Wie haben wir sie geliebt, das süße Rehkitz "Bambi", den goldigen Clownfisch "Nemo", aber auch den mächtigen "Der König der Löwen". Jetzt kommt etwas, das ganz anders ist als die animierten Tiere, die wir von Disney kennen: Es ist klein, aus rostigem Eisen und mutterseelenallein auf der Welt. Wall-E heißt der putzige Roboter, der mit größter Sorgfalt den Müll, den die Menschen hinterlassen haben, zu Würfeln presst und zu gigantischen Wolkenkratzern stapelt.
Eines Tages bekommt Wall-E Besuch von dem extraterrestrischen Roboter-Mädchen Eve, das prüfen soll, ob der Planet Erde für Menschen wieder bewohnbar ist. Erst will die schwer bewaffnete Androidin den kleinen Müllmann eliminieren, doch dann gelingt es Wall-E, das Vertrauen der Besucherin aus dem All zu gewinnen.
Als er ihr seinen größten Schatz, ein kleines grünes Pflänzchen, schenkt, ist Eves Mission erfüllt und sie wird von einem Raumschiff abgeholt. Doch Wall-E hat keine Lust auf weitere 100 Jahre Einsamkeit, dockt sich an die Außenwand des Fluggerätes an und düst als blinder Passagier in ferne Galaxien, wo neben Eve weitere, aufregende und unerwartete Abenteuer auf ihn warten.
"Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf" ist zum einen großartiges Animations-Kino und eine Reverenz an Klassiker wie "2001 - Odyssee im Weltraum" oder "Krieg der Sterne", zum anderen erzählt "Findet Nemo"-Macher Andrew Stanton aber auch eine wunderbare Liebesgeschichte, die in ihren anrührendsten Momenten an Steven Spielbergs "E.T. - Der Außerirdische" erinnert. Zu Recht heimste das CGI-Juwel den Oscar für den besten Animationsfilm ein.
Allein die "Sprache", mit der die zwei Wesen aus Metall miteinander kommunizieren, ist unbedingt hörenswert. Sie stammt von Ben Burtt, dem legendären Soundspezialisten und Stimmengeber des "Star Wars"-Roboters R2-D2.
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