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Lesen, was der Text verschweigt

Alexander Lindner (Taschenbuch, Deutsch)

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Beschreibung
Füllen Leser beim Lesen literarischer Texte wirklich „Leerstellen“ aus? Unbestimmtheit, Aussparungen und Irritationen begleiten zweifelsohne jeden Lektüreprozess, doch bringt die weit verbreitete Annahme, dass literarische Texte Leerstellen enthalten, einige Probleme mit sich. In diesem Buch wird ein Modell vorgestellt, das nicht mehr von Leerstellen in Texten ausgeht, sondern von Unbestimmtheitserfahrungen mit Texten – also von Leseerfahrungen, die bei jedem Leser individuell, aber nicht beliebig ausfallen können. Diese Erkenntnis hat Folgen für die Literaturdidaktik: Hier spielt Unbestimmtheit bei der literaturtheoretischen Legitimierung handlungs- und produktionsorientierter Un-terrichtsverfahren eine wichtige Rolle. Deren Wirksamkeit im Hinblick auf Textverstehensprozesse wird im didaktischen Diskurs aber manchmal in Frage gestellt. Anhand von Praxisbeispielen aus dem Literaturunterricht erörtert die Studie, wie produktive Aufgabenstellungen aussehen müssen, damit sie in der Lage sind, literarisches Verstehen tatsächlich zu fördern. Es zeigt sich nämlich, dass Unbestimmtheit ein geeignetes Kriterium sein kann, um handlungs- und produktionsorientierte Aufgabenstellungen qualitativ zu bewerten. Hierfür wird ein Analysemodell vorgestellt, das Lehrerinnen und Lehrern hilft, sinnvolle Aufgaben zu identifizieren oder selbst zu entwickeln.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.07.2017
Sprache
Deutsch
EAN
9783834017666
Herausgeber
Schneider Hohengehren
Sonderedition
Nein
Autor
Alexander Lindner
Seitenanzahl
259
Auflage
1., mit farbigen Abb.
Einbandart
Taschenbuch
Buch Untertitel
Von der Leerstelle zur Unbestimmtheitserfahrung
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