Bis zu 50 % günstiger als neu 3 Jahre rebuy Garantie Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
Honor SerieY-Serie
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
Beats by Dr. DreGoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Römisches Recht bei Titus Livius

Jörg Reimann (Taschenbuch, Deutsch)

Keine Bewertungen vorhanden
Optischer Zustand
Beschreibung
Das Werk des Livius auf Quellen über das römische Recht zu untersuchen ist schon deshalb schwierig, weil von den 142 Büchern Gesamtwerk von „ab urbe condita“ nur noch 35, die Bücher 1–10 bis 293 a. C. und 21–45 (ab 41 mit Lücken) von 218 bis 167 a. C., übrig sind und einige weitere Bruchstücke, die in den Periochae 1–142 (außer Buch 136 und 137) zusammengefasst sind. Zudem wurde der Historiker wegen seines oft als lässig angesehenen Umgangs mit seinen Quellen nicht selten kritisiert. Livius greift auch bei seinen Darstellungen über römisches Recht auf andere Autoren zurück ohne diese immer zu nennen. Hier ist aber nicht von Interesse, die Lücken im oder Quellen für das Werk des Livius kritisch zu untersuchen und erneut aufzuzeigen, sondern es soll die Herausarbeitung der für die Rechtswissenschaften relevanten Stellen im Vordergrund stehen. Römisches Recht bei Titus Livius zu thematisieren, heißt vor allem auch nicht außer acht zu lassen, dass die Wurzeln im altem Herkommen in Rom und in Rechtstraditionen, die bereits in Griechenland existierten, lagen und zur Grundlage des öffentlichen und privaten Rechts im Römischen Reich wurden. Diese Grundlage nahm ihren schriftlich fixierten Ausgang mit den Zehn- beziehungsweise Zwölftafelgesetzen, die nach Ausarbeitung durch gewählte Zehnmännerkommissionen und öffentliche Diskussion zur Kenntnisnahme ausgehängt wurden. Freilich entstand geschriebenes römisches Recht gemäß Livius aufgrund der Gegensätzlichkeiten zwischen Patriziern und Plebejern. Die anfangs allein im Senat vertretenen Patrizier agierten zunächst ohne festgeschriebenes Recht nach altem Herkommen oder willkürlich, ohne dass den Plebejern ein Mitsprache -, Einspruchs -, oder Berufungsrecht zustand. Livius zeigt schließlich beinahe beiläufig an einigen Beispielen den Weg auf, den ein Gesetz vom Antrag über die Abstimmung bis zur Gültigkeit nahm, er erwähnt außerdem die an der Gesetzgebung beteiligten Organe. Wenn ein Gesetz Gültigkeit erlangt hatte, musste für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen gesorgt werden. Dafür schufen sich die Römer ebenfalls Organe, die aufgrund gesetzlicher Bestimmungen anklagten und Recht sprachen. Livius erwähnt das Berufungsrecht (provocatio) und Einspruchsrecht (veto). Die Prinzipien der Annuität, Kollegialität und das Verbot der Ämterhäufung wurden, wie noch zu zeigen sein wird, mehr als einmal durchbrochen. Allerdings traten diese Verstöße gehäuft vor allem während des Zweiten Punischen Krieges nicht zuletzt in Ermangelung geeigneter sonstiger Bewerber auf. Bei Livius lassen sich die Gattungsebenen Öffentliches Recht, Privatrecht, Militärrecht, Sakralrecht, Strafrecht, Eigentumsrecht und Internationales Recht gut unterscheiden. Namentlich bei Livius erwähnte Gesetze erhalten hier ein eigenes Kapitel und sie werden nicht in chronologischer, sondern alphabetischer Folge aufgeführt. Es geht ausdrücklich noch nicht um die Auslegung der livianischen Gesetzesdarstellungen und ihre Rezeptionen, sondern um die Vorstellung der bei Livius erwähnten juristischen Themen. Titus Livius, geboren 59 a. C. in Patavium (Padua) und auch dort gestorben 17 p. C., lebte vor der hochklassischen Phase der Jurisprudenz, die um die Wende zum 2. Jahrhundert eintrat. Die reiche Rechtsliteratur der Römer ist insofern erhalten, inwiefern sie aufgrund eines Befehls von Kaiser Iustinian im Corpus Iuris erfasst wurde und hier insbesondere im umfangreichsten und wichtigsten Teil Eingang fand, in die Digesten. Dass der Historiker Livius einer Juristenfamilie entstammte oder selbst als Jurist tätig war, lässt sich weder aus den erhaltenen Werkteilen noch aus Äußerungen über ihn schließen. Die verfügbaren Bücher des reichhaltigen Werkes des Historikers nach rechtsrelevanten Themen zu durchsuchen und diese auch hier vorzustellen war schon deshalb von besonderem Reiz, weil es hierzu über die Erwähnung von Einzeldarstellungen hinaus bisher keinerlei Publikationen gibt.
Dieses Produkt haben wir gerade leider nicht auf Lager.
ab 10,89 €
Derzeit nicht verfügbar
Derzeit nicht verfügbar

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.06.2017
Sprache
Deutsch
EAN
9783830095729
Herausgeber
Kovac, Dr. Verlag
Serien- oder Bandtitel
Rechtsgeschichtliche Studien
Sonderedition
Nein
Autor
Jörg Reimann
Seitenanzahl
328
Auflage
1
Einbandart
Taschenbuch

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

-.-
Leider noch keine Bewertungen
Leider noch keine Bewertungen
Schreib die erste Bewertung für dieses Produkt!
Wenn du eine Bewertung für dieses Produkt schreibst, hilfst du allen Kund:innen, die noch überlegen, ob sie das Produkt kaufen wollen. Vielen Dank, dass du mitmachst!