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Der Umwelt zuliebe
Beschreibung
Inspirierendes Biopic über den afroamerikanischen Spitzensportler Jesse Owens, der 1936 bei der Olympischen Spielen in Berlin vier Goldmedaillen gewann.
Owens war zu seiner Zeit für viele Jahre der schnellste Mann der Welt, der mehrere Leichtathletik-Rekorde brach. Doch Regisseur Stephen Hopkins erzählt nicht nur ein typisches Sportdrama um Talent, Training und Triumph. Einen Fingerzeig hierfür gibt der englische Titel "Race", der sowohl Rennen als auch Rasse bedeutet. Denn die deutsch-amerikanisch-kanadische Koproduktion thematisiert (wenn auch fast schon zu dezent) sowohl den Rassismus, der Owens zu Hause entgegenschlug als auch die antisemitische Rassenpolitik der Nazis. Ironischerweise wurde Owens offenbar in Deutschland wesentlich zuvorkommender behandelt als in seinem Heimatland, wo er nach seinem beispiellosen Olympiasieg erst kurz vor seinem Tod offizielle Anerkennung erhielt.
Das Drehbuch des Skriptteams Joe Shrapnel und Anna Waterhouse ("Frankie & Alice") schildert den Werdegang Owens (top: "Selma"-Darsteller Stephan James) ab seiner Collegezeit. Als Student an der Ohio University wird er vom etwas abgebrannten Coach Larry Snyder ("Wir sind die Millers"-Spaßvogel Jason Sudeikis sympathisch in einer ernsten Rolle) unter die Fittiche genommen. Synder bringt dem Naturtalent Technik und Disziplin bei, was sich beim Uni-Leichtathletikwettbewerb in Ann Arbor 1935 bezahlt macht. Dort bricht Owens drei Weltrekorde, was zu seiner Teilnahme an den nächstjährigen Olympischen Spielen in Berlin führt. Dort schreibt er Sportsgeschichte und unterminiert Hitlers Träume vom Siegeszug arischer Athleten.
Bis die Handlung aber nach Berlin verlagert wird, entfaltet sich die Story nach gefälligem, aber etwas eintönigem Muster. In Deutschland angekommen, steigert sich der Spannungsgrad beträchtlich. Die Atmosphäre im Olympiastadion ist geradezu elektrisierend, was von Archivaufnahmen unterstützt wird. Die Inszenierung bemüht sich nicht nur den unheilvollen Einfluss der Nazis zu vermitteln, sondern auch eine andere Seite der Deutschen zu zeigen. Dazu gehören Owens ungewöhnliche Freundschaft mit dem deutschen Starathleten Luz Long und wie das deutsche Publikum eher bereit war für den Afroamerikaner zu jubeln als seine Landsleute zu Hause. Diese differenzierte Herangehensweise trägt dazu bei diese grundsolide produzierte Geschichtsstunde alles andere als langweilig zu gestalten. ara.
Hersteller: Universum Film, Neumarkter Str. 28, München, 81673, info@universumfilm.de
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