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Der Preußisch-Österreichische Krieg in Böhmen 1866

Karl-Horst Bichler (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

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Beschreibung
Der preußisch-österreichische Krieg von 1866 war von großer politischer Bedeutung. Sein Ergebnis führte zu einer erheblichen Kräfteverschiebung im damaligen Europa. Nicht minder einflussreich und bestimmend zeigten sich die militärischen, technischen und taktischen Gegebenheiten für die kommenden Kriege des 19. Jahrhunderts. Die Stringenz der Planung und Ausführung des Krieges, die sich in seinem Verlauf steigernde Motivation und der Triumph der größeren Allgemeinbildung im kleineren Preußen trugen den Sieg über das größere, politisch einflussreichere, letztlich bedeutendere, aber in seiner gesellschaftlichen Struktur rückständigere Österreich davon. Militärtechnisch fand sich eher ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen den beiden Kriegsgegner: bei den Österreichern eine starke Artilleriewaffe, bei den Preußen eine modern bewaffnete Infanterie. Den Sieg errang Preußen aber wohl in der Hauptsache infolge der besseren militärischen Führung, Ausbildung seiner Truppen und nicht zuletzt auch durch den Vorteil der einheitlichen Volkszugehörigkeit der Armee („Sprache“) im Vergleich zu den Verhältnissen des österreichischen Vielvölkerstaates (Italiener, Ungarn, Tschechen u. a.). Zwischen den beiden ungleichen Staaten im Deutschen Bund hatte sich über Jahre und Jahrzehnte, eigentlich seit den Kriegen Friedrichs des Großen mit Besitznahme von Schlesien, aber auch nach den Befreiungskriegen, ein allmählicher Streit um die Vormachtstellung in Deutschland entwickelt. So bahnte sich der Entscheidungskampf, der im Frühsommer des Jahres 1866 stattfand, über lange Zeit an. Die beiden Kontrahenten verstanden unter Deutschland verschiedene Strukturen: Österreich den Deutschen Bund insgesamt unter Führung des Kaisers in Wien, Preußen eine „Kleindeutsche Lösung“ in Form eines Zusammenschlusses der deutschen Kernstaaten ohne Österreich, aber unter Preußens Führung. Der in den letzten Junitagen des Jahres 1866 schließlich entbrannte Krieg hatte neben der großen politischen Tragweite ein ebenso weit reichendes militärisches Gewicht. Mit ihm wurde ein neues Kapitel der Kriegsführung eröffnet. Das betraf sowohl die Bewaffnung als auch die Gefechtsführung und nicht zuletzt die Schnelligkeit der Kriegshandlungen. Es zeigte sich auch ein deutlicher Unterschied in der Leistungsfähigkeit der verschiedenen Streitkräfte, so waren Artillerie und Infanterie auf beiden Seiten von Bedeutung, während die preußischen und vor allem die österreichischen großen Reiterverbände weniger nutzbringend für die Entscheidung des Krieges waren. Die zunehmend große Feuerkraft der Artillerie und Infanterie wiesen bereits auf das enorme Zerstörungspotential der kommenden Vernichtungskriege hin. Während die politischen und militärischen Aspekte des Preußisch-Österreichischen Bruderkrieges von 1866 in zahlreichen, zum Teil ausgezeichneten Darstellungen, aufgearbeitet wurden, blieb die humanitäre Katastrophe dieses Krieges zumeist unberücksichtigt. Dabei dürfen Veröffentlichungen wie die von Naundorf nicht vergessen werden, der in eindringlicher Weise das Schicksal der vielen Verwundeten in ihrer Not geschildert hat. Nicht nur die größere Zerstörungskraft der verschiedenen Waffensysteme und ihre Massierung (Speziell der Artillerie) sondern auch die antiquierte österreichische Gefechtsführung mit der stereotyp angewandten Stoßtaktik und den Massenangriffen verursachte schwerste Verluste in ihren Reihen. Hier ist beispielsweise an die Kolonnenangriffe während der Rückeroberungsversuche der Höhenstellungen bei Chlum zu erinnern. Während waffentechnisch auf beiden Seiten modernes Gerät in Anwendung kam, war die Ausstattung der Militärsanität dieser Entwicklung nicht im notwendigen Tempo gefolgt. Zwar war beispielsweise das preußische Heeressanitätswesen entsprechend den Berechnungen der verantwortlichen Generalärzte für das eigene Versorgungsgut ausgelegt, die sich im böhmischen Krieg dann aber schnell entwickelnde Situation mit einer mehr als doppelten Verwundetenzahl durch die mit zu betreuenden Verletzten des Gegners, machten eine auch nur annähernd sachgerechte Versorgung der Verwundeten beider Seiten unmöglich. Verschlimmert wurde die Situation durch den ungewöhnlich schnellen Gefechtsverlauf und die dadurch bedingte große Zahl Verwundeter in kürzester Zeit. Wohl hatte das Elend der vielen unversorgten Verwundeten des Französisch-Österreichischen Krieges von 1859, kulminierend in der Schlacht bei Solferino humanitäre Anstrengungen ausgelöst. Die große persönliche Leistung Henri Dunants mit Initiierung des Genfer Komitees zur Verbesserung der Versorgung der Verwundeten auf dem Schlachtfeld im Jahre 1864 führte zum Abschluss der Genfer Konvention. Bedauerlicherweise war dieser Vertrag aber nicht von allen deutschen Teilstaaten unterschrieben worden. Während Preußen, Württemberg und andere deutsche Länder Signatarstaaten waren, traten Österreich und Sachsen erst nach dem böhmischen Krieg bei. Die Konvention