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Beschreibung
Sommer 1987. Auf dem Dachboden eines Bauernhauses wird ein Mädchen brutal ermordet. Ein dreizehnjähriger Junge schlägt sieben Mal mit einem Golfschläger auf seine Mitschülerin ein und richtet ein Blutbad an. Dreißig Jahre lang bleibt diese Geschichte im Verborgenen, bis sie plötzlich mit voller Wucht zurückkommt und alles mit sich reißt: Der Junge von damals mordet wieder …
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.10.2018
Sprache
Deutsch
EAN
9783442756384
Herausgeber
btb
Sonderedition
Nein
Autor
Bernhard Aichner
Seitenanzahl
448
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Einbandart Details
mit Schutzumschlag
Buch Untertitel
Thriller

Hersteller: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, Neumarkter Straße 28, München, Deutschland, 81673, produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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4.5
Aus 6 Bewertungen zu Bösland
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Verstörend und fesselnd
Sabine W. - Bewertet am 17.10.2018
Zustand: Sehr gut
Inhalt: Sommer 1987. Auf dem Dachboden eines Bauernhauses wird ein Mädchen brutal ermordet. Ein dreizehnjähriger Junge schlägt sieben Mal mit einem Golfschläger auf seine Mitschülerin ein und richtet ein Blutbad an. Dreißig Jahre lang bleibt diese Geschichte im Verborgenen, bis sie plötzlich mit voller Wucht zurückkommt und alles mit sich reißt: Der Junge von damals mordet wieder … Meinung: Im Buch lernen wir Ben kennen, der von seinem Vater regelmäßig brutal misshandelt wird. Mit 13 wird er in eine Anstalt eingewiesen, da er ein Mädchen auf dem Dachboden seines Elternhauses umgebracht haben soll. Dort hat sich ein paar Jahre zuvor sein Vater das Leben genommen. Viele Jahre später ist Ben wieder frei und versucht seine Kindheit und das Geschehene mithilfe einer Therapeutin aufzuarbeiten. Plötzlich tritt auch sein Freund aus der Jugend "Kux" wieder in sein Leben. Als die besagte Therapeutin erschlagen in ihrer Praxis gefunden wird, erhärtet sich der Verdacht gegen Ben erneut gemordet zu haben. Ich kenne den Autor durch seine Totenfrau-Trilogie, die mir sehr gut gefallen hat. Der Autor hat einen ganz eigenen Schreibstil der mir wirklich sehr zusagt. Ich war wie immer gefesselt und auch die Thematik hat mich gut abgeholt.
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Katz & Maus mit Mankos
Melissa M. - Bewertet am 16.10.2018
Zustand: Exzellent
3,5 /5 Wer schon von der Totenfrau-Trilogie begeistert war, wird auch hier stilistisch wieder auf seine Kosten kommen. Die Dialoge sind zum Großteil wieder simpel mit Spiegelstrichen verfasst, ohne Füller wie „sagte“ oder „meinte“. Wer in vorherigen Werken nicht damit warm geworden ist, der sollte auch dieses Buch nicht unbedingt zur Hand nehmen. Dabei bin ich persönlich aber immer wieder erstaunt, wie gut dem Autor diese Passagen gelungen sind. Man verliert trotz fehlender Hinweise, wer etwas sagt, nie den Faden, wer gerade spricht. Außerdem bringen diese Stellen ein wahnsinniges Tempo in die Geschichte, das mir super gefällt. Das ganze Buch liest sich ruckzuck weg, da wirklich ein konstanter Spannungsbogen aufrechtgehalten wird. Trotzdem konnte mich das Buch nicht so ganz abholen. Die Charaktere sind gezielt darauf ausgelegt, im Leser ein gewisses Menschenbild zu erzeugen. Dabei wird absichtlich mit einer Vielzahl an Vorurteilen gespielt, die sich dann entweder bewahrheiten oder eben nicht. Das ist eigentlich ein gutes Konzept, aber ich fand vieles davon zu vorhersehbar. Da war leider nichts, was einen wirklich geschockt hat, gerade, wenn man viel Leseerfahrung hat. Besonders schade fand ich auch, dass Wendungen in der Geschichte teilweise vorher angekündigt werden. Sätze wie „Ich wusste noch nicht, wie sehr ich mich irren sollte.“ findet man einige. Natürlich bewegt das den Leser einerseits zum Weiterlesen, weil man ja unbedingt wissen möchte, was da passiert. Aber ich persönlich hätte mich mehr darüber gefreut, hier im Dunklen gelassen zu werden. Das gelingt dem Autor an anderen Stellen unglaublich gut und ich denke, ich wäre sehr viel begeisterter, wenn ich an manchen Stellen nicht vorher schon geahnt hätte, was passiert. Alles in allem ein stilsicherer - wenn auch etwas vorhersehbarer - Thriller, der allerdings nicht mit den überraschenden Wendungen der anderen Werke des Autors mithalten kann.
