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★★★★★
☆☆☆☆☆
Enttäuschendes Buch
Daniela C. - Bewertet am 14.12.2018
Zustand: Exzellent
Worum geht's?
Maschas einziges Gefühl ist die Wassertemperatur beim morgendlichen Schwimmen. Seit dem Tod ihres Sohnes lebt sie wie unter Wasser. Erst die Begegnung mit der obdachlosen Sally Red Shoes rüttelt sie wieder wach. Sally hat alles verloren bis auf ihre Menschlichkeit. Und sie schärft… Mascha ein: „Wenn die Musik für jemanden, den man liebt, endet, hört man nicht auf zu tanzen. Man tanzt für denjenigen mit.“ Als Mascha bei einem harmlosen Zusammenstoß den „Olympioniken“ aus dem Schwimmbad näher kennenlernt, beginnt sie, jede Minute ihres Lebens zu genießen. Bis eines Tages die Vergangenheit an Maschas Tür klopft.
Meine Meinung
Der Klappentext hörte sich nach einer guten Geschichte an, aber leider bin ich sehr enttäuscht worden. Eigentlich wollte ich das Buch nach 100 Seiten bereits abbrechen, denn es war mir einfach zu langweilig. Die Geschichte dümpelt nur so vor sich hin. Der Leser erfährt wie die Temperatur im Schwimmbad ist und welches Grab Mascha an dem Tag besucht. Hinzukommen Geschichten über die Toten, die sie sich selbst ausgedacht hat, und sich vielleicht so zugetragen haben könnten. Das liest sich alles sehr langweilig und zäh.
Die Kapitel wechseln zwischen Mascha und Alice, wobei der Leser nicht weis was es mit Alice auf sich hat, zuerst dachte ich eigentlich das es Sally wäre, aber das war nicht der Fall.
Ich habe dann die nächsten Seiten gelesen, aber bis Seite 200 passiert wieder nicht wirklich etwas, aber der Leser weis immer was gerade die Temperature im Schwimmbad ist.
Die angebliche Freundschaft mit Sally kommt erst zum Schluss, und das auch nur sehr kurz. Bis Seite 200 besteht die Freundschaft zwischen Mascha und Sally durch ein kurzes " Hallo" auf dem Friedhof.
Was das lesen auch schwer gemacht hat, waren die ständigen Vergleiche mit Personen die ich nicht kannte. Und sehr viele unbekannte Begriffe die nicht erklärt wurden, auch die Fremdsprachenübersetzung fehlte komplett. Ich bin auch mit den Protagonisten nicht wirklich warm geworden, sie waren mir zu einfach gestrickt und zu plump.
Erst zum Schluss scheint die Geschichte interessant zu werden, aber genau da endet plötzlich die Geschichte und der Leser bleibt mit vielen Fragen zurück.
Hier ist viel Potenzial verschenkt worden,denn aus der Geschichte hätte man mehr draus machen können.
Fazit
Ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen, mir hat es überhaupt nicht gefallen. Ich musste mich wirklich bis zum Schluss durchquälen. Es war zäh und langweilig. Daher gibt es nur aufgerundete 2 Sterne.
Allgemeine Infos
Titel: Vielleicht tanzen wir morgen
Autor: Ruth Hogan
Verlag: List
Seiten: 320