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Die Ordensstiftungen der Markgrafen von Baden 1584-1803

Lars Adler (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

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Beschreibung
Ein ordenskundliches Ereignis ist zu vermelden! Ganz allgemein traten auch in vergangenen Zeiten bei allen tragbaren Auszeichnungen Unterschiede zutage: Den Hochstehenden bringen sie in Verlegenheit, den Mittelmäßigen zeichnen sie aus und der Niedrigstehende zieht sie herab. Otto von Bismarck (1815–1898), ein Fürst der Staatskunst und – wohl noch heute anerkannt, was schon etwas heißen will – der bedeutendste Staatsmann, den die Deutschen im vorvergangenen Jahrhundert hervorgebracht hatten, wurde hier erstmals unter dem Gesichtspunkt seiner tragbaren und nichttragbaren Auszeichnungen und der entsprechenden Äußerungen darüber interessant und kenntnisreich besprochen. Unsere staatlichen Strukturen, besonders aber die wohltuende Wirkung der verschiedenen Bundesländer, bauen sich noch immer auf dem bismarckschen Reichseinigungsverständnis von 1864 bis 1871 auf. Bismarck wurde damals ein Mann großer europäischer Verhältnisse und seiner Staatskunst verdanken wir letztlich, allen zwischenzeitlichen historischen Verwerfungen zum Trotz, unser heutiges wiedervereinigtes Deutschland. Unsere Voreltern nannten seinen Namen mit größter Ehrfurcht, denn es war für sie eindeutig, v. Bismarck und nicht die Monarchen waren es, die im Jahr 1871 die notwendige staatliche Einigung erreichten. Sie musste im Volk Wurzeln schlagen und Bismarck verstand es, in genialer Weise die Gunst der Stunde in eine auch für die meisten europäischen Staaten akzeptierte Form zu gießen. Seine Verdienste, auch um den europäischen Frieden, den Ausgleich der Interessen, war – von Frankreich abgesehen, dessen unglücklichen Friedensschluss er so nicht wollte – auch von den Nachbarn und den damaligen Großmächten allgemein anerkannt. Das 19. Jahrhundert war das große Zeitalter tragbarer Auszeichnungen. Das hatte für Otto v. Bismarck, später Graf und Fürst und, gewissermaßen nach Dienstschluss sogar noch Herzog von Lauenburg, im wahrsten Sinne schwerwiegende Folgen. Er wurde mit Sicherheit der wohl in jenem Jahrhundert mit den meisten Orden, dazu in ihren höchsten Klassen, ausgezeichnet. Seiner Bedeutung entsprechend, blieben diese Orden und Ehrenzeichen nach seinem Tod im Jahr 1898 zusammen. Sie sind, durch Zeitläufe, staatliche Verwerfungen und – scheinbar natürlich – auch durch Diebstahl, dezimiert, aber noch heute in Deutschland in einer einmaligen Fülle im Bismarck- Museum in Aumühle bei Hamburg zu besichtigen. Alte Orden und Ehrenzeichen sind nach dem allgemeinen derzeitigen Verständnis eher ein kultur- oder kunsthistorisches Niemandsland. Was vielleicht besonders für die Auszeichnungen nach 1918 gelten könnte, sollte es aber nicht für die Dekorationen aus der Zeit davor. So war es nur folgerichtig, dass hier ein Aufarbeitungsbedarf bestand. Mit dieser Publikation wurde versucht, diesem Mangel abzuhelfen: Zwei der heutigen Ordenskunde nicht unbedingt nahe stehende Autoren, arbeiteten den im Bismarck-Museum befindlichen Bestand in sehr nachvollziehbarer Weise bildlich und schriftlich ergänzend auf. Nicht mehr vorhandene Auszeichnungen wurden mit historischen s/w Abbildungen gut dokumentiert. Das Bismarck-Archiv stand den Verfassern zur Verfügung und eine vorzügliche Kenntnis aller ordensbezogenen Vorgänge um die Person des späteren Fürsten von Bismarck verhalf dieser Arbeit nicht nur zu phaleristischer Bedeutung. Sie dürften darüber hinaus auch für den Historiker und verwandte Wissenschaftsbereiche von Interesse sein. Hier wurden die ordensbezogenen überlieferten Begebenheiten um den Fürsten sehr anschaulich geschildert, so dass sich auch daraus ein interessantes Panorama der Zeit erkennen lässt. Die Autoren und der Verlag ließen dem Buch erkennbar Sorgfalt angedeihen. Dennoch bleiben Fragen offen, von denen einige nicht verschwiegen werden dürfen: 1. Bereits das Umschlagsbild zeigt eine ordenskundliche Unmöglichkeit. Die Autoren hätten wenigstens darauf hinweisen sollen, dass es – mildernder Umständehalber vielleicht der künstlerischen Freiheit des Malers Anton v. Werner zuzurechnen wäre, wenn der zu dieser Zeit noch nicht gefürstete Graf Otto v. Bismarck fälschlicherweise den Schwarzen Adlerorden en sautoir, also als Halsorden getragen haben sollte. Auch den Orden pour le mérite – hier wäre es dann das von ihm niemals getragene Großkreuz – besaß v. Bismarck zu dieser Zeit noch nicht. 2. Auf Seite 79 wurde der Rote Adlerorden erster Klasse mit dem Bruststern abgebildet. Beide Kleinode kennzeichnet ein dichter Lorbeerkranz, welches der Fertigung nach 1854 entsprach. Beide Stücke konnten also nur von Otto v. Bismarck getragen worden sein, denn sein Sohn, Graf Herbert v. Bismarck, erhielt den RAO 1. Klasse erst zum Ordensfest am 27. Januar 1889, als dieser Kranz, jedenfalls stilistisch, schütter geworden war. 3. Der Fehler, dass auf Seite 101 nur vier statt der angegebenen neun Kettenglieder des Schwarzen Adlerordens abgebildet wurden, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt. 4. Dem seinerzeit sehr bekannten Historienmaler Carl Röchling mochten die Autoren wohl auf den Seiten 286 bis 288 insgesamt viermal in einen Carl Röhling umtaufen, was man jedoch trotz ihrer wiederholten Bemühungen als nicht akzeptabel bezeichnen darf. Diese, genau genommen belanglosen Korrekturen beeinträchtigen den großen Wert dieser Publikation aber keineswegs. Sein Wert liegt auch in der oft plastischen Darstellung der historisch interessierenden Umstände bei der Vergabe von tragbaren Auszeichnungen im 19. Jahrhundert, wobei der Tatsache, dass dem Fürsten – offensichtlich – keine englischen Auszeichnungen verliehen worden waren, noch von keiner Seite her eine Bedeutung beigemessen wurde. Zusammenfassend ist dieses Buch mit seinem Anspruch, die Orden und Ehrenzeichen des Reichkanzlers Fürst Otto von Bismarck zu besprechen, in ganz hervorragendem Maße gerecht geworden. Für den ordenskundlich Interessierten ist diese Publikation ein Ereignis. Damit ist es in besonderer Weise geeignet, an dieser historischen Spezialmaterie Defizite aufzuarbeiten und kann damit uneingeschränkt empfohlen werden. Peter Sauerwald in Orden und Ehrenzeichen, 10. Jahrgang, Heft 55 (Juni 2008)
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
15.05.2008
Sprache
Deutsch
EAN
9783937064079
Herausgeber
Phaleristischer Verlag
Serien- oder Bandtitel
Phaleristische Monographie
Sonderedition
Nein
Autor
Lars Adler
Seitenanzahl
472
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe

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