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Mörderische Renovierung

Edgar Cantero (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

4.0 Sterne
aus 3 Produktbewertungen
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Beschreibung
In Tagebucheinträgen, Briefen, Überwachungskameraaufnahmen, Tonaufzeichnungen und verschlüsselten Nachrichten wird eine außergewöhnliche Geschichte erzählt, die für Gänsehaut sorgt, die Tradition der Geisterhausgeschichten aber auf eine völlig neue Ebene führt. Einige Monate nachdem der letzte der Wells Söhne aus seinem Schlafzimmerfenster im Axton House – leider vergaß er, es vorher zu öffnen – gesprungen ist, bezieht ein eigenartiges europäisches Pärchen das verlassene Anwesen. A. ist 23 und entpuppt sich als der unvorhergesehene Erbe. Niamh ist eine stumme jugendliche Punkerin, die er selbst als seine Gefährtin oder Beschützerin beschreibt. Dass das Anwesen von Geistern heimgesucht werden soll, macht die beiden nur noch neugieriger auf ihr neues, bequemes – da reiches – Leben. Aber die Geister, die in diesem Haus herumspuken, sind bei weitem nicht das dunkelste Geheimnis von Axton House. Und nicht das mörderischste …
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
26.10.2018
Sprache
Deutsch
Originalsprache
Englisch
EAN
9783946503491
Herausgeber
Golkonda Verlag
Sonderedition
Nein
Autor
Edgar Cantero
Seitenanzahl
420
Auflage
1. Auflage
Einbandart
Gebundene Ausgabe

Hersteller: Europa Verlage GmbH, Johannisplatz 15, München, Deutschland, 81667, info@europa-verlag.com, Monika Roleff

