Bis zu 50 % günstiger als neu 3 Jahre rebuy Garantie Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
Honor SerieY-Serie
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
Beats by Dr. DreGoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Optischer Zustand
  • Sichtbare Gebrauchsspuren auf einzelnen Seiten
  • z. B. umfangreiche Markierungen/Notizen, ausgefranste Kanten des Buchumschlags, Wasserschäden, deutliche Verformung des gesamten Buches sowie größere Verschmutzungen durch mehrmaligem Gebrauch
  • Könnte ein Mängelexemplar sein oder ein abweichendes Cover haben (z. B. Clubausgaben)
  • Gut für den Eigenbedarf geeignet
Beschreibung
»Hannes Köhler schreibt von einer Reise in die Vergangenheit, die das Verzeihen möglich macht und die Gegenwart verstehen lässt. Ein ungemein wertvolles Buch.« Lucy Fricke Ein Wunsch, den Martin seinem Großvater Franz nicht abschlagen kann: eine letzte große Reise unternehmen, nach Amerika, an die Orte, die Franz seit seiner Gefangenschaft 1944 nicht mehr gesehen hat. Martin lässt sich auf dieses Abenteuer ein, obwohl er den Großvater eigentlich nur aus den bitteren Geschichten seiner Mutter kennt. Unter der sengenden texanischen Sonne, zwischen den Ruinen der Barackenlager, durch die Begegnung mit den Zeugen der Vergangenheit, werden in dem alten Mann die Kriegsjahre und die Zeit danach wieder lebendig. Und endlich findet er Worte für das, was sein Leben damals für immer verändert hatte. Mit jeder Erinnerung, mit jedem Gespräch kommt Martin seinem Großvater näher, und langsam beginnt er die Brüche zu begreifen, die sich durch seine Familie ziehen. Er erkennt, wie sehr die Vergangenheit auch sein Leben geprägt hat und sieht seine eigene familiäre Situation in einem neuen Licht. Ein vielschichtiger Roman über die tiefen Spuren, die der Krieg bis heute in vielen Familien hinterlassen hat. Ausgezeichnet mit dem Buchpreis 2018 der Stiftung Ravensburger Verlag für den besten Familienroman des Jahres. »In einer äußerst präzisen Sprache, mit sehr feinen Beobachtungen und der Genauigkeit eines Historikers hat Hannes Köhler eine literarische Studie über die Nachwirkzeit von Erfahrungen geschaffen.« Inger-Maria Mahlke
neu 11,00 € -77 %*
2,49 €
Taschenbuch | Gut
Nur noch 1 verfügbar! Versandbereit in 1-2 Werktagen
zzgl.
Nur noch 1 verfügbar! Versandbereit in 1-2 Werktagen
zzgl.
Sonderinformationen:

Bitte beachte: Auflage, Verlag und Cover weichen ggf. von der Abbildung ab

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

* Spare 77 % gegenüber Neuware
Der Streichpreis bezieht sich auf den festgelegten Preis für Neuware.

Technische Daten


Erscheinungsdatum
30.08.2019
Sprache
Deutsch
EAN
9783548060132
Herausgeber
Ullstein Taschenbuch Verlag
Sonderedition
Nein
Autor
Hannes Köhler
Seitenanzahl
352
Auflage
1
Einbandart
Taschenbuch
Einbandart Details
Taschenbuch

