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★★★★★
☆☆☆☆☆
Mütterchen Russland
Paula K. - Bewertet am 06.06.2019
Zustand: Exzellent
Sehr überrascht hat mich, dass dies eigentlich der zweite Teil der Sankt- Petersburg - Romane der Autorin ist. Dies stört aber nicht, da die Handlung vollkommen autark ist und auch fehlende Vorkenntnisse der Handlung keinen Abbruch tun.
Leider hielt der Roman nicht ganz, was ich mir von ihm… versprach. Ich erwartete Hofintrigen, geheime Liebschaften der Zarin und viel Zeit mit ihr und dem so verheißungsvollem Philosophen. Aber trotz der durchaus namenhaften geschichtlichen Personen die in diesem Buch vorkommen, verbringt der Leser viel Zeit mit unbekannten Persönlichkeiten. Nichtsdestotrotz entführt uns die Autorin in eine tolle Zeit Mütterchen Russlands und schafft es mit ihrem Schreibstil einiges wieder wett zu machen. Empfehlung für alle, die sich schon mit Katharina befasst haben und nun gerne einen geschichtsträchtigen Roman lesen wollen, der in dieser Zeit angesiedelt ist.
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☆☆☆☆☆
Die große Katharina
Sabine G. - Bewertet am 26.05.2019
Zustand: Exzellent
Erst beim Aufklappen des Romans habe ich erfahren, dass es sich dabei um den 2. Teil einer Serie handelt über das historische Sankt Petersburg. Die Romane können durchaus unabhängig voneinander gelesen werden. Dennoch ist mir nicht ganz klar, inwieweit vielleicht die Kenntnis des ersten Teils… manches erleichtert. Ich war zum Beispiel komplett erstaunt, dass Russlands Zarin Katharina, die später die Große genannt wurde, so einfach ein Findelkind bei sich aufnimmt, dass ihr ein Einsiedler, dem sie schon einmal begegnet ist, bringt. Das und die dafür gegebene Erklärung fand ich nicht ganz plausibel. Ob es durch den ersten Band logischer würde, vermag ich nicht zu sagen. Das kleine Mädchen Sonja erweist sich als hochtalentiert, und wird bald zum Liebling Katharinas.
An Katharinas Hof wird auch der preußische Philosoph Stefan Mervier entsandt. Vorgeblich, um mit der Zarin zu disputieren, doch insgeheim spioniert er für den preußischen König. Seine Frau Johanna, eine begabte Malerin, folgt ihm nur unwillig nach Sankt Petersburg und wird dort so unglücklich, dass die Ehe in eine Krise gerät. Sonja reift zu Frau heran und begegnet Stefan, während Johanna von einem russischen Schriftsteller umworben wird...
Man sollte sich vor dem Lesen darüber klar sein, dass die letztgenannten vier Personen im Zentrum des Romans stehen und die historischen Figuren nur den Rahmen bilden. Zentrum und Rahmen sind allerdings äußerst interessant verwoben. So erfährt man einiges über Katharinas Regierungsstil und Leben, wenn man sich wie ich damit bisher wenig befasst hat. Dieser ist sowohl geprägt durch hohen Anspruch als auch feudale Härte, was für die Hauptprotagonisten des Romans zu einer immer größeren Gefahr wird.
Farbenprächtig und kenntnisreich führt die Autorin durch die damalige Zeit. Der Buchumschlag ist zudem wunderschön. Selbst der Buchrücken ist noch ein Schmuck im Regal!
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☆☆☆☆☆
Nach Sankt Petersburg
Andrea B. - Bewertet am 23.05.2019
Zustand: Exzellent
"Die Zarin und der Philosoph" ist der zweite band in Martina Sahlers "Sankt Petersburg" Reihe .
Wir begleiten Katharina die Große in der Blütezeit Sankt Petersburgs um 1762-1775 .
Sie tritt nach einem Putsch die Nachfolge Peters des Großen auf dem Zarenthron an .
Sie sucht nach der Anerkennung… Europas und will Russland nach Westen hin öffnen .
Der Preußische König Friedrich der zweite ist von Katharina und ihren Ideen nicht angetan und schickt den Philosophen Stephan Nervier als "Spion" an den Russischen Hof .
Das Buch ist wunderschön aufgemacht , hat im vorderen und hinteren Teil Karten von Sankt Petersburg und Russland . Und eine Auflistung aller Beteiligten Personen .
Mir sagt der Schreibstil der Autorin sehr zu . Ihre Art Figuren , seien es reale historische Personen oder von ihr erdachte , und Landschaften zu beschreiben ist sehr angenehm .
Es ist ein spannender Roman der sehr interessant von Russlands Geschichte erzählt .
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☆☆☆☆☆
Russische Geschichte hautnah
Zafer A. - Bewertet am 20.05.2019
Zustand: Exzellent
Das Buch war im Nachhinein wirklich sehr gut. Die Autorin versteht sich auf ihr Handwerk, ihr Schreibstil und ihre Erzählweise gefallen mir sehr gut. Allerdings hat es bei mir etwas gedauert mich richtig einzulesen und in die Charaktere einzufinden. Ihr erstes Buch über Katharina die Große zu lesen,… wäre vielleicht hilfreich, ist aber auf keinen Fall notwendig. Die Geschichte Russlands, welche im Geschichtsunterricht ja ehre trocken und Faktenbasiert vorgebracht wird, fließt hier so angenehm in die Geschichte ein, dass man nicht mal merkt wie viel man nebenbei lernt. Das Buch regt dann natürlich sehr zum weiter recherchieren und lesen an. Rundum finde ich es einen wirklich sehr gelungenen Historischen Roman, der nicht nur durch sein Fachwissen, sondern besonders durch seine Art den Leser in die Geschichte hineinzuziehen hervor sticht.