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Beschreibung
Was, wenn deine Familie in Wahrheit eine andere ist? »Piccola Sicilia«, das italienische Viertel der lebensfrohen Mittelmeerstadt Tunis, 1942. Drei Religionen leben in guter Nachbarschaft zusammen – bis der Krieg das Land erreicht. Im Grand Hotel Majestic begegnet der deutsche Fotograf Moritz der Liebe seines Lebens, dem Zimmermädchen Yasmina. Doch sie hat nur Augen für Victor, den charmanten Pianisten. Als Victors Leben auf dem Spiel steht, kann nur Moritz ihn retten … Sizilien, heute: das Mittelmeer, glitzerndes Blau. Schatztaucher ziehen ein altes Flugzeugwrack aus der Tiefe. Die Berliner Archäologin Nina sucht ihren verschollenen Großvater Moritz und trifft eine unbekannte Verwandte aus Haifa, die ihr Leben verändert. Gemeinsam enthüllen sie ein faszinierendes Familiengeheimnis. Drei Frauen aus drei Ländern und drei Kulturen – verbunden durch eine Liebe, die alle Grenzen überwindet.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
26.09.2018
Sprache
Deutsch
EAN
9783839816615
Herausgeber
Argon
Sonderedition
Nein
Autor
Daniel Speck
Auflage
2
Einbandart
Audio CD
Einbandart Details
MP3
Gelesen von
Luise Helm

Hersteller: Argon Verlag AVE GmbH, Waldemarstraße 33a, Berlin, Deutschland, 10999, produktsicherheit@argon.de, Argon Verlag AVE GmbH

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

4.1
Aus 17 Bewertungen zu Piccola Sicilia
Aus 17 Bewertungen zu Piccola Sicilia
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Zustand entspricht dem beschriebenen
susanne S. - Bewertet am 13.01.2025
Zustand: Sehr gut
Ich bin sehr zufrieden – das Buch ist in sehr gutem Zustand!
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Familien werden verknüpft
Andrea Z. - Bewertet am 24.10.2018
Zustand: Exzellent
Meine Meinung zum Buch: Mir hat der Schreibstil, der sehr lebendig und detailgetreu ist, sehr gut gefallen. Als Leser kann man sich fallen lassen und ist plötzlich mitten im Geschehen. Die Rahmengeschichte von Nina hat mir nicht ganz so gut gefallen, da mir von Nina als Charakter zu wenig gezeigt wurde. Sie war stets verschlossen, auch gegenüber Joelle. Von ihrer Scheidung hat sie kurz erzählt und das kurze Aufflackern ihrer Beziehung zu Patriece, viel mehr hat sie nicht von sich und ihrem vorigen Leben und ihrer Familie preisgegeben. Gerade dieser Aspekt, wie Nina aufgewachsen ist, mehr darüber, wie sie ihre Mutter und ihre Großmutter erlebt hat, hätte ich spannend gefunden. Joelle ist aufgrund ihres Charakters offener, sie erzählt gerne und ausschweifend und hat auch Nina einen guten Einblick in das Leben von Moritz und wie es sich langsam mit dem Leben von Yasmina und Joelle verknüpft hat, gegeben. Zahlreiche Zitate zu Beginn der Kapitel und auch zwischendurch waren treffende Sätze, die ich mir während des Lesens notieren musste und die zu weiteren Denkansätzen verleiten. Dies finde ich an Büchern besonders schön, wenn es gelungen ist, dass das Buch auch nach dem Lesen noch weiterwirkt und beschäftigt. Das ist bei „Piccola Sicilia“ auf alle Fälle gegeben. Die Kriegssituation wurde auch von mehreren Seiten und von unterschiedlichen Nationalitäten aus gemeinsam betrachtet. Interessant war hier vor allem, wie sich die Menschen in Notsituationen verändern. Manche werden dadurch stärker, andere werden zu Mitläufern. Vor allem die persönliche Entwicklung von Moritz habe ich schön gefunden. Auch die Bedeutung von Familie hat sich mit der Zeit verändert, von der Kernfamilie bis später zu Familienmitgliedern, die zwar nicht blutsverwandt sind, dafür aber mit dem Herzen für immer verbunden. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, ist der doch sehr offene Schluss, bei dem einige Fragen und Situationen ungeklärt bleiben. Hier hätte ich es schöner gefunden, wenn Joelle und Nina noch einen weiteren Tag angehängt hätten und die Geschichte noch ein wenig weiter erzählt wird. Mein Fazit: „Piccola Sicilia“ erzählt die Geschichte von unterschiedlichen Familienkonstellationen, vom Zusammenleben der Kulturen und vom Krieg – und dies alles in wunderschöner Sprache verpackt, mit Liebe zum Detail.
