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Beschreibung
DIE VILLA Arnold und Judith sind vermögende Villenbesitzer. Neue Mitarbeiterinnen werden gesucht, erfahren auf besonderen Wissensgebieten als Ersatz für die Perle, welche in die Jahre gekommen ist. Farbige Animateure, ein Butler und ein Gärtner sorgen für Unterhaltung mannigfacher Art. Die Einweihung eines neuen Golfplatzes wird noch gefeiert, und bald darauf reisen die Eigentümer getrennt in die…  Ferien. Arnold in die Emirate am Golf. Dort erlebt er gefährliche Wüstenabenteuer. Er wird mit einer >Wüstenblume< auf arabische Art verheiratet, während seine Judith eine Safari nach Tansania unternimmt. Sie genießt die afrikanische Natur in der Serengeti, auf dem Kilimandscharo und mit ihren Reisegefährten einfühlsame Stunden. Für die Rettung aus dem Tanganjikasee durch den schwarzen Guide zeigt sich Judith auf echt weibliche Art erkenntlich............ Bei den Massai kommt ihr die Erkenntnis, dass die noch immer durchgeführten Beschneidungen heiratsfähiger Mädchen abgeschafft werden müssten. Dafür und für Geburtenkontrolle will sie kämpfen und wird auf ihren Reisen zu den vielen Volksgruppen zur verehrten Mutter Theresa Kenias. An ihre amourösen Abenteuer in Deutschland verschwendet sie keine Gedanken mehr. Überarbeitete Auflage 2018 Taschenbuch Die Kapitel: Arnold, der Villenbesitzer; Der Gärtner; Die nächste Party; Der Trip auf dem Rasenmäher; Der Farbige; Sandra und Simone; Der Butler; Der Dildo; Die Domina; Reisefieber; Auf nach Afrika; Im Morgenland; In Schwarz-Afrika; Der Feuertanz; Am Kilimandscharo; Wüsteneinsamkeit; Bei den Massai; und weitere
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
29.06.2018
Sprache
Deutsch
EAN
9783746738550
Herausgeber
epubli
Sonderedition
Nein
Autor
Hans Sachs
Seitenanzahl
404
Auflage
82
Einbandart
Taschenbuch
Buch Untertitel
Ein erotischer Reiseroman

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4.1
Aus 15 Bewertungen zu Die Villa
Aus 15 Bewertungen zu Die Villa
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Es fehlt an Horror in der Horror-Villa
Natalie r. - Bewertet am 08.09.2026
Zustand: Exzellent
Doreen erhält bei einer Zwangsversteigerung den Zuschlag für eine Leipziger Stadtvilla in Gohlis für einen unschlagbaren Preis. Zusammen mit ihrer Tochter Marina zieht sie dort ein und zusammen renovieren sie die Villa. Plötzlich fliegt den beiden vieles einfach zu. Doreens Geschäfte laufen und…  Marina startet mit ihrer Musikkarriere durch. Doch die Villa hat ein Geheimnis. Ein tödliches Geheimnis. Die Geschichte lebt nicht unbedingt von den Charakteren. Doreen und Marina sind keine großen Sympathieträgerinnen und es wird auch nicht besser, je länger sie in der Villa wohnen. Die Atmosphäre ist allgemein düster aufgebaut. Auch wenn den beiden zunächst gute Dinge widerfahren, schwingt immer eine gewisse Anspannung mit. Der große Horror oder Grusel bleibt aber aus. Mit den ersten Toden wird die Handlung auch sehr brutal und teilweise vulgär. Man muss sich auf explizit beschriebene Gewaltszenen einstellen. Regelmäßige Leserinnen von Markus Heitz wissen aber, auf was sie sich einlassen. Nach und nach wird aufgedeckt, was das Geheimnis der Villa ist und wie weit es in die Vergangenheit reicht und was für Ausmaße es angenommen hat. Die Hintergrundgeschichte der Villa fand ich durchaus interessant, die allgemeine Handlung ging mir stellenweise aber etwas zu sehr in den Okkultismus. Die große Auflösung, was hinter der Villa steckt, kann man sich recht bald selbst erschließen, der Weg zur Enthüllung war dennoch spannend zu verfolgen. Oft war die Handlung schon unrealistisch. Z.B. dass sich gewisse Behörden ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht näher mit den Ereignissen um die Villa und den Poetenweg befassen und zum Ende hin hat der Autor auch etwas übertrieben. Die Vergangenheit der Villa, und wie sie zur Horror-Villa wurde, hat mir an dem Buch am besten gefallen. Die Handlung in der Gegenwart fand ich dafür manchmal überzogen und es fehlte etwas an Horror.
