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★★★★★
☆☆☆☆☆
Abwechslungreich
Katharina S. - Bewertet am 23.10.2017
Zustand: Exzellent
Mags wird informiert, dass ihr Bruder Abe, den sie seit Jahren nicht gesehen hat, nach einem Sturz im Koma liegt. Sie soll darüber entscheiden, ob die Geräte abgestellt werden. Kurzerhand fliegt sie von Amerika nach England, um sich selbst ein Bild von Abes Unfall zu machen. Im Krankenhaus trifft… sie auf Jody, die behauptet, seine Verlobte zu sein. Irgendetwas hindert sie allerdings daran, an Jodys Unschuld zu glauben. Je mehr sie nachforscht, um so mehr Widersprüche deckt sie auf. Wird sie beweisen können, dass Abes Tod kein Unfall war?
Das Buch ist aus der Sicht von Mags, Jody und Mira, einer Nachbarin von Abe geschrieben. Diese Perspektivwechsel gestalten das Buch sehr abwechslungsreich und machen es deshalb absolut lesenswert. Darüber hinaus folgt es weder der typischen Krimihandlung, noch einem Thriller, es werden mehr die Zusammenhänge mit der Zeit klar. Trotzdem geht es so, dass ich am meisten auf Mags Seite war, auch wenn Jody eine schlimme Vergangenheit hat. Interessant finde ich hierbei, wie leicht es doch ist, die Lesenden zu manipulieren. Das Ende kam mir etwas zu schnell und wirkte ein wenig konstruiert. Es war mir ein bisschen zu positiv geschrieben, obwohl ich mir gewünscht hätte,dass Mags und Daniel ein Paar werden.
Insgesamt ein sehr gelungenes Buch.
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★★★★★
☆☆☆☆☆
Ganz ordentlich
Anna E. - Bewertet am 16.09.2017
Zustand: Sehr gut
Seit Jahren schon haben Mags und ihr Bruder Abe keinen Kontakt mehr, bis sie eines Tages die Nachricht erhält, dass er nach einem Selbstmordversuch im Koma liegt. Die Kindheit der beiden war schwierig, sodass Mags die einzige nähere Angehörige ist und widerwillig anreist; um vor Ort auf Jody, die… Verlobte ihres Bruders zu stoßen. Doch irgendwas ist faul an dem angeblichen Selbstmordversuch und auch Jody macht Mags misstrauisch.
Bei diesem Psychothriller hat sich die Autorin wohl hauptsächlich auf das „Psycho“ konzentriert. Zumindest scheinen irgendwie sämtliche Protagonisten einen gehörigen Knacks zu haben. Allen voran Mags, die zudem recht unsympathisch rüberkommt. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr erfährt man über die Hintergründe, trotzdem bleibt unterm Strich eine Figur, die man nicht leiden kann. Trotzdem bin ich der Handlung gerne gefolgt, denn die Autorin kann einfach gut erzählen und baut bisweilen eine nahezu beklemmende Stimmung auf. Natürlich ist hier nichts wie es auf den ersten Blick scheint, auf den Leser wartet die eine oder andere Überraschung; spannend ist „Ich soll nicht lügen“ also schon. Trotzdem fühlte ich mich immer wieder an Gone Girl, Girl on the train u.ä. erinnert, ganz neu hat die Autorin das Rad halt eben doch nicht erfunden. Insgesamt ist die Geschichte aber rund und hat mich durchaus unterhalten und manchmal überraschen können. Kein außergewöhnliches Leseerlebnis, aber auch kein ganz schlechtes.