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packend bis zum Schluss
Vivian N. - Bewertet am 14.10.2018
Zustand: Exzellent
Inhalt: Ben hat seine Jugend in einer Psychiatrie verbracht und versucht heute sein Leben so normal wie möglich zu gestalten. Er soll 1987 seine Mitschülerin erschlagen haben. Nur kann er sich an nichts erinnern. Nun, nach dreißig Jahren, soll ihm seine Therapeutin helfen die Erinnerungen wiederzuerlangen. Dabei muss er auch Erinnerungen an sein Elternhaus aufarbeiten und das "Bösland" nimmt dort einen wesentlichen Platz ein. Was ist damals wirklich geschehen? Wertung: "Bösland" ist der Ort des Geschehens und somit gut als Titel gewählt. Das Buch beginnt mit der Geschichte rund um das Jahr 1987. Dort ist so einiges passiert, was Ben geprägt hat und auch den dramatischen Verlauf seines weiteren Lebens vorauslenkte. Der Leser ist durch den Schreibstil sehr schnell im Geschehen und kann sich sehr leicht in den Protagonisten hineinversetzen. Die Ereignisse und auch die Ortschaften werden so beschrieben, dass der Leser sich mittendrin sieht. Die Kapitelaufteilung ist interessant gewählt. So wechseln sich Dialog-Kapitel, in denen wirklich nur ein Gespräch wiedergegeben wird, mit einem Kapitel, in welchem Ben als Erzähler fungiert, ab. Die Dialoge schließen an das Erzählte an, so dass keine Lücken entstehen. Die Spannung wird bereits von Beginn an erzeugt und ebbt nur selten ab. Im Verlaufe des Buches nimmt sie noch um einiges zu. Immer wenn der Leser denkt: "Also, schlimmer kann es nicht werden!" - bäng... Doch, es geht noch schlimmer. Aichner hat in diesem Werk sehr auf den psychologischen Aspekt gesetzt. Die Gestaltung des Buches mag ich auch sehr. Die Kapitel sind teilweise sehr kurz und jedes hat seine Betitelung. Die wiederum wird farblich auf einer Extraseite in einer Schriftart präsentiert, die auch schon einiges zu dem Inhalt des Buches aussagt. Sie ist zackig, im Schreibschriftstil und in einem braunroten Farbton, gleich dem von Blut, abgedruckt. Als hatte Ben sie mit dem Blut des getöteten Mädchens geschrieben. Das Cover ist im Stil eines Filmbandes einer alten Filmrolle dargestellt. Auch das findet sich im Buch wieder. Somit auch prima gewählt. Es gibt auch einen Exkurs nach Thailand, der sehr interessant gestaltet ist. Man erfährt etwas über die Schönheit der Natur dort und auch wie die Menschen dort so ticken. Aber keine Angst ..., es passt tatsächlich in die Story. Fazit: Dies war mein erster Bernhard Aichner und ich bin mir sicher, dass ich noch einige von ihm lesen werde. Ich war sehr angetan von dem Buch und konnte es kaum aus der Hand legen. Dieses Buch hat Emotionen wie Wehmut, Zorn und Verzweiflung bei mir erzeugt. Und immer bestand die Hoffnung, dass alles doch noch in die richtigen Bahnen gelangt. Wer auf Psychologie und gute Thriller steht, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
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Mörderjunge
Wencke M. - Bewertet am 08.10.2018
Zustand: Exzellent
