Aus 7 Bewertungen zu Targa - Der Moment, bevor du stirbst
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★★★★★
☆☆☆☆☆
Last words
Anne H. - Bewertet am 01.09.2017
Zustand: Exzellent
Falk Sandman ist fasziniert von letzten Worten. Leider so fasziniert, dass er die Situation, die dafür sorgt, dass eine Person ihre letzten Worte spricht, selbst herbeiführt. Fasziniert ist er auch von Targa. Unnahbar, gefühlskalt, schön, undurchsichtig – die perfekte Gefährtin für ihn bei seinem… „Hobby“. Aber Targa, die sich seinem Einfluss auch nicht ganz entziehen kann, ist vor allem eins Undercoverermittlerin im Falle der auf rätselhafte Weise umgebrachten Mädchen, die plötzlich in kleinen Holznachen auf der Spree treiben…
„Targa – Der Moment bevor du stirbst“ ist kein „Who-dunnit“-Thriller. Der Täter ist stets bekannt. Die Spannung besteht darin, wie und ob Targa ihre Tarnung aufrecht erhalten kann. Zu welchen Taten sie bei dieser hautnahe-Ermittlung gezwungen sein wird, und ob sie ihre Distanz wahren wird können. Und dieser Spannungsaufbau gelingt sehr gut, da die Protagonistin als Charakter – soziopathisch, aber nicht unsympathisch – einfach gut erdacht ist. Auch Sandman als Gegenspieler und in vielem Targa so ähnlich, sorgt für das richtige Maß an Gänsehaut und Schauder.
Dazu kommt ein klarer Erzählstil ohne Längen, unnötigen Beschreibungen und verwirrenden Details sondern einfach nur das, was wichtig ist für die Story. Dazu zähle ich neben der Haupthandlung auch die Geschehnisse um Targas Vater, ihre Mutter und Schwester. Die Nebenlinie um Carlos Schmidt hat mir ebenfalls gut gefallen, sie hat sich sehr stimmig in Targas Leben eingepasst, fast ist es ein bisschen schade, dass hier schon alles gelöst ist (oder scheint?). Denn es sieht so aus, als sei dies nicht der letzte Fall von Targa gewesen und das wäre äußerst wünschenswert!
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☆☆☆☆☆
Targa - so ungewöhnlich wie der Name ist auch die Ermittlerin selber
Michael S. - Bewertet am 23.08.2017
Zustand: Sehr gut
Targa. Das ist der Name einer hochintelligenten 30-jährigen Frau. So wie der Name ist auch Targa selbst sehr ungewöhnlich. Sie lebt als Undercover-Ermittlerin in einem VW-Bus. Außer ihrer Adoptivmutter hat sie keine Familie. Freunde, so wie Targa es fühlt, hat sie auch keine. Wichtigstes Lebewesen… für Targa ist ihr tauber Hund mit dem Namen: "Hund". Targa war gerade geboren, da wurde sie gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Yella auf den Stufen eines Krankenhauses ausgesetzt. Yella hat die eisige Nacht nicht überlebt. Für Targa bleibt Yella allerdings immer bei ihr.
Wenn die Jagd nach Verbrechern aussichtslos erscheint, kommt Targa ins Spiel. In diesem Fall soll der Psychologie-Dozent Falk Sandman überführt werden. Falk Sandman ist ebenfalls hochintelligent hat einen Internet-Blog zum Thema: "Die letzten Worte bevor man stirbt" ins Leben gerufen. Targa soll hautnah ermitteln und es ermöglichen, dass Falk Sandman überführt wird.
Das Buch entwickelt sich zu einem hochbrisanten Thriller, es scheint, dass nur einer von beiden überleben wird.
Parallel wird von einer Gefängnisinsel erzählt. Dort ist ein Gefangener in höchster Sicherheitsstufe inhaftiert. Hier wurde der Leser lange auf die Folter gespannt, wie das in die Geschichte gehört. Das Ergebnis ist gelungen und überzeugt.
Insgesamt ist der Schreibstil sehr verständlich und flüssig zu lesen, allerdings konnte ich es am Anfang nicht so richtig einordnen, wohin diese Geschichte gehen wird und habe mich etwas schwer getan. Ab einem gewissen Punkt hat mich dieser Thriller sehr gefesselt. Ich musste dann einfach wissen, wie es ausgeht.
Sehr gut finde ich die Buchgestaltung besonders mit den beiden Steckbriefen auf der Innenseite des Buchdeckels.
Ich finde es auch immer wieder schön, wenn die Bücher in bekannten Regionen spielen, so wie hier in Berlin. Wenn dort Plätze, Straßen oder Regionen erwähnt werden, kann man sich das alles gleich sehr gut vorstellen.
Für alle, die spannende Lesestunden haben möchten, gebe ich eine klare Leseempfehlung. Wobei manche Passagen schon sehr extrem waren.
