von allen als Loser hingestellt wird und sich allmählich auch selbst so sieht, genießt weder Reichtum noch Ansehen, oder überhaupt genug Geld um selbstständig zu leben und über die Runden zu kommen. Er wohnt zur Miete in einem heruntergekommenen Haus, das seinem Bruder, (Doktor) Christian Ambach, gehört. Christian genoss als Erstgeborener Privilegien, für die es bei Felix nicht mehr gereicht hat und wurde zu einem angesehenen Kunsthistoriker. In seinen Augen ist sein kleiner Bruder nicht mehr als ein Versager und genau so behandelt er ihn auch. Hinzu kommt, dass er auch noch mit Felix‘ Exfreundin liiert ist. Es läuft also nicht besonders für unseren Helden. Eines Tages lässt er sich einen Plan einfallen, um die Rollen zu verschieben und sich an seinem Bruder zu rächen, dafür will er ihn als Fälscher entlarven und den guten Ruf von Christian zerstören. Doch ganz so einfach wird ihm das nicht gemacht, schon bald tun sich neue Hinternisse auf, die es zu überwältigen gilt und mit denen Felix zu kämpfen hat.
Zum Stil:
Zu Beginn empfand ich den Schreibstil als distanziert, ich weiß aber inzwischen seinen eigentlichen Wert für die Geschichte zu schätzen. Mir gefällt sehr gut, wie flüssig man durch die Geschichte kommt, da der Lesefluss zu keinem Zeitpunkt gestört wird. Man bediente sich einer leichten Sprache in der Erzählstimme, gibt aber jeder Figur seine eigene Stimme, dazu gleich mehr.
Dennoch wirft der Schreibstil noch einige Schwächen auf, die aber kaum erwähnenswert sind oder einfach nicht mein ganz persönlicher Geschmack sind.
Das Lektorat:
War, wie bei den meisten Büchern des Piper-Verlags auch hier wieder einwandfrei. Ich habe zumindest keine Fehler gefunden, was wirklich selten vorkommt, irgendwo schleicht sich meistens etwas ein. Vielleicht habe ich sie aber auch nur auf Grund der Spannung überlesen – wer weiß ;)
Zu den Charakteren:
Die Figuren stachen ganz besonders heraus, wie ich finde. Sie wurden nicht als Werkzeug genutzt, um die Handlung weiterzubringen, sondern waren eigenständige Personen, die sich von den anderen handelden Akteuren unterschieden. Das ist leider keine Selbstverständlichkeit und ich fand es großartig, wie hier die Umsetzung überzeugen konnte. Man hat, während man der Geschichte gespannt folgt, auch noch Spaß daran, die Charaktere zu ergründen und, auch wenn sie ein mal gegen das eigene Verständnis handeln, sie ins Herz zu schließen.
Fazit:
Ein wirklich spannender Auftakt einer Reihe, die man definitiv nicht an dieser Stelle einfach beenden kann. Von Seite zu Seite fand ich das Buch immer besser, wobei sowohl Band 1 als auch Band 2 gelungen waren. Handwerklich fand ich noch einige Schwächen, die ich aber gerne überlese, weil sonst alles passt. Definitiv empfehlenswert, jedoch trotzdem noch verbesserungswürdig.