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Beschreibung
Eine junge Frau steht auf einem Dach und weigert sich herunterzukommen. Was geht in ihr vor? Will sie springen? Die Polizei riegelt das Gebäude ab, Schaulustige johlen, zücken ihre Handys. Der Freund der Frau, ihre Schwester, ein Polizist und sieben andere Menschen, die nah oder entfernt mit ihr zu tun haben, geraten aus dem Tritt. Sie fallen aus den Routinen ihres Alltags, verlieren den Halt – oder stürzen sich in eine nicht mehr für möglich gehaltene Freiheit.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
28.08.2019
Sprache
Deutsch
EAN
9783257070743
Herausgeber
Diogenes
Sonderedition
Nein
Autor
Simone Lappert
Seitenanzahl
336
Auflage
3
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Einbandart Details
Leinen (ohne Verstärkung)

Hersteller: Diogenes Verlag AG, Sprecherstrasse 8, Zürich, Schweiz, 8032, info@diogenes.ch, Diogenes Verlag AG

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

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4.8
Aus 5 Bewertungen zu Der Sprung
Aus 5 Bewertungen zu Der Sprung
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Auswirkungen eines Einzelschicksals
Miriam G. - Bewertet am 13.11.2019
Zustand: Exzellent
Eine junge Frau, offenbar selbstmordgefährdet, steht auf einem Dach und die ganze Kleinstadt gerät in Aufruhr. Wird sie springen oder nicht? In „Der Sprung“ steht jedoch nicht die junge Frau, die vermutlich vom Dach springen will, im Mittelpunkt, sondern elf Menschen aus deren mittel- und unmittelbarem Umfeld. Ob das ältliche Pärchen Theres und Walther, welches um die Ecke der Geschehnisse ein kleines Lebensmittelgeschäft betreiben, der Polizist, der mit aller Anstrengung versucht, die junge Frau zu überzeugen, nicht zu springen, oder der Freund der zunächst unbekannten Frau: Die Leben aller elf Personen in dem Roman sind von den Taten betroffen. Die kurzen Abschnitte, in denen die Geschehnisse des Tages aus der Sicht der jeweiligen Person geschildert werden, machen deutlich, wie sehr das Leben eines jeden Menschen aus unzähligen Verknüpfungen zu anderen Personen besteht. Große (oder auch kleine) Taten und tragische Ereignisse haben Auswirkungen auf unsere Umgebung – direkte und indirekte, negative und zum Teil sogar positive Effekte. Zu Beginn des Romans fällt es zunächst schwer, den Überblick über die einzelnen Personen zu behalten. Ich musste öfters zurückblättern, um mir wieder in Erinnerung zu rufen, in welcher Beziehung (oder auch nicht) die Person nun zu den vorherigen steht. Dadurch jedoch, dass die einzelnen Abschnitte teilweise erstaunlich stark in die Tiefe gehen und man trotz der wenigen Seiten sehr viel von den Lebensgeschichten der einzelnen Protagonisten erfährt, ist man sehr schnell in der Geschichte drin. Es ist es faszinierend und zeugt von großem literarischen Talent, dass es der Autorin gelingt, auf nur 300 Seiten die Lebensgeschichten von elf Personen zu skizzieren und miteinander zu verknüpfen: Während zu Beginn die beschriebenen Personen für sich allein stehen, entsteht im Verlauf der Geschichte ein Netz, welches die Schicksale miteinander verknüpft. Simone Lapperts Schreibstil ist angenehm leicht, ohne dabei in irgendeiner Art und Weise oberflächlich zu sein. Ihre Figuren sind teilweise ein bisschen verrückt, gemein, liebevoll, untreu – und damit eben sehr realistisch gestaltet. Obwohl das Springen der Frau im Prequel der eigentlichen Geschichte bereits angedeutet wird – es beschreibt den Tritt über den Abgrund und das anschließende Fallen – bleibt die Geschichte spannend. Vor allem die dem Leser lange Zeit verborgene Identität ist ein literarisch kluger Schachzug. Das Ende empfinde ich als gelungen und ebenfalls sehr realitätsnah.
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Verwobene Schicksale
Anja B. - Bewertet am 01.11.2019
Zustand: Exzellent
Eigentlich liebt Manu das Leben. Sie versteht sich als "Störgärtnerin" und rettet Pflanzen aus Umgebungen, in denen diese - ihrer Meinung nach - nicht atmen und sich nicht mit anderen Pflanzen vernetzen können. Auch auf Finn, ihren Freund, macht sie einen starken, wenn auch manchmal etwas seltsamen Eindruck. Und dennoch steht Manu eines Tages auf dem Dach eines Wohnhauses, ganz nah an der Kante, schreit und tobt und am Ende, da schreitet sie einfach über den Dachrand hinaus ins Leere. Durch dieses Ereignis gerät das Leben der unterschiedlichsten Menschen in dem kleinen Städtchen Thalbach aus den Fugen. Da sind zum Beispiel Theres und Werner, deren kleiner Kiosk schon seit geraumer Zeit kaum noch Kundschaft hat. Während Theres umso härter arbeitet, bleibt Werner völlig depressiv zurück, so dass er manchen Tagen gar nicht mehr aus dem Bett aufsteht. Als sich jedoch die Menschenmenge versammelt, um nicht zu verpassen, was mit der "Verrückten auf dem Dach" geschieht, erfährt der Laden einen ungeahnten Aufschwung. Denn Hunger und Sensationsgier, das verträgt sich nicht. Doch wo Theres und Werner von dem Spektakel profitieren, haben andere darunter zu leiden: die launische Edna