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Das Spiegelei auf dem Panzer
Marion Z. - Bewertet am 23.10.2018
Zustand: Exzellent
Die Archäologin Nina steckt gerade in einer deprimierenden Scheidung, als ihr Jugendfreund Patrice sie zu einem sensationellen Fund nach Sizilien einlädt. Das entdeckte Flugzeugwrack könnte das Geheimnis ihres seit dem Krieg verschollenen Großvaters Moritz lüften. Als sie dort auf die sympathische Joelle trifft, taucht sie durch deren Erzählungen ganz tief in die damalige Zeit ein und erfährt nach und nach, was mit ihrem Großvater geschehen ist. Als Fotograf war er mit dafür verantwortlich, welche Bilder aus Tunis in den Wochenschauen zu Hause gezeigt wurden. Ein immer wiederkehrendes Motiv waren dabei Soldaten, die ein Spiegelei auf einem Panzer braten - harmlos und unterhaltsam - doch wie war es wirklich? Der Roman wechselt zwischen zwei Zeitebenen, wobei mir Joelles Erzählungen von Yasmina, Victor und Moritz aus der Vergangenheit besser gefallen haben, als die Gegenwart. Doch als Brücke zwischen den Generationen und den Verknüpfungen der Familie hat sie natürlich eine wichtige Funktion. Piccola Sicilia war damals ein buntes, italienisches Viertel in Tunis, in dem die doch so unterschiedlichen Kulturen und Religionen vor dem Krieg friedlich zusammen gelebt haben. Davon zu lesen hat mich erstaunt und begeistert, da ich das bisher noch nicht wusste. Auch vom Vorgehen der Deutschen gegen die Juden in Afrika hatte ich noch nie gehört. In der Schule wurden immer nur die Gräueltaten in Europa erwähnt. So bringt das Buch auch noch ganz nebenbei geschichtliches Wissen nahe. Der Schreibstil des Autors ist angenehm und doch fesselnd zu lesen, obwohl ich eigentlich Bücher, die mit Krieg zu tun haben, nicht mag. Das Geschehen ist hier so spannend und greifbar dargestellt, dass ich trotz einiger Längen und manchen unverständlichen Reaktionen der Charaktere froh bin, dieses Buch gelesen zu haben. Es war sehr interessant, die Geschichte des 2. Weltkriegs mal aus einer anderen Perspektive erzählt zu bekommen und erschreckend zu erfahren, wie die Wahrheit verdreht wurde. Ebenso die traurige Erkenntnis, dass sich damals wie heute, durch den gezielten Einsatz der Medien die Meinung der Menschen beeinflussen und manipulieren lässt. Insgesamt konnte mich der Roman überzeugen und ich finde es gut, dass zum Schluss noch einige Fragen offen blieben und es kein komplettes Happy End gab. So kann man sich noch seine eigenen Gedanken darüber machen.