beinhaltete insbesondere Artikel zur Neutralität des Militärsanitätspersonals, die garantieren sollten, dass auch bei einer feindlichen Übernahme die Lazarette in Betrieb bleiben konnten. Die fehlende Akzeptanz der Genfer Beschlüsse durch Österreich war wesentlich mitschuldig daran, dass bei der überstürzten Flucht am Nachmittag der Hauptschlacht die österreichischen Feldverbandplätze von ihrer ärztlichen und pflegerischen Versorgung entblößt wurden. Die dadurch entstandenen Notsituationen, zum Teil mit verheerenden Verhältnissen auf einzelnen Versorgungsplätzen (Nedelist!) überforderten die preußische Militärsanität zumindest in den ersten Tagen vollkommen. Viele, zumeist österreichische, aber auch preußische Schwerverwundete, blieben dadurch zu lange unversorgt. Das vorliegende Buch stellt ausgehend von einer kurzen Darstellung der politischen Geschehnisse, die zum Kriegsausbruch geführt haben, die gegnerischen Armeen in ihrem Umfang, Stationierung zur Zeit der Mobilmachung und der Versammlung in den Aufstellungsräumen, den Einmarsch der preußischen Armeen in Böhmen sowie die Kriegspläne beider Seiten dar. Entsprechend der Dreiteilung der preußischen Armee, kam es zu einer Reihe verlustreicher Gefechte auf dem Weg zum Vereinigungspunkt bei Gitschin, die ihre eingehende Darstellung finden. Bereits hier fanden sich infolge der Waffenwirkung und der unterschiedlichen Gefechtsführung große Verluste, insbesondere der österreichischen Einheiten. Das Verhältnis der Verluste blieb fast während des gesamten Feldzuges mit fünf zu eins bestehen. Die unmittelbare Entwicklung zur Hauptschlacht und deren Verlauf steht dann im Mittelpunkt der Darstellung und davon ausgehend, der sich über fast drei Wochen hinziehende Rückzug der österreichischen Nordarmee und der Verfolgung durch die preußische Armee. Begleitet wird die militärische Darstellung, bzw. ergänzt durch Ausführungen zur Verwendung der technischen Möglichkeiten wie der Eisenbahn und der Telegraphie. Diese technischen Hilfsmittel wurden zwar nicht zum ersten Mal für die Kriegsführung verwendet, aber 1866 zunehmend systematischer. Von erheblicher Bedeutung waren die Eisenbahnnetze für die Mobilmachungsphase in beiden Ländern. Die Telegraphie stellte aufgrund der noch bestehenden technischen Schwäche nur ein begrenztes Hilfsmittel dar. Im dritten Teil des Buches werden die Führungskräfte, die Bewaffnung sowie die Gefechtsführung der Kriegsgegner vorgestellt und die Waffen in ihrer Technik und Wirkungsweise beschrieben. Breiten Raum nimmt im vierten Teil die Beschreibung und kritische Darstellung der humanitären Verhältnisse während des Krieges bzw. die Leistungen der Militärsanität beider Seiten ein. Hier werden sowohl die Organisation, die Ausrüstung und die Arbeit des damaligen Heeressanitätsdienstes der Krieg führenden Staaten aufgezeigt. Auch die Organisation der ersten Hilfe auf den Verbandplätzen sowie die Fragen des Verwundetentransportes und nicht zuletzt die operativ-technischen Möglichkeiten der damaligen Zeit werden erörtert. Die wichtige Arbeit der freiwilligen Krankenhilfe durch die verschiedenen Organisationen, z.B. in Preußen des Johanniterordens finden entsprechende Berücksichtigung. In dem Kapitel wird die militärmedizinische Problematik, der großen Zahl zu versorgender Verwundeter bei akutem Mangel an Ärzten, Pflegekräften und Lazaretteinrichtungen ausführlich beschrieben. Auch wenn die Historiographie, das heißt die Beschreibung der Gefechtsverläufe im Einzelnen mancherseits eher als antiquiert angesehen wird, so sind wir doch der Ansicht, dass eine für den Leser unserer Zeit erfassbare Darstellung des Kriegsablaufes ein größeres Verständnis für die Gewalt des Krieges und seine Auswirkungen auf die im Kampf befindlichen Soldaten gibt. Unter dem Einfluss von Delbrück, Clausewitz und Liddell Hart sowie zeitgemäßen Historikern wird den politischen und gesellschaftlichen Ursachen der kriegerischen Auseinandersetzung größerer Wert beigemessen als der Historiographie. Ein Ansatz, der aus Sicht der Historiker sicher unbestritten ist. Aus dem Blickwinkel der Militärmedizin erscheint es jedoch aufschlussreicher und verständlicher den realistischen militärischen Ablauf darzustellen um die Wirkung der Waffen, der Gefechtsführung und das Zusammentreffen einer so großen Zahl Kämpfender auf engstem Raum und in kürzester Zeit deutlich zu machen. In diesem Zusammenhang ist an die Ausführungen van Crevelds zu erinnern, der auf das Ausmaß des Preußisch-Österreichischen Krieges in Böhmen mit dem Zusammentreffen von mehr als 400.000 Soldaten hinwies, die innerhalb von acht Tagen pausenlos schwerste Kämpfe durchzustehen hatten.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
08.06.2009
Sprache
Deutsch
EAN
9783896266613
Herausgeber
trafo Wissenschaftsverlag
Sonderedition
Nein
Autor
Karl-Horst Bichler
Seitenanzahl
580
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Lesealter
18-80
Schlagwörter
Preußisch-österreichischer Krieg 1866, Bewaffnung und Militärtechnik, Kriegsverlauf, Militärische Führungsinstrumente, militärische Strategie, Sanitätsdienste
Thema-Zusatz
1500 bis heute
Höhe
240 mm
Breite
16.5 cm

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