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Das Haus der schönen Dinge

Heidi Rehn (Taschenbuch, Deutsch)

4.3 Sterne
aus 3 Produktbewertungen
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  • Gut für den Eigenbedarf geeignet
Beschreibung
Als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl 1897 zum Königlich-Bayerischen Hoflieferanten ernannt wird, glaubt er sich und seine Familie als gleichwertige Mitglieder der Münchner Gesellschaft anerkannt. Zwar begegnet seine Frau Thea Jacobs Enthusiasmus mit einer gewissen Skepsis, doch erst Tochter Lily, die das Kaufhaus am Münchner Rindermarkt in den goldenen 20ern übernimmt, muss erleben, wie sich die Heimat Anfang der 30er Jahre plötzlich gegen sie wendet … Über fast 100 Jahre und drei Generationen erzählt Heidi Rehn die Geschichte einer jüdischen Kaufmannsfamilie: vom glanzvollen Aufstieg über den bodenlosen Fall bis zur späten Versöhnung.
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Taschenbuch | Gut
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
02.05.2017
Sprache
Deutsch
EAN
9783426519370
Herausgeber
Knaur Taschenbuch
Sonderedition
Nein
Autor
Heidi Rehn
Seitenanzahl
656
Auflage
5
Einbandart
Taschenbuch
Einbandart Details
Taschenbuch

Hersteller: Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG, Landsberger Straße 346, München, Deutschland, 80687, produktsicherheit@droemer-knaur.de, Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG