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☆☆☆☆☆
Leider hat mir das Ende das Buch verleidet
Ingrid V. - Bewertet am 27.07.2017
Zustand: Exzellent
Falk Sandman ist ein Serienkiller. Den Ermittlern ist klar, dass er der Mörder von mehreren Frauen ist, aber es gibt keine Beweise. Targa, eine gefühllose Ermittlerin, wird auf ihn angesetzt. Sie gilt als gefühlskalt und muss sich für Falk Sandman öffnen. Er kommt ihr näher als erwartet...
Falk… Sandman ist fasziniert von den letzten Worten Sterbender und betreibt einen Blog. Das Thema finde ich sehr spannend und ist interessant umgesetzt. Beide Charaktere werden tiefgründig dargestellt. Deswegen hat man als Leser häufig das Gefühl, dass man einen Psychothriller liest. Beide Hauptpersonen kämpfen gegeneinander um die Macht. Allerdings ging dabei manches mal die Spannung verloren.
Das Cover und den Titel finde ich sehr gelungen und sie haben mich als nicht Thrillerleser trotzdem angesprochen.
Mich störte, dass die Ausgangsituation meiner Meinung nach unrealistisch ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das BKA so vorgehen würde. Warum macht man nicht einfach eine Hausdurchsuchung? Dort würde man auf jeden Fall DNA der Opfer finden. Falk wischt alles nur ab, da müssen doch auch Spuren zurück bleiben.
Teilweise war für mich gegen Ende die Geschichte dann auch etwas zu dick aufgetragen.
Aber was mich am meisten störte, sind die Worte "Fortsetzung folgt". Das Buch wird nicht richtig offensichtlich als Teil einer Reihe beworben. Ich ging davon aus, dass es eine abgeschlossene Geschichte ist. Wobei ich während dem Lesen manchmal das Gefühl hatte, dass es sich nicht um den ersten Teil handelt und man Targa schon kennen muss. Das hat den Lesefluss manchmal gestört, weil ich meinte, mir fehlen Hintergrundinformationen. Wegen dieser Enttäuschung vergebe ich 2 Sterne!
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☆☆☆☆☆
spannend aber es geht etwas besser=)
tanja k. - Bewertet am 25.07.2017
Zustand: Sehr gut
zur Geschichte selber die man ja auch überall findet fand ich das buch total faszinierend und spannend hatte es auch schon echt lange auf der Amazon Wunschliste und daher mich doppelt gefreut hier es zu gewonnen zu haben .
dennoch war ich etwas enttäuscht so die Geschichte war sehr gut und auch… leicht zu lesen mit verschiedenen Gesicht strängen aus aber leider fand ich es schon schade das es ziemlich am Anfang schon eher alles verraten wurde zb. wer der Mörder ist und wie die Opfer zum teil umsleben kamen die Geschichte selber war toll aber ich hätte es besser gefunden wenn sowas nicht schon in den ersten 50 Seiten verratet würde denke dann wäre es noch spannender gewesen =)
Dennoch kann ich das Buch empfehlen den es war ja nicht schlecht es war nur ein Kritik punkt =)
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☆☆☆☆☆
buntes Gemisch literarischer Klischees
Melissa M. - Bewertet am 14.07.2017
Zustand: Exzellent
Von melail
Vorab: auch wenn der Titel kritisch klingt, bin ich dem Buch doch recht wohl gesonnen, kann aber die Mankos nicht einfach unter den Tisch fallen lassen.
Targa. Meiner Meinung nach kein "Wow!"-Charakter. Man kennt sie. Vielleicht nicht unbedingt DIESE Targa, aber doch Targa im… Allgemeinen. Sie ist komisch, kalt, sehr rational, hat ihre Probleme, sinnt nach Rache, ist aber natürlich wunderschön und jung. Klingt bekannt? Finde ich auch. Aber: es funktioniert eben doch irgendwie. Also warum böse sein, wenn sich der Autor eines Charaktermodells bedient, das so schon sehr lange erfolgreich ist? Böse vielleicht nicht, aber etwas gelangweilt.
Sandmann. Den kennt man so auch. Ein wunderschöner Bösewicht mit einer harten Kindheit, der doch nur ein bisschen Liebe will - und nebenbei eben Frauen umbringt. Klingt bekannt? Wundert mich nicht.
Aber dennoch hat mich irgendwas an dieser Geschichte gefesselt, auch wenn ich meinen Finger nicht exakt darauf legen kann.
Ich schätze, es ist dieser altbekannte Kampf zwischen Gut und Böse. Es ist alles nichts neues, aber die Geschichte geht dennoch runter wie Wasser. Sie ist stellenweise etwas absurd - ja. Aber kann man heutzutage noch Krimis und Thriller schreiben, ohne etwas "über das Ziel hinauszuschießen" und den Leser trotzdem zu fesseln? Ich befürchte nicht.
Deswegen würde ich dennoch sagen, dass man hier eine solide Geschichte vor sich hat, die durchaus Spaß macht zu lesen, wenn man sich auf altbekanntes einlassen kann.