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

5.0
Aus 3 Bewertungen zu Ein mögliches Leben
Aus 3 Bewertungen zu Ein mögliches Leben
Nach Produkt-Zustand filtern
Deine Meinung ist uns wichtig
Alle Bewertungen, die wir veröffentlichen, wurden von echten rebuy Nutzer:innen geschrieben.
Lesenswert
Roswitha H. - Bewertet am 27.05.2019
Zustand: Sehr gut
Ein sehr interessantes Buch zu einem akzeptablen Preis.
Hat dir die Bewertung geholfen?
Ein Buch, das viele unangenehme, aber wichtige Fragen aufwirft
Annegret H. - Bewertet am 09.02.2018
Zustand: Exzellent
Hannes Köhler erzählt eine leise Geschichte, die immer wieder kurz von lauten, brutalen Blitzen aufgebrochen wird. Die Handlung spielt auf zwei zeitlichen Ebenen: Der Gegenwart und der Zeit während des Zweiten Weltkriegs. Vermutlich hat der Krieg in vielen deutschen Familien ähnliche Spuren hinterlassen, wie das in „Ein mögliches Leben“ der Fall ist. Drei Generationen sind von der Geschichte betroffen: Franz, seine Tochter Barbara und sein Enkel Martin. Sie alle verbindet eine eher oberflächliche Beziehung. Martin weiß wenig über die Vergangenheit seines Großvaters, sie stehen sich freundlich gegenüber, sind sich aber nicht besonders nahe. Sprachlich wird das schnell deutlich, da der Er-Erzähler Franz wiederholt als der „Alte“ bezeichnet, wenn er die Beziehung von Martin oder Barbara zu Franz beschreibt. Für mich drückt das emotionale Distanz aus. Die Familie kommt sich näher und reißt gleichzeitig alte Wunden auf, als Martin und Franz in die USA nach Texas und Utah an Orte aus der Vergangenheit von Franz reisen. In der zweiten Handlungsebene wird Franz als junger Soldat während des Zweiten Weltkriegs in Frankreich von US-amerikanischen Truppen gefangen genommen und landet als Kriegsgefangener in einem Lager in Texas. Die Amerikaner behandeln die Deutschen als homogene Truppe und erwarten daher keine großen Probleme. Die meisten von ihnen sind jung und stürzten sich – überzeugt von der Propaganda des Dritten Reiches – in den Krieg. Doch die Erfahrungen im Gefecht und in Gefangenschaft teilen die Kameraden schnell in zwei Gruppen: Die eine glaubt weiterhin fanatisch an den Nationalsozialismus und schwört Hitler ewige Treue. Die andere beginnt am Krieg und am Nationalsozialismus zu zweifeln, verfolgen liberalere Ideale. Da die Nazis im Lager jedoch äußerst gewaltbereit sind und sich bereits beim kleinsten Verdacht gegen die eigenen Kameraden wenden, halten diese ihre Treffen im Geheimen ab und versuchen ihre Zweifel und Gesinnungswechsel zu verbergen. Eine Ausnahme ist der deutsch-amerikanische Gefangene Paul, der sich aus Überzeugung freiwillig für den Kriegseinsatz in der deutschen Armee gemeldet hat. Er ist Franz‘ bester Freund in Gefangenschaft und arbeitet dort als Dolmetscher. Da ihn der Kriegseinsatz völlig desillusioniert hat, unterstützt Paul die Amerikaner heimlich dabei, Nazis unter den Gefangenen zu identifizieren – auch wenn er einigen seiner Kameraden in den Rücken fällt. Franz hat Angst vor den Konsequenzen dieser Art des Handelns, doch Paul sagt ihm in einem denkwürdigen Moment: „Irgendwann muss man sich einfach entscheiden und die Konsequenzen tragen. Eine Seite. Eine Meinung. Man kann sich nicht immerzu raushalten.