Das ist das erste Buch, das ich von Bernhard Aichner gelesen habe und ich schreibe sehr gerne, dass es mich absolut begeistert hat. Neugierig bin ich auf dieses Buch durch die sehr vielversprechende Buchbeschreibung geworden und das Buch hat insgesamt voll und ganz überzeugt. Gleich von Anfang an, hat mich die Geschichte von Ben in den Bann gezogen. Durch einen sehr interessanten Schreibstil und durch die relativ kurzen Kapitel ist es dem Autor gelungen, eine großartige Spannung aufzubauen und diese auch über das gesamte Buch zu halten. Ben hat es in seiner Kindheit nicht einfach. Er wächst mit einem gewalttätigen Vater auf und die Mutter hält zu Ben's Vater. Eines Tages erhängt sich Ben's Vater auf dem Dachboden mit einem Gürtel, der Ben viele Jahre so viele Schmerzen zugefügt hat. Nach dem Tod seines Vaters lebt Ben ein Leben, wie er meint, dass es richtig für ihn ist. Seine Mutter ist im Kummer um den Tod von Ben's Vater versunken. Ihr scheint es ziemlich egal zu sein, womit Ben sich beschäftigt. So kommt es, dass Ben viele Stunden mit seinem Freund auf dem Dachboden verbringt, dieser Dachboden ist das Bösland. Eines Tages wird er mit einem toten Mädchen in seinen Armen im Bösland gefunden.... Insgesamt waren die insgesamt 440 Seiten viel zu schnell ausgelesen, aber das Buch hat mir sehr spannende Lesestunden bereitet. Es ist ein absolut empfehlenswerter Thriller!
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Komm mit mir ins Bösland, Ben!
Daniela K. - Bewertet am 01.10.2018
Zustand: Sehr gut
Das Cover selbst hätte wahrscheinlich in der Buchhandlung nicht wirklich meine Aufmerksamkeit erregt, der Titel jedoch und auch die kurze Inhaltsangabe haben mich mehr als neugierig auf dieses Buch gemacht! Der Schreibstil des mir bis dato unbekannten Autors ist von der ersten Zeile an packend und fesselnd, ich konnte mich ohne Probleme von Anfang an in der Geschichte rund um Ben und Krux zurechtfinden und mir aufgrund der authentischen Schilderungen alles bildlich vor Augen halten. Die ersten Kapitel, bis Ben vor Kruxs Haustür stand, habe ich regelrecht verschlungen. Auch danach hat mich dieser Thriller defintiv weiter gepackt, auch wenn der Anfang meines Erachtens einfach extrem spannend und mitreißend war. Defintiv hervorzuheben bleibt, dass diese Geschichte (für mich) zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Art und Weise vorhersehbar vor, vielmehr waren die vielen Wendungen immer wieder eine echte Überraschung. Hier ist es dem Autor zu 100 % gelungen, uns Leser auf eine Art und Weise zu unterhalten, zu erstaunen und auch zu bestürzen, dass ich mich wirklich jeden Tag aufs Neue auf das Weiterlesen gefreut habe. Nicht nur, dass diese Geschichte absolut "krank" ist, sie hat mich außerdem nachhaltig wirklich beschäftigt und auch während des Lesens tatsächlich zum Nachdenken gebracht. Einen Punkt Abzug gibt es für das Ende. Hier steht meiner Meinung nach zu plötzlich "Friede, Freude, Eierkuchen" auf dem Programm und ich hätte mir vielleicht gewünscht, dass ich doch ein letztes Mal noch einmal etwas von Krux höre (in welcher Art und Weise auch immer). Auch der Polizist hat sich dann doch relativ leicht geschlagen gegeben. Diesbezüglich bleiben bei mir auch zwei, drei Fragen offen bezüglich der Tatwaffe. Doch das ist vom Autor wahrscheinlich genau so gewollt. Fazit: Extrem spannende Unterhalt von der ersten Zeile an - dieses Buch kann ich vorbehaltlos weiter empfehlen!
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