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Der Umwelt zuliebe

Denken über nichts - Intentionalität und Nicht-Existenz bei Husserl

Christopher Erhard (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

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Beschreibung
Seit Parmenides gehört die Frage, wie man auf etwas intentional „gerichtet“ sein kann, das nicht existiert, zu den Rätseln der Philosophie. Gemäß einer Lesart besteht das Rätsel darin, ob Intentionalität eine Relation ist. Ist dem aber so und gehört es zur Natur einer Relation, nur zwischen Existierendem bestehen zu können, wie kann es dann eine „intentionale Relation“ zwischen einer Entität und einer Non‑Entität geben? Muss man, wie etwa Meinong, einen eigenen Status für jedes intentionale Objekt einführen? Oder sollte man eher die Idee aufgeben, Intentionalität sei eine Relation? In diesem Buch wird das Problem der Nicht‑Existenz im Kontext dieser Fragen verortet und zum Ausgangspunkt einer Untersuchung von Husserls Phänomenologie bewusster Intentionalität gemacht. So werden z. B. Husserls Deutung von Urteilen über Nicht-Seiendes als Urteile „unter Assumption“ und seine Analyse der freien Phantasie untersucht. Husserl wird insgesamt als Nicht‑Relationalist gedeutet, der sich als systematisch anschlussfähig an zeitgenössische nicht‑relationale Theorien erweist.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
30.06.2014
Sprache
Deutsch
EAN
9783110345797
Herausgeber
De Gruyter
Serien- oder Bandtitel
Quellen und Studien zur Philosophie
Sonderedition
Nein
Autor
Christopher Erhard
Seitenanzahl
597
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe

Transparenz & Sicherheit

Hersteller: De Gruyter, Genthiner Straße 13, Berlin, Deutschland, 10785, productsafety@degruyterbrill.com, Walter de Gruyter GmbH

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