“ (S. 166) Damit wirft er eine spannende moralische Frage auf, die alle Täter und Mitläufer im ganzen Naziregime betrifft (und die auch heute wieder brandaktuell erscheint): Darf man sich aus Angst um die eigene Sicherheit aus aktuellen Konflikten heraushalten, darf man still bleiben und nicht wiedersprechen, obwohl man mit aktuellen Geschehnissen nicht einverstanden ist? Natürlich gibt es darauf keine einfache Antwort. Weder Feigheit noch totale Selbstaufgabe führen in dieser Situation zum Ziel. Wie kompliziert eine Entscheidung um die eigene (offene, nicht heimliche) Haltung ist, verdeutlicht der Autor an den beiden Freunden: Der risikoscheue, eingeschüchterte Franz steht dem selbstbewussten, von seinem moralisch korrekten Handeln überzeugten Paul gegenüber. Nur einer von beiden verlässt das Lager unversehrt. Als Franz nach Utah verlegt wird, ist er deutlich gereift. Hier folgt er Pauls Vorbild, meldet sich als Übersetzer und unterstützt die Amerikaner. Ich fand dieses Buch besonders spannend, da es ein komplexes moralisches Thema anspricht. Darf man mit den Tätern Mitleid haben? Kann sich ein Soldat, der im Namen eines Unrechtsregimes Menschen getötet hat, durch moralisches Handeln rehabilitieren? Ich muss zugeben, dass ich bisher nur wenig über die Erfahrungen deutscher Kriegsgefangener in den Lagern der Alliierten gewusst habe. Laut dem Roman wurden diese Lager entsprechend der Genfer Konvention geführt. Das steht im starken Kontrast zu den deutschen Konzentrationslagern, wo Menschen unter unwürdigen Bedingungen leben und sterben mussten. Daher war mein erster Impuls beim Lesen von Franz‘ Erfahrungen zugegebenermaßen: Ist das wirklich wichtig? So viele Menschen haben im Krieg wesentlich Schlimmeres erlebt… Der Autor beschreibt ausführlich, wie die Gefangenen mit dem Schiff in New York eintreffen, wie sie in Zügen mit Betten (nicht in Viehwagen) die USA durchqueren und wie sie immer ausreichend Nahrungsmittel haben. Einer der Deutschen bricht beim Anblick der vollen Teller gar in Tränen aus. Aber gleichzeitig leben die Männer eben nicht selbstbestimmt, sondern in einem von Stacheldraht eingezäunten Lager. Sie müssen teils bei der Kartoffel- und Baumwollernte harte körperliche Arbeit erledigen. Sie vermissen ihre Familie und Freunde. Sie sind weit weg von Zuhause. Aber eben auch weit weg von einem Kontinent, der vom Krieg zerstört wird. Und keiner der Gefangenen ist unschuldig; alle wurden im Gefecht gefangen genommen. Hannes Köhler nimmt sich hier einer schwierigen Grauzone an: Menschen können von meisterhaften Manipulatoren zu irrsinnigen Entscheidungen wie einem freiwilligen Einsatz als Soldat verführt werden. Das spricht sie nicht von Schuld und von der Verantwortung für ihre Handlungen frei. Aber Menschen können gleichzeitig die Entscheidung treffen, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben und nicht in der Opferrolle zu verharren.
Hat dir die Bewertung geholfen?
Welches Leben ist möglich?
Anne H. - Bewertet am 22.01.2018
Zustand: Exzellent
Franz ist 18 Jahre alt, als er 1944 bei Cherbourg nach der Landung der Amerikaner in der Normandie in Gefangenschaft gerät. Er stammt aus Essen-Katernberg, Bergmannsfamilie, der Vater ein linientreuer SA-Mann, der ältere Bruder nach einem Unfall kriegsuntauglich. Als Prisoner of War wird er nach kurzer Übergangszeit mit vielen weiteren verschifft und in die USA gebracht. Fast schon fasziniert erlebt er die Einfahrt nach New York an der Seite von Paul, den er auf dem Schiff kennengelernt hat. Paul wird zu seinem Kompass in der ersten Zeit, denn er ist ein Rückkehrer. In den 1930er Jahren ausgewandert aus Ostfriesland, hat Paul sich freiwillig für den Dienst in der Wehrmacht gemeldet und kehrte in die alte Heimat zurück, nun in die neue Heimat als Gefangener. Die beiden werden in ein Gefangenenlager in Hearne, Texas gebracht und bei