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"Los von Berlin!"

Ursula Amrein (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

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Beschreibung
Die Schweiz war von der Gleichschaltung der Künste im 'Dritten Reich' unmittelbar betroffen. Oft war sie die erste Anlaufstelle für Emigrantinnen und Emigranten, die sich hier eine neue Existenz aufzubauen suchten. Gleichzeitig bemühten sich hochrangige Vertreter des nationalsozialistischen Regimes über die Schaffung von Loyalitätsbeziehungen Einfluss auf die Literatur der Schweiz zu gewinnen. Die schweizerische Bildungselite kam solchen Bestrebungen vielfach entgegen. Fasziniert von der Effizienz, mit der Deutschland die Nationalisierung der Literatur und des Theaters vorantrieb, verlangte der Schweizerische Schriftstellerverein vom Bund schliesslich vergleichbare Massnahmen zur Förderung des nationalen Literaturschaffens. Die Anstrengung der Autoren kulminierten 1938 in der Gründung der Kulturstiftung Pro Helvetia. Gestützt auf weitgehend unbekannte Materialien rekonstruiert die Arbeit die Enstehungsgeschichte der schweizerischen Literatur- und Theaterpolitik. Sie problematisiert die Genese des Paradigmas 'Schweizer Literatur' im Kontext von Nationenbildung und Moderne und zeichnet ein differenziertes Bild der kulturellen Beziehungen zwischen der Schweiz und Deutschland, das Perspektiven sowohl der Exilforschung als auch der Forschung zum 'Dritten Reich' integriert.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.05.2004
Sprache
Deutsch
EAN
9783034006446
Herausgeber
Chronos
Sonderedition
Nein
Autor
Ursula Amrein
Seitenanzahl
586
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Die Literatur- und Theaterpolitik der Schweiz und das "Dritte Reich"
Schlagwörter
Schweiz, Kulturpolitik, Zweiter Weltkrieg, Deutschland
Thema-Inhalt
DSB - Literaturwissenschaft, allgemein
Höhe
240 mm
Breite
16 cm

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