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Die Villa der 1000 Wünsche
Katharina V. - Bewertet am 04.09.2026
Zustand: Exzellent
Doreen Markert ist Filialleiterin in einem Discounter. Durch eine glückliche Fügung hat sie sich bei einer Zwangsversteigerung eine baufällige Villa im Leipziger Stadtteil Gohlis zum Spottpreis von 100 € gesichert. Mitbietende waren die Monument AG, ein finanzstarker Konzern, und Rico Weißbach, der…  als Erbschaftskläger seine vermeintlichen Eigentumsrechte an dem Gebäude lautstark einfordert. Die Villa hatte sie schon als kleines Mädchen mit ihrer Schönheit aus vergangenen Tagen magisch angezogen. Ihre pubertierende Tochter Marina ist hingegen alles andere als begeistert, auf eine staubige Baustelle zu ziehen. Sie möchte ihre Energie lieber in ihre stockende Musikkarriere stecken und hat weder Lust noch Zeit, Wände zu streichen oder neue Bodenbeläge zu verlegen. Eifrig beginnt Doreen, aus dem kräftezehrenden Projekt in jeder freien Sekunde ein gemütliches Zuhause zu machen. Niederschläge und Auseinandersetzungen mit Rico Weißbach lassen sie an dem Schnäppchenkauf verzweifeln. Die Verlockung eines Kaufpreisangebots der Monument AG in siebenstelliger Höhe auf ein Offshore-Konto lässt sie zusehends schwanken. Doch dann beginnt für die Markert-Frauen plötzlich und unerwartet eine Glückssträhne und die Verkaufsgedanken lösen sich in Luft auf. Derweil sterben in Kensington (England) die beiden Seniorinnen Amelia und Isla auf mysteriöse Weise. Islas Enkel Ethan beginnt mit den Nachforschungen, denn im Gegensatz zur Polizei glaubt er ganz und gar nicht, dass es sich um einen natürlichen Tod nach einem schrecklichen Streit unter dem Einfluss von Sherry handelt. Grundsätzlich eignen sich Lost Places für jedes Genre hervorragend, da sie die Neugier wecken und beim (literarischen) Betreten für Nervenkitzel sorgen. In dieser Villa wird die imposante Wirkung jedoch nicht vollständig als Ort des Grauens genutzt. Dreh- und Angelpunkt der Geschehnisse ist die untere Wohnung, die Doreen als Lebensmittelpunkt dient. Die weiteren Räume wie der Dachboden, der Keller oder die obere Wohnung werden dagegen nur als Nebenschauplätze für bestimmte Schlüsselszenen ins Scheinwerferlicht gerückt. Die hohe Standuhr im Flur, die von Beginn an gegen Verunreinigungen abgedeckt war, ertönt dagegen unentwegt mit ihrem drohenden Tick-Tack durch die Seiten. Ein Effekt, der im Hörbuch gewiss noch eindrucksvoller wirkt. Während der Lektüre konnte ich das Gefühl nie ganz abschütteln, die Handlung bereits zu kennen. Zwar baute der Autor die Spannung kontinuierlich und gut strukturiert auf, dennoch suchte ich im Hinterkopf ständig nach dem Kinofilm oder dem Buch, das mir bekannt vorkam. Leider bin ich bis heute nicht auf die Lösung gekommen, aber vielleicht blieb Markus Heitz für meinen Geschmack auch schlichtweg zu oberflächlich in den Schilderungen. Die Beschreibungen der intensiven Treffen einer geheimen Loge und des „Cabaret du Néant“, des Kabaretts des Nichts, sind Appetithäppchen, die die Leser fesseln. Mir reicht die bloße Erwähnung in einem Brief der Großmutter oder im Archiv einer Bibliothek jedoch nicht. Mehr Tiefe an diesen historischen Anknüpfungen hätte mir sicherlich einen zusätzlichen Punkt bei der Bewertung beschert und eine schaurig-positive Wirkung auf die dunkle Aura der Handlung gehabt. Wer sich häufig mit diesem Genre beschäftigt, ahnt früh, dass nur ein professioneller Exorzismus den Spuk der Villa beenden kann. Ohne zu viel verraten zu wollen, hat mich die rasche Abfolge des Rituals in Form einer unscheinbaren Segnung leider nicht vollends überzeugt. Hier wäre deutlich mehr Potenzial gewesen, um auch noch ein paar vermisste Horrorelemente als Finale einfließen zu lassen. Ich vergebe wohlwollende vier Sterne, würde aber wahrscheinlich eher eine Empfehlung (ohne Gewähr) für die vertonte Variante als Hörbuch aussprechen.
