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Beschreibung
Es war gewiß kein Zufall, daß die römischen Amtsdiener, die Liktoren, den Würdenträgern als Symbol von deren Gewalt über Leben und Tod die fasces vorantrugen, Rutenbündel, in denen das Beil des Henkers steckte und von denen sich der Begriff Faschismus herleitet. Im gesamten Verlauf seiner über 1200-jährigen Geschichte hing Rom dem fragwürdigen Ideal der unumschränkten Gewalt seiner Herrschenden an, in der sich die patria potestas, die Allgewalt des Familienoberhauptes, widerspiegelte. Das rücksichtslose Machtstreben, von dem der Einzelne oder ganze Gesellschaftsschichten durchdrungen waren, war in seinem Gedankengut so fest verankert, dass es nicht einmal von seiner geistigen Elite, die hier wie anderswo den Anspruch einer moralischen Führerschaft erhob, je ernsthaft in Frage gestellt wurde. Grausamkeit und Gewalt: Sie waren die Mittel, mit denen eine unsichere Staatsführung die Massen im Zaum hielt, mit denen sie sich Ansehen und Popularität verschaffte, die nicht zuletzt von Problemen und unlauteren Machenschaften ablenken sollten. Aber den Verantwortlichen glitten die Zügel aus der Hand. Die Gewalt verselbständigte sich. Blutige Tierhetzen, menschenverachtende Schauspiele, die munera gladiatoria, öffentliche Hinrichtungen mit Volksfestcharakter, Mord und blutige Verfolgung: Sie hingen bald nicht mehr vom Willen der ansonsten allmächtigen Weltherrscher ab, sondern waren zur politischen Notwendigkeit geworden, ohne die sich das Volk nicht mehr bändigen ließ. Der römische Pöbel gierte, ein wilder und roher Haufen, geradezu nach blutiger Zerstreuung. Und er war doppelt gefährlich, weil er größtenteils müßig war. Leichtsinnig hatte die Staatsführung stets für den Unterhalt der Masse gesorgt. Es lag an ihr, auch für deren Unterhaltung Sorge zu tragen. Bedingt Gewalt den Verfall, der wiederum die Gewaltbereitschaft fördert? „Steigere deine Grausamkeit, damit sich dein Niedergang beschleunige!“ So jedenfalls weiß es ein anatolisches Sprichwort. Und es scheint tatsächlich, als sei der kulturelle Abstieg eines Volker mit all seinen politischen und historischen Folgen nicht zuletzt im Wandel seiner Ethik begründet. Anliegen dieses Buches ist es aufzuzeigen, wie sich die Gewaltbereitschaft im alten Rom offenbarte, welche Auswüchse sie trieb, und wie sie schließlich eines der größten Reiche des Altertums ins Verderben stürzte.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.05.2001
Sprache
Deutsch
EAN
9783939496236
Herausgeber
Verlag Ulmer Manuskripte/Textwerkstatt
Sonderedition
Nein
Autor
Ute Schall
Seitenanzahl
300
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Eine Chronik der Gewalt
Höhe
220 mm
Breite
15 cm

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2.0
Aus 1 Bewertungen zu Rom
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Schnappschüsse
Ullrich S. - Bewertet am 28.07.2024
Zustand: Sehr gut
Auf der Vorblatt-Rückseite eine ganzseitige Widmung, damit nur "knapp gut". Die Fotos sind unscharf, wirken fehlfarbig und solche mit Personen darauf wirken wie einfachste Schnappschüsse.
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