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Piccola Sicilia
Anna E. - Bewertet am 23.10.2018
Zustand: Sehr gut
Nina ist Archäologin, arbeitet aber lieber im Archiv als sich in aufregende Expeditionen zu stürzen. Bis sie eines Tages von einem Flugzeugwrack aus dem zweiten Weltkrieg hört, das vor der Küste Siziliens geborgen werden soll. Das Flugzeug, mit dem ihr Großvater Moritz in den 1940ern in den Tod stürzte. Zumindest dachten das alle immer, doch die Wahrheit ist sehr viel komplizierter. Daniel Speck führt uns zurück in die 1940er, nach Piccola Sicilia in Tunis. In kräftigen Farben malt er ein anschauliches Bild dieser bunten Gemeinschaft, Land und Leute kann man sich sehr schnell sehr gut vorstellen. Er lässt sich viel Zeit dafür dem Leser die Kultur und die Besonderheiten dieses kleinen Viertels nahe zu bringen, langweilig wird es dabei aber sicherlich nicht. Die Geschichte, die sich dann rund um Moritz entspinnt, hat mir wirklich Spaß gemacht; stellenweise sicherlich vorhersehbar, doch das hat mich gar nicht so sehr gestört, weil das Drumrum so gut gepasst hat. Die Figuren in dem Erzählstrang rund um Moritz sind dann auch gut ausgearbeitet, man entdeckt immer wieder neue Facetten. Im Heute von Nina wird das leider etwas versäumt, ich hätte sie gerne näher kennen gelernt. Auch wenn sich Ninas Erzählstrang nur wie ein Rahmen um das Geschehen von 1942 legt, hätte hier durchaus noch etwas mehr kommen können. Specks Erzählstil hat mir sehr zugesagt, wie bereits erwähnt sehr bildhaft, außerdem mit einem nachdenklichen Unterton, der vieles noch einmal hervorhebt. Historische Fakten werden wie nebenbei eingearbeitet, und so hat man am Ende nicht nur einen fesselnden Roman gelesen, sondern auch noch das ein oder andere gelernt. Mich hat Piccola Sicilia wirklich positiv überrascht, ein nur auf den ersten Blick seichter Roman rund um die eigene Vergangenheit
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Ich habe von dem Buch geträumt
Janna H. - Bewertet am 22.10.2018
Zustand: Exzellent
Ich bin kein Freund von langen sehr langen Texten in Rezis, die lese ich mir selber meist nie durch.Daher so knapp wie möglich ;) Piccola Sicilia ist das erste Buch, welches ich von Daniel Speck gelesen habe. Dieses Genre war für mich ein bisschen neu, hat mir aber gut gefallen. Es passt wunderbar für den frühen Herbst als Leseeinstieg. Die Zeitsprünge hatte ich zunächst öfter erwartet. Aber überwiegend spielt das Buch in der Zeit des zweiten Weltkrieges. Ich fand es gut historisches Wissen zu erlangen über jene Zeit, die abseits des Mainstream stattfand. Fast Jeder Charakter hat seine eigene Rubrik in dem Buch, entwickeln sich weiter, leben oder überleben. Die erste Hälfte hat mich gefesselt ich habe von Yasmina, Victor und Moritz geträumt. Zum Ende und zur zweiten Hälfte war dann ein wenig die Luft raus. Sehr langgezogen, bis wieder etwas passierte. Ich dachte wow und ich hab noch 300 Seiten vor mir. Aber alles in allem ist das Buch lesenswert. Ein Cliffhanger am Ende, aber ich bitte Herrn Speck inständog darum daraus keine Trilogier zu machen oder einen zweiten Teil zu veröffentlichen. Ich würde gerne wissen wie die Protagonisten am Ende weitergelebt haben, aber ich glaube so wie es ist, ist es besser. Ich werde mir auch Bella Germania von Daniel Speck mal gönnen. Ich mag seinen Schreibstil. 4 Sterne übrigens nur, weil es stellenweise so langatmig war. Die Handlung an sich ist sehr fesselnd!
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