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Die verfluchte Villa
Uschi S. - Bewertet am 23.08.2026
Zustand: Sehr gut
Das Buchcover gefällt mir ganz gut, es passt perfekt zum Buchtitel. Doreen, alleinerziehende Mutter einer 15-jährigen Tochter hat seit langem einen Traum - die alte Villa im Leipziger Stadtteil Gohlis. Die hat ihr schon immer gefallen, daher besucht sie auch die Zwangsversteigerung, wo sie durch…  großes Glück diese Villa zu einem absoluten Schnäppchen-Preis ersteigern kann. Das Haus hat eine bewegte Geschichte aufzuweisen, es stand länger leer und nun gibt es viel zu tun. Für Mutter und Tochter läuft es gut, Marina hat mit ihrer Musik erste Erfolge als YouTube-Star. Doch dazu gibt es auch negative Seiten und Auswirkungen. Dieser Horror-Roman konnte mich nicht ganz überzeugen, obwohl es zum Ende hin noch ganz spannend wurde. Die Hauptpersonen blieben mir zu unpersönlich, ich konnte sie einfach nicht sympathisch finden. Gegruselt habe ich mich kein bisschen, dafür gab es Unmengen an Leichen, die immer brutal dahin gemetzelt wurden. Das war meiner Meinung nach ein bisschen zu viel des Guten. Auch blieben für mich am Ende noch einige Fragen offen, zu denen ich mir noch Aufklärung erhofft hatte.
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Leider enttäuschend
Constanze G. - Bewertet am 17.08.2026
Zustand: Exzellent
Als ich gesehen habe, dass der Meister des deutschsprachigen Fantasys einen Horror-Roman geschrieben hat, war ich total vorfreudig. Die zentrale Figur ist hier ein Gebäude, in Anlehnung an die vielen Gothic Horror Novels, die ein ähnliches Motiv aufweisen. Die erste Überraschung war dann die Kürze…  des Buches. Nur knapp über 300 Seiten und dann noch mit einem Handlungsstrang in Deutschland und einem in England – man hätte stutzig werden können. Die ersten Kapitel beginnen vielversprechend. Die Ersteherin der Villa wird vorgestellt (hier geht einmal vielen Dank raus für die Erwähnung des Berufs der Rechtspflegerin), dann die Funktionsweise der Villa und schließlich auch Tochter Marina. Der Plot geht flott voran (wie gesagt, kaum über 300 Seiten), manchmal passieren Zeitsprünge, auf die nicht näher eingegangen wird. Und hier fangen dann auch die Probleme des Buches an. Sowohl die Protagonistin Doreen, als auch Marina sind als Charaktere kaum bis gar nicht zu greifen. Marina pubertiert und macht Musik und Doreen – ja, die wechselt ihre Meinungen mit dem Wind. Erst Villa verkaufen, dann wieder nicht, dann als sie schon halb fertig restauriert ist auf einmal doch wieder. Man weiß nicht woran man bei ihr ist und ich führe das auf eine Plot- und Pacing-Problematik zurück. Z.B. erfährt Doreen, dass ihr Nachbar gestorben ist und mehr als ein Schulterzucken hat sie dafür nicht übrig, sie geht zurück zur Party, die in diesem Moment der eigentliche Handlungsstrang ist. Für die Kürze des Buchs gibt es zu viele Charaktere (Immobilienhai, Schläger, englischer Mann) und zu viel Hintergrundstory. Das wäre alles super spannend gewesen, wenn es Zeit gehabt hätte, sich zu entfalten. Die eigentlichen Horror-Szenen sind wie gewohnt gut geschrieben und haben während des Lesens wirklich Spaß gemacht. Einzige Kritik auch hierbei: sie waren zu kurz und wenig einflussreich auf die Handlung. Sobald der Horror vorbei war, war auch die ängstliche Stimmung vorbei. Ich habe nicht mit den Protagonisten mitgefiebert, deswegen war mir am Ende auch egal, was mit ihnen passiert. Das Ende war okay, hätte aber besser als ein 08/15-Ende einer Horror-Geschichte sein können. Alles in allem bin ich leider ziemlich enttäuscht von diesem Buch. Besonders, wenn man schon mehrere Heitz-Bücher gelesen hat und eigentlich weiß was er kann.
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Segen oder Fluch?
Sarah K. - Bewertet am 09.08.2026
Zustand: Exzellent
Doreen macht für sich und ihre Tochter Marina den Glücksgriff ihres Lebens. Sie ersteigert für nur 100 Euro eine wunderschöne renovierungsbedürftige Villa in Leipzig. Nicht nur finanziell läuft plötzlich alles besser, auch kleine Probleme und Widerstände lösen sich wie von selbst auf. Doch zu…  welchem Preis? Dieses Buch kann aus meiner Sicht auch sehr gut vor dem Schlafengehen gelesen werden, da - zumindest bei mir - keine echte Angst aufkommt. Dafür gibt es aber viele übernatürliche Begegnungen mit dem Haus inklusive Action, Blut und zahlreichen "Unfällen". Der Schreibstil ist einfach und lässt sich schnell lesen. Wer möchte, schafft die Geschichte an einem verregneten Nachmittag. Die Länge des Buches gefällt mir besonders gut - kurz und direkt, nichts wird überbordend erzählt. Ein solider Horrorroman für alle Fans von Übernatürlichem.
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