der Ernte, Kartoffeln und Baumwolle eingesetzt. Franz lernt englisch und gute von schlechten Kameraden zu unterscheiden, was im täglichen Lagerleben sehr wichtig wird. Nach einiger Zeit wird er verlegt nach Utah, dort arbeitet er als Übersetzer und erlebt dort auch das Kriegsende und die Aufklärung über die Verbrechen der SS und der Wehrmacht. Hier stellt er die Weichen für sein weiteres Leben, so wie insgesamt die Zeit der Gefangenschaft sein Leben, seine Einstellungen prägen wird bis ins hohe Alter. Sie wird bestimmen, welche Entscheidungen er trifft, wo er sich zu Hause fühlt, wie er mit Frau, Tochter und Schwiegersohn umgehen wird. In der Gegenwart schwebt Franz zwischen Unglaube und Faszination, als er sich nach so langer Zeit dank Google Maps aus der Vogelperspektive seinen Stationen in den USA nähert und der Wunsch entsteht, zurück zu kehren. Sein Enkel Martin schlägt kurzer Hand eine gemeinsame Reise vor und ist gespannt, mit dem „Alten“ auf Spurensuche zu gehen. Und dann ist es sicher wie in vielen Familien, natürlich weiß jeder, dass der Großvater, der Vater in Gefangenschaft war. Auch wo, wann, wie lange. Vielleicht kennt man eine Episode oder zwei. Aber ganz sicher nicht die Wahrheit, die Details. Das Grauen, die Gewalt, die Gerüche, die Menschen, die menschlichen Abgründe, die Angst, den Hunger. Martin erfährt sehr vieles, dass er nicht mal im Ansatz wusste, aber doch behält der Großvater noch mehr für sich selbst, erlebt es nur als innere Retrospektive, und so mit ihm auch der Leser. Zurück in Deutschland möchte er dann doch ein wenig mehr mit der Vergangenheit aufräumen, sucht den Kontakt zu seiner Tochter Barbara, schickt ihr ein dickes Paket mit Briefen und Fotos, erzählt und erklärt. Vielleicht zum ersten Mal im Leben berichtet er von seiner Einstellung, seinen Gefühlen, seinen Wünschen und Plänen, die er damals hatte und wie viele er davon verwarf. Und auf ein jahrzehntelanges, „wie kann er nur so sein…“ folgt dann zum ersten Mal so etwas wie die Erkenntnis, dass er sich vielleicht auch selbst gerne anders gehabt hätte, aber eben nicht mehr die Wahl hatte. Man wählt „ein mögliches Leben“, weil es das ist was zur Verfügung steht. Hannes Köhler wählt ein ungewöhnliches Sujet für einen Roman. Eines, auf das man ganz sicher nur kommen kann, wenn man persönlich davon berührt ist. Ausgehend von den Erzählungen über einen Großonkel hat er mit weiteren Zeitzeugenberichten und Recherchen einen dichten, emotionalen Roman geschaffen, der den Leser mitnimmt, ohne zu trostlos zu werden. Gelungen finde ich die Mischung aus Rückblenden, gegenwärtigem Geschehen, da jedoch nicht nur des „Alten“ sondern auch der anderen Generationen. Auch wenn es Franz vergleichsweise gut ging (tatsächlich ist der Umgang der amerikanischen Armee mit ihren Gefangenen nicht vergleichbar mit dem der anderen Alliierten, nicht nur in Russland auch in Frankreich herrschten völlig andere Maßstäbe was Versorgung, Behandlung und Dauer der Gefangenschaft angeht) , muss man sich immer vor Augen halten, was es für einen 18-jährigen Jungen bedeutet haben muss, dies zu erleben, auch wenn er ein ganzes Leben auch nach seiner Rückkehr noch vor sich hat. Sehr gelungen finde ich in diesem Zusammenhang das Cover, sozusagen als Sinnbild: Die Welt mag nicht vollständig auf den Kopf gestellt sein, aber sie ist auch weit davon entfernt, in der Waage zu sein. Sie ist einfach verrutscht, versetzt, anders ausgerichtet und jede weitere Orientierung muss von diesem Punkt aus neu angegangen werden.
Hat dir die Bewertung geholfen?