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"Jüdisches" Liegenschaftseigentum in Wien zwischen Arisierungsstrategien und Rückstellungsverfahren

Gerhard Melinz (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

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Beschreibung
Die vorliegende Studie hat die Geschichte privaten Liegenschaftseigentums in Wien zwischen 1938 und den 1960er Jahren zum Inhalt - nicht aller Liegenschaften, sondern jenes Teils, der sich im März des Jahres 1938 im Eigentum von Menschen befand, die nach den Kriterien der nationalsozialistischen Gesetzgebung als Juden galten. Der Bogen der historischen Analyse spannt sich von der Entziehung (der "Arisierung" ) dieses "jüdischen" Liegenschaftsvermögens unter den Bedingungen der NS-Herrschaft bis in die ersten beiden Jahrzehnte der Zweiten Republik und damit in jene Periode, in der sich entschied, auf welche Weise und in welchem Ausmaß entzogenes Liegenschaftsvermögen an die ursprünglichen Eigentümer bzw. ihre Erben rückgestellt wurde. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Dinge bzw. jene Transaktionen, deren Objekt sie waren; keineswegs ausgeblendet werden jedoch die Menschen - weder diejenigen, die unter der Herrschaft des Nationalsozialismus um ihr Eigentum (und oft auch um ihr Leben) gebracht wurden, noch jene, die zu den Nutznießern des Systems zählten. Am Anfang der Studie stehen kurze Reflexionen zum einschlägigen Forschungsstand, daran anschließend werden die forschungsstrategischen Grundüberlegungen bzw. Fragestellungen dargelegt sowie ihre methodisch-konzeptionelle Operationalisierung skizziert. Details des Stichprobenverfahrens und der Samplebildung werden im darauf folgenden Abschnitt erläutert. Kapitel 5 entwirft knappe Profile jener Gruppen von Liegenschaftseigentümern (insbesondere der NS-Kategorien "Arier" und "Mischlinge"), die zwar nicht zum Kernbereich des Forschungsprojekts zählten, deren Untersuchung aber instruktive Besonderheiten zu Tage förderte. Die zwei folgenden Kapitel bieten einerseits einen empirischen Überblick über "jüdische" Liegenschaften, ihre räumliche und kategoriale Verteilung sowie ihre Eigentumsstruktur (Liegenschaftsanteilsgrößen, Schätzwertklassen), andererseits werden die Eigentümer anhand einiger soziodemographischer Eckdaten (u.a. Geschlecht, Alter, Familienstand, Staatsangehörigkeit und Vermögen) in den Blick genommen. Das achte Kapitel verlässt das Terrain der grundlegenden Merkmale "jüdischen" Liegenschaftsvermögens und seiner Eigentümer und widmet sich den Dimensionen der Vermögensentziehung. Die Erkenntnisse aus der Datenbankauswertung werden in der Zusammenschau mit allgemeinen Aspekten der sich zunehmend radikalisierenden antisemitischen Politik zu einem Phasenmodell der Arisierung von Liegenschaftsvermögen gebündelt. Daran anschließend liefert die Analyse von Arisierungskaufpreisen Aufschlüsse darüber, wer in welchem Ausmaß im Zuge von Vermögenstransaktionen unter dem NS-Regime profitierte. Nach der umfassenden Analyse von Arisierungsstrategien setzt sich das neunte Kapitel damit auseinander, ob und in welchem Ausmaß entzogenes "jüdisches" Liegenschaftsvermögen an die ursprünglichen Eigentümer bzw. ihre Erben rückgestellt wurde. Im zehnten Kapitel wird das weitere Schicksal von Liegenschaft(santeil)en nach erfolgter Naturalrestitution untersucht. Im vorletzten Kapitel geht es dann um die Präsentation und Interpretation der Ergebnisse rund um die "Wertekette", bei der die Relationen zwischen fünf monetären Größen (u.a. der allfällige Kaufpreis bei Arisierungen sowie der Verkaufspreis nach erfolgter Rückstellung) dargestellt werden. Diese Wertekette soll nicht zuletzt zur Klärung der Frage beitragen, ob für den Liegenschaftssektor die These von "Dumpingpreisen" im Zusammenhang mit Arisierungen vertretbar erscheint. Gleichermaßen interessant ist die Frage nach den vornehmlich in den 1950er Jahren im Anschluss an erfolgte Rückstellungen erzielten Verkaufspreisen von Liegenschaftsvermögen. Das letzte Kapitel unternimmt schließlich den Versuch, die Ergebnisse der Datenbankauswertung auf ganz Wien hochzurechnen.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
08.09.2004
Sprache
Deutsch
EAN
9783486567755
Herausgeber
Oldenbourg Wissenschaftsverlag
Serien- oder Bandtitel
Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich
Sonderedition
Nein
Autor
Gerhard Melinz
Seitenanzahl
276
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Thema-Zusatz
zweite Hälfte 20. Jahrhundert (1950 bis 1999 n. Chr.)

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

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