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★★★★★
☆☆☆☆☆
Im Sand versenkt
Klaus A. - Bewertet am 30.09.2020
Zustand: Sehr gut
Erstmal eien Warnung: Revenge ist ein R&R Film (Rape and Revenge). Wer solche Filme überhaupt nicht mag, Finger weg. Der Prototyp dürfte wohl "Day of the Woman" sein.
Ich habe mich auf den Film gefreut, endlich mal wieder R&R und das in unserer SJW Zeit, na so was.
Pro: Super Aufnahmen,… Landschaft, Bildschärfe usw. echt toll, auf guten Beamern, großer Leinwand richtig gut anzusehen. Die Story paßt auch, die Hauptdarstellerin spielt richtig gut, eigentlich paßt alles zum 5 Punkte Film.
Aber, jetzt das Negative!
Achtung Spoiler!!!
Dem Zeitgeist angepaßt ist das erste R nun deutlich entschärft. Ist auch nicht schlimm, zeigt aber ganz gut die Anpassung des Kinos an politische Strömungen (im Vergleich z.B. zu den 80er Filmen). Das passt auch, aber:
Dem Thema angemessen nimmt sich der Film ernst. Ein ernster Film darf sich aber keine extremen logischen Fehler leisten. Und eigentlich macht der Film 90% der Zeit alles richtig, aber GENAU in der Anfangssequenz, völliger Bullshit.
Nicht nur, dass die Frau einen 20m? tiefen senkrechten Abhang hinuntergestoßen wird (wie man sowas überlebt zeigt glaubwürdig "Alpha"), nein, am Ende wird die Frau von einem Baum durch den Rücken aufgespießt.
Also der Ast geht vom Rücken durch den Bauch und tritt vorne wieder raus. Es ist auch meiner Sicht unmöglich sich selbst daraus zu befreien und dann noch mit einer solchen Wunde kilometerlang durch die Wüste zu marschieren. Wobei die "Versorgung" der Austrittswunde noch recht "witzig" ist. Das paßt aber auch nicht zu Film. Das alles macht den ganzen Film leider kaputt.
Referenz ist da immer noch der alte, "Day of the Woman". Die neuere Version "i Spit on your Grave" ist eh in allen Deutschen Versionen cut udn kommt auch nicht an die alte "Day of the Woman aka Ich spucke auf dein Grab" ran.