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Beschreibung
Eine grausame Mordserie. Ein unlösbares Rätsel. Fabian Risks härtester Fall.   Ein Mörder wählt seine Opfer scheinbar zufällig aus. So hinterlässt er keine Spuren. Kommissar Fabian Risk und das Helsingborger Kommissariat stehen vor einem Rätsel. Helsingborg ist nicht mehr der idyllischen Ort an der schwedischen Küste, der er mal war. Während eine Reihe von Morden die Stadt erschüttert, kämpft Kommissar Fabian Risk gegen sein ganz persönliches Leid: Seine Familie droht an seiner Arbeit als Mordermittler zu zerbrechen. Aber sein Job ist sein Leben. Er kann nicht anders und nimmt sich der Aufklärung der Morde an, doch er findet keine Spur. Risk und seine Kollegen ahnen nicht, dass der Täter seine Opfer durch ein Würfelspiel rein zufällig auswählt, genau wie die Mordwaffe und den Tatort. So lassen sich keinerlei Verbindungen zu ihm herstellen. Wird dieser Fall ungelöst bleiben? Wie es weitergeht, erfahren Sie in "Die Rückkehr des Würfelmörders" – dem spannungsgeladenen Finale des Würfelmörders.  "Der Roman fesselt von der ersten bis zur letzten Seite!" In Touch
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
02.05.2019
Sprache
Deutsch
Originalsprache
Schwedisch
EAN
9783550200052
Herausgeber
Ullstein Buchverlage
Titel in Originalsprache
Motiv X
Serien- oder Bandtitel
Ein Fabian-Risk-Krimi
Sonderedition
Nein
Autor
Stefan Ahnhem
Seitenanzahl
496

Hersteller: Ullstein Buchverlage GmbH, Friedrichstraße 126, Berlin, Deutschland, 10117, produktsicherheit@ullstein.de, Friedrichstr. 126, 10117 Berlin

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3.7
Aus 3 Bewertungen zu 10 Stunden tot
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Stefan Ahnhem – 10 Stunden tot
Katja Z. - Bewertet am 20.06.2019
Zustand: Exzellent
Nur vier Wochen nachdem sein Leben fast völlig zerstört wurde sieht Fabian Risk wieder Licht am Ende des Tunnels als seine Tochter Matilda aus dem Koma erwacht. Allerdings bleibt ihm nicht viel Zeit für die Familie, da die Polizei von Helsingborg gleich mehrere Fälle lösen muss: ein toter Junge wird in einer Waschmaschine gefunden, eine Frau wird ermordet und ein dritter Fall scheint gar keinem Muster folgen zu wollen. Die Nerven liegen blank, da zudem alle im Team noch mit ihren eigenen Sorgen zu kämpfen haben. An Fabian nagt seit sie ihren Kollegen Elvin tot aufgefunden haben noch ein weiterer Fall: er kann die Selbstmordtheorie nicht glauben und stellt so heimlich weitere Nachforschungen an. Wurde ihr Kollege zum Opfer eines Serienmörders? Stefan Ahnhem führt die Geschichte um den schwedischen Kommissar Fabian Risk konsequent weiter und knüpft nahtlos an den Vorgängerband an. Dies ist sicher keine Serie, die einen Quereinstieg möglich macht, zu viel fehlt einem ohne das Davor. Allerdings führt dies hier dazu, dass der Roman mit einem bösen Cliffhanger endet und man so etwas unzufrieden zurückbleibt, da schlichtweg das auflösende Ende fehlt. Der Autor unterstreicht einmal mehr, weshalb er zu den ganz großen der skandinavischen Krimi Szene gehört: mehrere Geschichten werden geschickt verknüpft, die Handlung springt in hohem Tempo zwischen allen hin und her und fordert vom Leser alle Aufmerksamkeit. Kein Erzählstrang fordert die Hauptrolle ein und so wirkt die Geschichte auch authentisch: nie folgt im Leben eine Sache auf die andere, immer wieder verlaufen Dinge parallel und warten nicht, bis ihre Zeit gekommen ist. Die Figurenentwicklung bleibt wegen des dichten Plots etwas auf der Strecke, aber Risk scheint sein Lebensthema gefunden zu haben. Auch Irene Lilja wird trotz des scheinbaren Kontrollverlusts immer interessanter. Ein Thriller, der einem sofort wieder packt, wenn man ohnehin schon Fan der Serie ist.
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spannend, aber auch verwirrend
Vivian N. - Bewertet am 29.05.2019
Zustand: Exzellent
Fabian Risk und sein Team sind gleich an mehreren Fällen dran. Hier ein toter Junge, da Brandstiftung, ein entführtes Mädchen und ein Mord im Supermarkt. Und ganz nebenbei geht er auch noch privat einem alten Fall nach, bei dem er versucht den Tod seines Kollegen zu durchleuchten. "10 Stunden Tot" ist nun schon der vierte Fall aus der Fabian Risk Reihe von Stefan Ahnhem. Für mich war es der erste. Das war nicht so gut, denn ich hatte Schwierigkeiten viele Dinge, die sich auf vergangenes bezogen, zu verstehen. Trotzdem hat Ahnhem mit seinen kurzen Kapiteln und ständig wechselnden Handlungsorten für Kurzweile gesorgt. Sein Schreibstil ist flüssig und einfach. Die Spannungskurve verläuft ganz oben und fällt kaum ab. Und doch gibt es einige Längen und die Vielzahl an Fällen ist verwirrend. Zum traurigen Abschluss findet auch nicht wirklich jeder Fall seinen Abschluss. Es bleiben viele Fragen offen. Natürlich will Ahnhem damit gleich Spannung auf sein nächstes Werk aufbauen. Doch sind es einfach zu viele offene Fakten. Es wirkt so, als dürfte er nicht mehr als 500 Seiten schreiben. Wegen meiner aber gerne. Um nun den gesamten Inhalt um Fabian Risk zu verstehen, bleibt mir nichts anderes übrig, als die drei Vorgänger zeitnah noch zu lesen. Da diese ja um einiges besser sein sollen, steht dem von meiner Seite her nichts entgegen. Natürlich bin ich auch gespannt auf den nächsten Teil und erhoffe mir dort dann mehr Durchblick und etwas mehr Ordnung. Und vor allem Abschlüsse.
