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★★★★★
☆☆☆☆☆
Buch
Thomas S. - Bewertet am 25.07.2018
Zustand: Gut
guter Zustand
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★★★★★
☆☆☆☆☆
Zwei unterschiedliche Frauen suchen ihren Platz im Leben
Annegret H. - Bewertet am 07.07.2018
Zustand: Exzellent
In „Die Schönheit der Nacht“ stehen zwei unterschiedliche Frauen im Mittelpunkt, die voller Zweifel an verschiedenen Punkten ihres Lebens angekommen sind. Da ist die rationale, nüchterne Claire, die als etablierte Wissenschaftlerin beruflich erfolgreich, aber emotional unausgefüllt ist. Die junge… Julie ist über ihre Zukunft unsicher, aber sie sehnt sich nach einem Leben voller Leidenschaft in allen Liebes- und Lebenslagen. Doch irgendwie materialisieren sich ihre Träume nie richtig, bis sie Claire kennenlernt. Die beiden unterschiedlichen Frauen begegnen sich erstmals zufällig in einem Pariser Hotel. Wenig später lernen sie sich offiziell kennen – denn Julie ist mit Claires Sohn Nicolas liiert. Claire und ihr Mann laden Julie in ihr Ferienhaus an der französischen Küste ein, wo die vier einen aufwühlenden Sommer erleben.
Die Handlung ist ziemlich überschaubar. Den Großteil des Romans machen die inneren Monologe, Gefühle und Erinnerungen der beiden Protagonistinnen aus. Dadurch erhält der Leser spannende Einblicke hinter die Fassade der Charaktere. Im Mittelteil verlor das Konzept für meinen Geschmack etwas an Spannung. Nina George schreibt in einem bombastischen Stil, der auf mich mal poetisch und mal etwas schwülstig wirkt. Prinzipiell hat es jedoch Spaß gemacht, diesen Roman der leisen Töne zu lesen.
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☆☆☆☆☆
Das Frausein
Ingrid V. - Bewertet am 08.06.2018
Zustand: Exzellent
Claire steht mitten im Leben. Sie ist erfolgreich als Professorin und verheiratet. Ihr Sohn wird demnächst das erste Mal ausziehen. Doch ist sie nicht glücklich und hat Affären, nachdem ihr Mann auch Affären hat. Bei einem Treffen mit einer Affäre trifft sie im Hotel eine junge Frau und ist sofort… fasziniert. Und bald kreuzen sich die Wege der beiden Frauen wieder.
Das Buch lebt von einer ganz tollen Sprache und dem schönen Schreibstil der Autorin. Allerdings muss ich für mich sagen, dass der Schreibstil am Ende dann auch anstrengender wurde und mich etwas nervte.
Die Geschichte ist etwas unrealistisch und hat mich einfach nicht gepackt. Letztendlich passiert extrem wenig und obwohl das Buch kurz ist hatte es meiner Meinung nach Längen. Und das Ende ist auch nicht überzeugend gewesen.
Fazit: Insgesamt hat mich die Geschichte leider nicht überzeugt. Ich hatte mir mehr erwartet.
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☆☆☆☆☆
Langweilig
Carmen M. - Bewertet am 15.05.2018
Zustand: Gut
Hauptsächlich erzählt Nina George die Geschichte von Claire. Zwischendurch gibt es immer mal wieder kurze Kapitel aus Julies Perspektive. Claires Leben wird sehr anschaulich und ausführlich beschrieben. So erfährt der Leser anhand von Rückblicken mehr über ihre Vergangenheit und lernt sie so besser… kennen. Besonders gefallen hat mir, dass Claires Gedanken ihrer Figur angepasst waren und sie die Leute als Verhaltensbiologin anders wahrnimmt, als andere Menschen. Man erfährt auch einige interessante verhaltensbiologische Aspekte.
Der Beginn des Buches ist spannend erzählt, jedoch verschwindet die Spannung nach kurzer Zeit völlig, da dann kaum noch Handlung vorhanden ist und die Autorin sich in der Beschreibung von Banalitäten oder von Claires und Julies Gedanken verliert, die nicht immer verständlich sind. Einige Gedankengänge kommen plötzlich aus dem Nichts und sind nicht nachvollziehbar.
Trotzdem oder gerade wegen der nichtssagenden Abschnitte und der Beschreibung von Trivialem ist die Geschichte schnell zu lesen. Und das, obwohl der Schreibstil, der mit den vielen kurzen Sätzen zuweilen abgehackt, unruhig und nüchtern wirkt, nicht immer einfach zu lesen ist.
Die Geschichte und auch das Ende waren mir zu vorhersehbar. Ab Seite 90 hatte ich einen Verdacht, wie die Geschichte enden wird. Und so ist es im Großen und Ganzen auch gekommen.
Fazit:
Erwartet habe ich eine spannende Story über das Leben, was man damit anfängt und wie man rückblickend die eigenen Entscheidungen beurteilt. Bekommen habe ich eine langweilige Geschichte mit vielen Gedankenbeschreibungen und einer kaum existierenden Handlung.