Bis zu 50 % günstiger als neu 3 Jahre rebuy Garantie Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
Honor SerieY-Serie
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
Beats by Dr. DreGoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Königsschloss contra Festtempel

Angelika Baeumerth (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

Keine Bewertungen vorhanden
Optischer Zustand
Beschreibung
„Kurhaus" wird der in diesem Band am Beispiel der Kurstadt Bad Homburg behandelte Gebäudetyp landläufig genannt. Hinter der Bezeichnung verbirgt sich eine Fülle verschiedenartiger Anforderungen an diese charakteristische Bauaufgabe des 19. Jahrhunderts. Als herausragender Gebäudetyp für Kurstädte entwickelte sich im frühen 19. Jahrhundert das „Kursaalgebäude", ein Gesellschaftshaus mit dominantem Saal. In Homburg v.d. Höhe wurden zahlreiche Möglichkeiten in Projekten durchgespielt. Hinter ihrer Ablehnung stand jeweils die sich konkretisierende Vorstellung von dem Charakter der zukünftigen Kurstadt. Die realisierten Bauten demonstrierten bis in die jüngste Vergangenheit im raschen Wechsel Abhängigkeit von Zeitgeist und Stilwandel. Die Verfasserin hat sämtliche Kurhäuser und Kursaalgebäude der Kurstadt Homburg v. d. Höhe untersucht, dokumentiert und interpretiert. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen zwei Kursaalgebäude. Das erste, 1830-33 von Georg Moller in vier oder fünf Projekten ausgearbeitet, blieb unausgeführt. In akribischer Feinarbeit wurde die Bedeutung insbesondere von Mollers Projekt II nachgewiesen. Sein Saal, eine „bis in die Dimensionen treue Restauration des Minerventempels zu Athen", wäre eine der imposantesten Erscheinungen unter den Parthenon-Rezeptionsbauten gewesen. In ihm wäre der Festtempel des antiken Athen wieder erstanden - im Sinne des Philhellenismus ein Beitrag zur Wiedergeburt Griechenlands. Das Kur-Gesellschaftshaus in der Tradition antiker europäischer Kultur. Die von Architekt und landgräflichem Auftraggeber gleichermaßen ideell getragene Vision eines Kur-Gesellschaftshauses bezog seine Inspiration vom Ethos der Bildungsbauten. Realisiert wurde 1841-43 ein Kursaalgebäude, zu dem Jean Baptiste Métivier die Pläne lieferte. Es erwies sich als Zitat des gerade fertiggestellten Festsaalbaus der Residenz in München. Wenn sich ein markantes Element des Thronsaales eines Königsschlosses in einem bürgerlichen Gesellschaftshaus wiederfindet, drängt sich die Frage nach der Funktion des Zitats auf. Okkupatorische Momente spielten eine Rolle: als Auftraggeber fungierte ein Unternehmer, für den das Kursaalgebäude die architektonische Hülle eines florierenden Betriebes darstellte: der Spielbank. Die von vielen Seiten als moralisch verwerflich angefeindete Einrichtung blieb die tragende Säule des mit atemberaubender Geschwindigkeit expandierenden Etablissements. Bereits 1850 wurde der Anbau von Seitenflügeln mit neuen Spiel- und Speisesälen durch Jean Pierre Cluysenaar notwendig. Ein Brand im Speisesaal wurde 1860 zum Anlaß genommen für eine umfassende, auch funktionale Erweiterung unter Ummantelung des Ursprungsbau. Der Architekt, wieder Jean Pierre Cluysenaar aus Brüssel, griff für diesen Bau auf verschiedene Vorbilder aus dem Bereich des barocken Schloßbaus zurück: das Kurhaus verstanden als „Kurschloß". Mit der Schließung der Spielbanken in Preußen (1873) und dem Übergang des Kurhauses an die Stadt begann für das Gebäude eine schleichende Musealisierung, die in der tatsächlichen Einrichtung eines Museums gipfelte. Im Zweiten Weltkrieg ausgebrannt, wurde das als „altmodisch" empfundene Gebäude abgebrochen und 1950 ein graziler Nachkriegs-Neubau errichtet. Bereits 1984 trat an seine Stelle ein „postmodernes" Ge­bäude, das architektonisch an den Cluysenaar­Bau anknüpft und als „Kurhaus" ausgewiesen ist, das aber zugleich die mannigfachen Funktionen eines modernen Kur- und Kongreßzentrums zu erfüllen hat.
Dieses Produkt haben wir gerade leider nicht auf Lager.
ab 10,49 €
Derzeit nicht verfügbar
Derzeit nicht verfügbar

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.01.1990
Sprache
Deutsch
EAN
9783894451042
Herausgeber
Jonas Verlag
Sonderedition
Nein
Autor
Angelika Baeumerth
Seitenanzahl
384
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Zur Architektur der Kursaalgebäude von Bad Homburg vor der Höhe
Höhe
240 mm
Breite
17 cm

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

-.-
Leider noch keine Bewertungen
Leider noch keine Bewertungen
Sicher bei rebuy kaufen
Schreib die erste Bewertung für dieses Produkt!
Wenn du eine Bewertung für dieses Produkt schreibst, hilfst du allen Kund:innen, die noch überlegen, ob sie das Produkt kaufen wollen. Vielen Dank, dass du mitmachst!
Sicher bei rebuy kaufen