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Beschreibung
Industriekultur ist ein Sammelbegriff, der in vielen Zusammenhängen erscheint und sich nicht nur auf die Phase der Hochindustrialisierung bezieht, sondern auch auf wesentlich ältere gewerbliche Produktionszweige und die Beschaffung erforderlicher Rohstoffe. Als damit im Zusammenhang stehende Denkmale oder Relikte sind Fabrikgebäude, Bergwerke, Steinbrüche, Infrastruktureinrichtungen etc. zu nennen. Industriekultur ist inzwischen auch Gegenstand staatlichen Handelns. In Sachsen existiert ein wissenschaftlicher Beirat für Industriekultur auf ministerieller Ebene. Für Hessen sind ähnlich gelagerte Aktivitäten zu konstatieren; die Frage nach Nordrhein-Westfalen erübrigt sich. Dort wird Industriekultur gelebt, wie die verschiedenen Standorte des LWL Landesmuseums, das inzwischen auch unter der Bezeichnung Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur auftritt, belegen. Das Bundesland Niedersachsen im genannten Kontext als Terra incognita zu bezeichnen, ginge sicherlich zu weit. Etliche Projekte existieren, Museen, hauptsächlich ehrenamtlich oder privatwirtschaftlich betrieben, widmen sich industriegeschichtlichen Themen. Viele der kleineren Einrichtungen verharren aber auf dem Niveau klassischer Heimatstuben und sind aus verständlichen Gründen zu einer Professionalisierung ihrer Arbeit nicht in der Lage. In den großen kommunalen und staatlichen Museen füllen die Industrie- und Wirtschaftsgeschichte, die in weiten Teilen auch Sozialgeschichte sind, bestenfalls Nischen. Ein übergreifender Ansatz, der unter Berücksichtigung regionaler Differenzierungen die unterschiedlichen Zugangsweisen verknüpft und synchronisiert sowie Aktivitäten koordiniert, fehlt bislang. In jüngerer Vergangenheit sind immer wieder fundierte wissenschaftliche und populäre Publikationen zu industriekulturellen Themen entstanden, so für Schaumburg, das in dieser Hinsicht gut erschlossen ist. Die museale und kulturtouristische ‚Inwertsetzung‘ sowie der denkmalpflegerische Aspekt hingegen stehen vielerorts noch hintan. Trotzdem ist aus der praktischen Arbeit eine Tendenz zur Beschäftigung mit Industriekultur erkennbar. Insbesondere dort, wo eine industrielle Struktur noch bis in das späte 20. Jahrhundert bestand, beeinflusste sie die Existenz vieler Familien, was wiederum die Erinnerung der Menschen prägt und dadurch Neugier auf die Geschichte weckt. Aber auch ohne unmittelbare persönliche Betroffenheit ist Industriekultur Gegenstand eines wachsenden Interesses. Der klassische museale Dreiklang ‚Forschen, Bewahren, Präsentieren‘, übertragbar auch auf die Ziele der Denkmalpflege, verlangt geradezu, die vorhandenen industriekulturellen Überreste in den Blick zu nehmen, sie mit den Methoden der lokal- und regionalgeschichtlichen Forschung, aber durchaus interdisziplinär, zu analysieren und die Arbeitsergebnisse konstruktiv zu nutzen, will sagen: öffentlichkeitswirksam, kulturell, allgemeinbildend anzuwenden, was bedeutet, das wachsende Interesse an der Industriegeschichte auch in kulturtouristische Konzepte einzubeziehen. Dafür sind allerdings häufig noch die Grundlagen zu schaffen. Erforderlich ist in der musealen und außermusealen Präsentation industriegeschichtlicher Sachverhalte eine thematische Spezialisierung auf der Grundlage wohlbegründeter sachlicher Reduktion. Zwingend erforderlich ist ferner ein interdisziplinärer Ansatz, nicht nur bei der Erarbeitung der Inhalte, sondern auch auf dem Sektor der praktischen Anwendung. Unter dem noch auszudifferenzierenden Terminus Industriekultur muss, im Sinne des oben Gesagten, die praktische Anwendung der Forschungsergebnisse in musealer, nicht-musealer, denkmalpflegerischer und kulturtouristischer Form erfolgen. Damit lässt sich eine Symbiose von Bildungs-, Unterhaltungs-, Freizeit- und Marketingeffekten herstellen, mit der die Angewandte Geschichtsforschung die an sie zu stellenden Anforderungen erfüllen kann. Voraussetzung ist allerdings, dass sie im notwendigen Zusammenspiel der zu beteiligenden Akteure den ihr gebührenden Stellenwert erhält, denn sie schafft erst das Faktenwissen, auf dem alle weiteren Schritte basieren. Wie alle anderen Aktivitäten des Netzwerks Industriekultur im mittleren Niedersachsen e.V. betont auch die Fotoausstellung ‚Relikte‘ – und damit der vorliegende Katalog – das Anliegen, die Industriegeschichte unserer Region zu erforschen, zu präsentieren und damit nicht nur zu bewahren, sondern im Kontext der Industriekultur nutzbar zu machen. Der vorliegende Band und die darin enthaltenen Fotos können Hinweise auf die Möglichkeiten dieses in unserer Region bislang nur teilweise erschlossenen und beackerten Feldes geben. Sie sollen zugleich auch Anreiz sein, sich damit eingehender zu befassen.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
26.02.2019
Sprache
Deutsch
EAN
9783938769232
Herausgeber
ecrivir-die textmacher
Sonderedition
Nein
Autor
Martin Stöber
Seitenanzahl
72
Auflage
Erstauflage
Einbandart
Taschenbuch
Einbandart Details
A4

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