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

4.0
Aus 3 Bewertungen zu Mörderische Renovierung
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Toller Schreibstil
Ingrid V. - Bewertet am 05.01.2019
Zustand: Exzellent
Nachdem Ambrose Wells verstorben ist, erbt ein entfernter Cousin sein gesamtes Anwesen. A. zieht mit einer Freundin, Niamh, in das Haus, obwohl es Gerüchte gibt, dass es dort spukt. Und tatsächlich passieren komische Dinge und die beiden müssen Rätsel lösen um einige Funde im Haus zu klären. Ich fand den Erzählstil in Form von Briefen, Gesprächen, Tagebucheinträgen zu Beginn gewöhnungsbedürftig, aber schnell habe ich es genossen. Es war für mich ein bisschen wie ein Film, weil alles so bildhaft erklärt wurde. Und außerdem war die Erzählform sehr kurzweilig. Auch die Geschichte konnte mich fesseln, gerade die letzten 100 Seiten fand ich spannend. Vorher war kurz ein längerer Tagebucheintrag, der etwas die Spannung raus nahm, weil doch viel geklärt wurde. Aber danach hatte es die Geschichte noch in sich und ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Man erwartet zwar erst, dass es mehr um das Spukhaus geht, aber es geht eher um Rätsel und Geheimnisse. Gruselig ist das Buch eigentlich nicht. Ich bin hin und hergerissen, ob ich 4 oder 5 Sterne vergeben soll. Ich fand das Buch wirklich außergewöhnlich (obwohl überhaupt nicht mein Genre) und ganz anders als ich es erwartet habe hat sich die Geschichte entwickelt. Aber das Ende lies mich dann doch etwas unbefriedigt zurück. Da gab es noch ein paar kleinere Fragen, die ich gerne geklärt gewusst hätte. Zusätzlich fehlte mir in diesem Fall irgendwie das Nachwort, insbesondere darüber was wahr ist und was erfunden. Es werden so viele Buchauszüge zitiert und man fragt sich doch manchmal, ob es das nicht doch gab. Wegen dieser beiden Gründe gebe ich gute 4 Sterne mit Tendenz zu 5 Sternen.
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Spannender, nicht gerade einfacher Krimi in ungewöhnlichem Schreibstil
Anja T. - Bewertet am 23.11.2018
Zustand: Exzellent
Nach dem (freiwilligen?) Tod des Vorbesitzers Ambrosius Wells ziehen Anfang November der junge A. und seine jugendliche Begleiterin in das große victorianische Herrenhaus Axton House ein, in dem es angeblich spukt. Von den Gerüchten scheinbar gänzlich unbeeindruckt, erkunden sie nach und nach das große Haus und entdecken dabei seine Geheimnisse, die in einem großen Geheimnis münden. Dieses scheint mit einer Zusammenkunft seines Vorbesitzers mit neunzehn weiteren Männern jeweils kurz vor Weihnachten verbunden zu sein. Doch welche Rolle spielen sie nun als neue Besitzer selbst in dem Spiel? Die Frage wird umso drängender, je mehr A. von Träumen heimgesucht wird, die bedrohlich und anziehend zu gleich sind. Bereits die Aufmachung des Buches – Titelblatt, Trennseiten, unterschiedliche Dokumente – verspricht, dass es sich hier nicht um den üblichen 08-15-Krimi handelt. Auch bei den Hauptcharakteren A. und Niamh (spricht sich Nief) handelt es sich um besondere, etwas mysteriöse Personen, die aufgrund der Stummheit von Niamh eine ganz eigene Art der Kommunikation verwenden. Und wer ist die immer wieder in Briefen von A. adressierte Tante Liza? Existiert sie überhaupt oder dient sie nur als ein Mittel zur Reflexion von A.s Gedanken? Die Aufmachung des Buches, die geheimnisvollen Charaktere und die spannende Story des Buches ergänzen sich meiner Meinung nach perfekt. An die Nutzung unterschiedlicher Dokumente (Briefe, Tagebucheinträge, Tonaufnahmen, Videoaufnahmen) muss man sich als Leser klassischer Krimis zunächst gewöhnen, dann üben sie aber einen starken Sog aus, der mich sehr gefesselt hat. Die Geschichte ist komplex, spannend und kreativ und nimmt zunehmend – bis zur letzten Seite an Fahrt auf. Empfehlenswert für nicht allzu zart besaitete Fans besonderer Literatur. Ein Mystery-Fan muss man dabei nicht unbedingt sein, aber aufgeschlossen für Ideen des (noch) nicht Erklärbaren.
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A la Lovecraft
Sabine G. - Bewertet am 19.11.2018
Zustand: Exzellent
Der Golkonda Verlag fällt mir nun schon zum dritten Mal durch ein ungewöhnliches Buch sehr positiv auf. In diesem Fall ist auch das Erzählkonzept innovativ, denn es besteht aus der Wiedergabe von Videoaufzeichnungen, Tonbandaufnahmen, Tagebucheintragungen, Briefen usw. Allerdings hat es der Autor hier meiner Meinung nach etwas übertrieben. Gern hätte ich mehr Tagebucheintragungen gelesen, in denen Erzählkunst aufblitzt, und weniger drehbuchartigen Sequenzen. Vielleicht merkt man hier doch ein wenig, dass der Autor erstmals nicht in seiner Muttersprache veröffentlicht hat. Dennoch macht das Buch einfach Spaß. Der Protagonist A. und seine junge Freundin Niamh reisen von Großbritannien in die USA, wo A. von einem entfernten Verwandten Axton Haus, anscheinend ein wahres Spukschloss, geerbt haben soll. Sowohl sein Verwandter als auch dessen Vater haben sich durch einem Sprung aus dem Fenster selbst getötet. Bald beginnt auch A. den düsteren Sog von Axton Haus zu spüren. Und was hat es mit der Geheimgesellschaft auf sich, von der es heißt, dass sie sich jedes Jahr zur Wintersonnenwende auf Axton Haus trifft? Mit Spukeffekten, die mich so manches Mal an Lovecraft erinnerten, wird nicht gespart. Allerdings hat sich mir der Titel des Buches in keiner Weise erschlossen, denn renoviert wird hier wirklich nichts.
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