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4.3
Aus 3 Bewertungen zu Das Haus der schönen Dinge
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Eine wunderschöne Familiengeschichte mit einem Traditionskaufhaus im Mittelpunkt
Wencke M. - Bewertet am 17.05.2017
Zustand: Sehr gut
Die Autorin nimmt den Leser bei dieser wunderschönen Familiengeschichte mit in die Vergangenheit. Im Mittelpunkt steht dabei das Traditionskaufhaus Hirschvogl in München. Insgesamt dürfen wir das Leben der jüdischen Familie Hischvogl mit allen Höhen und Tiefen von 1897 bis zum Jahr 1952 miterleben. Das Buch beginnt mit der Eröffnung des Kaufhauses Hirschvogl. Der Leser kann richtig spüren, wie besonders die Situation war, dass ein so großes Kaufhaus mit so erlesenen Waren eröffnet. Die Münchener lieben das Einkaufen bei den Hirschvogls. Schnell wird bekommt das Kaufhaus den Beinamen: Das Haus der schönen Dinge. Insgesamt drei Generationen überlebt das Kaufhaus und immer sind es die Frauen, die mit ihrem besonderen Gespür, den Kaufhausbesuch für die Menschen zu einem Erlebnis macht. Ich liebe Romane, bei denen man in eine andere Zeit abtauchen kann - und das gelingt bei diesem Buch besonders gut. Das Bewusstsein, dass bereits zur Jahrhundertwende die Juden in der Gesellschaft anders betrachtet wurden und sie nicht mit einer Selbstverständlichkeit zur Gesellschaft dazugehören, wird hier sehr gut vermittelt. An manchen Stellen fehlte mir jedoch die Tiefe zur Situation. Gerade bei besonderen Familienereignissen gingen mir die Gefühle nicht tief genug. So werden z. B. Hochzeiten, Geburten oder Todesfälle oft in der Vergangenheitsform erzählt, wenn das Ereignis selber schon einige Zeit zurück liegt. Sehr gut und hilfreich finde ich auf der Buchinnenseite vorne den Stammbaum der Familie Hirschvogl sowie auf der Buchinnenseite hinten der Stadtplan von dem damaligen München. Insgesamt hat mir dieses Buch sehr schöne Lesestunden bereitet.
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Familie Hirschvogl und ihre Geschichte
Madlen R. - Bewertet am 16.05.2017
Zustand: Exzellent
Das Cover ist nicht nur ein sehr schöner Anblick, es passt ebenso wie der Titel gut zum Buch. Mittlerweile gibt es schon sehr viele Bücher, die in der Zeit des Ersten oder Zweiten Weltkrieges spielen. Trotzdem finde ich es immer wieder interessant und spannend in diese Epoche über eine fiktive Geschichte einzutauchen. Daher war ich auch sehr neugierig, ob mich "Das Haus der schönen Dinge" ebenso begeistern kann, wie schon einige andere Bücher aus diesem Genre. Von der Autorin Heidi Rehn war dies mein erstes Buch. Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil, der mich durch viele verschiedene und abwechslungsreiche Zeiten, immerhin gut 60 Jahre, über das ganze Buch hinweg gut unterhalten hat. Es war vor allem sehr bildhaft beschrieben, wodurch ich beispielsweise das jüdische Kaufhaus "Hirschvogl " in jeder Szene direkt vor Augen hatte, als ob ich selbst darin umherwandern würde. Mit den immer wieder ausführlichen Beschreibungen jedes noch so kleinen Details, stand mir das Kaufhaus jedoch zu sehr im Mittelpunkt und die einzelnen Charaktere kamen im Gegenzug etwas zu kurz. Obwohl ich jeden einzelnen Charakter der Familie Hirschvogl sehr mochte und es interessant fand ihre Entwicklung über knapp 6 Jahrzehnte hin zu begleiten, waren sie mir doch leider zu oberflächlich geblieben und nicht tiefgründig genug ausgearbeitet. Das mag vielleicht daran liegen, dass diese 60 Jahre Geschichte des Kaufhauses Hirschvogls und der Familie (1897- 1952) in eine Zeit eingebettet ist, in der in Deutschland wirtschaftlich, wie auch politisch viel geschehen ist. Dies macht es sicher schwierig alles in 640 Seiten unterzubringen. Dazu kommt, dass man gerade aufgrund dieses langen Zeitraums häufig sehr große Zeitsprünge macht. Mir persönlich ist dadurch aber zu viel von den Personen verloren gegangen, um sie besser greifen zu können. Nichtsdestotrotz ist es eine lesenswerte Lektüre über eine jüdische Kaufmannsfamile die von ihrem glanzvollen Aufstieg, über goldene Zeiten bis zu tiefgreifenden Veränderungen durch den Nationalsozialismus in drei Generationen alles durchlebt hat.
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Interessante Geschichte einer jüdischen Kaufmannsfamilie im Wandel der Zeit. Leseempfehlung!
Anita S. - Bewertet am 09.05.2017
Zustand: Exzellent
Durch ein ansprechendes Cover, einen interessanten Klappentext und ein kostenloses Prequel (die Vorgeschichte) bin ich auf das Haus der schönen Dinge von Heidi Rehn aufmerksam geworden. Durch einen angenehmen Schreibstil, anschaulicher Erzählweise und authentischen Charakteren habe ich das Buch in kürzester Zeit verschlungen. Mit münchnerischer Mundart, klein gehaltenen Abschnitten und wechselnden Szenerien wurde mir das Lesen angenehm gestaltet. Ein spannendes Thema wurde unterhaltsam, nachvollziehbar und mitreissend erzählt. Sympathische Protagonisten mit denen man die verschiedenen Ereignisse vor Augen sehr persönlich miterlebt. Gut recherchierte Münchner Geschichte und Ortskenntnisse lassen die Handlung authentisch und wertvoll erscheinen. Komplexe Informationen machen das Buch interessant und zu nicht zu leichter Kost zum einfach weglesen. Man wird gefordert und hat trotzdem unterhaltsame, historische, informative Lektüre. Es gibt einen interessanten Stammbaum der Familie vorn im Einband zum besseren Verständnis den ich auch oft genutzt habe. 656 Seiten Kaufhausgeschichte um eine jüdische Kaufmannsfamilie die so auch in Echt passiert sein könnte und daher sehr spannend ist. Wir begleiten die Hirschvogls durch Aufschwung bis in die dunkelste Zeitgeschichte Deutschlands. Von mir gibt es für dieses Werk 5 kaufmännische Sterne und eine UNBEDINGTE LESEEMPFEHLUNG
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