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Mit Vorsicht zu genießen
Melissa M. - Bewertet am 07.05.2019
Zustand: Exzellent
Dies ist mein erstes Buch von Stefan Ahnhem, meine Meinung bezieht sich demnach ausschließlich auf „10 Stunden tot“ und bietet keinerlei Vergleich zu vorherigen Werken des Autors. Gerade als Quereinsteiger empfand ich den Mix aus bekannten Klischees und originellen Bestandteilen sehr gelungen. Man findet hierbei zwar die klassischen Typen, aber gemixt mit ein, zwei Besonderheiten, die dem Leser sehr helfen, sich einzelne Charaktere einzuprägen und diese voneinander unterscheiden zu können. Da ist beispielsweise die knallharte, unabhängige Polizistin, die eine unglaubliche Abneigung gegen rechtsextreme Weltanschauungen hat, die alkoholabhängige Chefin mit einem erstklassigen Ruf oder der kauzige Rechtsmediziner, der erstaunlicherweise nicht freiwillig 24/7 in seinem Labor zugegen ist. Des Weiteren wird auf alle relevanten Ereignisse aus vorherigen Bänden noch einmal ausreichend eingegangen, ohne dabei zu einer lästigen Aufzählung oder ermüdenden Nacherzählung der Geschehnisse zu werden. So hat man auch als Quereinsteiger nie das Gefühl, an irgendeinem Punkt der Geschichte auf dem Schlauch zu stehen. Zudem ist es sehr angenehm, dass die Fälle eher bodenständig gehalten sind und die Opfer nicht in 234 Stücke zerteilt mit Goldnägeln an die Decke gehängt werden, nur um den Leser mit einem Wow-Effekt zu schockieren. Ich als Vielleser war zusätzlich erstaunt, wie gut es dem Autor trotzdem gelungen ist, mir mit den Gräueltaten und vereinzelten Äußerungen im Buch unter die Haut zu gehen. Dabei sind es nicht irgendwelche ausschweifende Beschreibungen, wo welcher Blutstropfen und welches Stück Innerei sich im Raum und nicht mehr im Opfer befindet, sondern vielmehr die nüchtern-klare Darstellung der Szenen, gepaart mit der Reaktion der Protagonisten. Es gab einige Passagen, bei denen ich die Erschütterung und die Abneigung der Charaktere sehr, sehr gut nachempfinden konnte. Ein großer Kritikpunkt scheint aber für einige Leser der konstante Widersacher zu sein, dessen Fall sich durch das ganze Buch – und offenbar die ganze Reihe – zieht. Viele scheinen sich an diesem Charakter zu stören, was ich zwar nachvollziehen, aber nur bedingt verstehen kann. Solch einen hartnäckigen Gegner findet man beispielsweise auch in Sherlock Holmes‘ Erzfeind Professor Moriarty, Christopher Pelant aus der Fernsehserie Bones, Gretchen Lowell aus der Feder von Chelsea Cain oder sogar banaler einfach Lord Voldemort aus Harry Potter. Für mich verleiht das einem Stück eine gewisse Würze und Besonderheit, die mich als Konsument an eine Reihe fesselt. Dadurch kann sich nämlich ein sehr vielschichtiger Antagonist entwickeln, mit einer verstrickten Geschichte, die mit den Facetten von Gut und Böse zu spielen weiß. Außerdem bietet sich dem Autor die Möglichkeit, seine Reihe in einem hochspannenden und vor allem für den Leser befriedigenden Showdown zum Abschluss zu bringen. Des Weiteren muss auch ich anmerken, dass die Aufklärungsrate in diesem Buch erstaunlich gering ist und man am Ende nicht einem, sondern zwei Antagonisten gegenübersteht, die nichts – zumindest soweit dem Leser bekannt – miteinander zu tun haben. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass das den ein oder anderen Leser am Ende unbefriedigt und wütend zurücklässt. Mich persönlich hat das nicht gestört, denn erstens ist es sehr offensichtlich, dass uns beide Antagonisten im nächsten Band wieder begegnen werden und zweitens ist es auch erfrischend realistisch, dass am Ende eines Buches mal nicht alle bösen Buben dingfest gemacht werden. Außerdem – und das bringt mich noch immer sehr zum Schmunzeln – wurden wir als Leser quasi vom Autor vorgewarnt: „Wird dieser Fall ungelöst bleiben?“ (Klappentext). Das ist zwar eine ziemlich gemeine „epische Vorausdeutung“, aber eben wiederum auch so fies, dass ich es super finde und Herr Ahnhem absolut nicht böse sein kann. Fazit Ein sehr spannender Thriller, der sich gleich mit mehr als einem Täter auseinandersetzt und einen recht eigenwilligen Weg geht. Absolut zu empfehlen, aber mit Vorsicht zu genießen.
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