beispielsweise wird durch Manu auf dem Dach an ein Ereignis aus ihrer Vergangenheit erinnert, das sie völlig aus der Bahn geworfen hat. Erschüttert verbarrikadiert sie sich in ihrer Wohnung und wartet darauf, dass wieder Normalität einkehrt. Neben diesen drei Personen gibt es noch zahlreiche mehr, die im Buch zu Wort kommen. Polizist Felix spricht mit Manu auf dem Dach, Schülerin Winnie sitzt unten in der Menge. Der Obdachlose Henry lebt in der Nähe des Gebäudes in einem Park, Maren jedoch im Haus selbst. Arbeiter Egon beobachtet das Geschehen vom Café gegenüber und der geheimnisvolle Ernesto verfolgt das Ganze im Fernsehen. Aber auch Vertraute von Manu kommen zu Wort, ihr Freund Finn und ihre Halbschwester Astrid liefern jeweils Puzzleteile, um das Rätsel um Manu zu lösen. Finn liefert die Gegenwart, erzählt, was er an Manu liebt und glaubt, sie zu kennen, obwohl er nicht einmal ihren Nachnamen weiß. Astrid hingegen präsentiert uns Manus Kindheit; eines Mädchens, das ihre Schwester immer beschützt hat; eine, die nie vor etwas Angst hatte. Mit "Der Sprung" ist Simone Lappert ein grandioser Roman gelungen. In kraftvollen Worten beschreibt sie, wie sich das Leben in der Kleinstadt durch Manu und den Sprung vom Dach verändert. Es wird durcheinandergewirbelt und neu zusammengesetzt, ob die Betroffenen es wollen oder nicht. Dabei entstehen sowohl positive als auch negative Konsequenzen, doch das Wichtigste ist: es verändert sich etwas; in den Köpfen der Menschen, aber auch in ihren Herzen. "Der Sprung" befasst sich nicht nur mit Manu und dem Grund, warum sie sich auf diesem Dach befindet. Nein, der Roman geht viel weiter darüber hinaus. Er spricht von Liebe und Hoffnung, von Verzweiflung und Schuld, von Einsamkeit und Gemeinschaft. Ein wunderbarer Roman, dessen Figuren noch lange nach dem Ende in einem nachklingen.
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Die Frau auf dem Dach
Anke B. - Bewertet am 07.09.2019
Zustand: Exzellent
Eine junge Frau auf einem Hausdach, eine Anwohnerin ruft die Polizei; vor dem Haus sammelt sich eine Menge von Gaffern. Aus einer Vielzahl von verschiedenen Perspektiven schildert Lappert dieses Ereignis und bringt uns damit viele der beteiligten Personen nah. Wer ist die Frau auf dem Hausdach? Will sie wirklich springen, und warum? Nach und nach erschließen sich die Antworten auf diese Fragen. Die vielstimmige Erzählung ist dabei vor allem zu Anfang sehr gekonnt. Die Autorin braucht nur wenige Worte, um einen ganzen Reigen interessanter Charaktere zu schaffen. In deren Leben bekommen wir einen kurzen Einblick, der aber dennoch immer eines zeigt: Jeder Mensch hat seine Geschichte, und ohne diese zu kennen, beurteilt man ihn oder sie oft ungerecht. Gleichzeitig bleiben dabei allerdings die Nebenfiguren ohne eigene Erzählstimme oft sehr blass, fast schablonenhaft; so etwa der böse mobbende Schüler oder der egoistische Partner im Fitnesswahn, der durch sein Verhalten seiner übergewichtigen Partnerin den Spiegel vorhält. Hier hätte ich mir etwas mehr Differenzierung gewünscht. Auch manche der Hauptpersonen schrammen nah am Klischee entlang: zum Beispiel das unbeliebte dicke Mädchen, das ein toller Kumpel ist, oder der überkandidelte Modedesigner. Trotz der vielen verschiedenen Perspektiven liest sich das Buch dabei sehr leicht und flüssig weg. Am Ende geht es etwas schnell, einige Fäden und Figuren bleiben mehr oder weniger in der Luft hängen. Das ist bei der Vielzahl von Geschichten in diesem Buch wahrscheinlich auch nicht anders möglich; ich hätte insgesamt lieber etwas weniger Charaktere noch näher kennengelernt. Insgesamt aber auf jeden Fall ein Lesevergnügen!
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Tritt ins Leere
Anne H. - Bewertet am 04.09.2019
Zustand: Exzellent
Eine kleine Stadt. Menschen wie du und ich und überall. Sie leben ihr Leben, Tag ein, Tag aus. Junge und alte, Menschen in langjährigen Ehen und welche in neuen Beziehungen, Menschen am Ende ihres Berufslebens und welche, die auf die nächste Stufe der Karriereleiter erpicht sind. Gelungene Lebenswege und tüchtig misslungene. Jeder hat ein Päckchen dabei, sein eigenes individuelles Päckchen – das kann zu viel Gewicht sein, Mobbing, finanzielle bis hin zu existenzielle Sorgen, Geheimnisse in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Und dann geschieht etwas. Das altbekannte oft täglich gleiche Gefüge verrutscht durch ein Ereignis mitten in dieser Stadt: eine junge Frau steht auf dem Dach. Suizidgefährdung! Ein gigantischer Notfalleinsatz ruft die Rettungskräfte auf den Plan und die Schaulustigen auf den Platz. Während sich die Blicke in den Himmel richten, gerät das Leben der Menschen am Boden in Bewegung, dieses Ereignis durchbricht ihren Alltag, sie weichen ab von ihren alltäglichen Wegen - und wenn es nur durch die Straßensperre der Polizei ist. Sie bewegen sich in ihrem Geflecht, aber die Strukturen sind aufgeweicht, instabil, durchlässig geworden – und dieser fast organische Körper beginnt sich an einigen Stellen neu zu formieren und hinterlässt das Gesamtgebilde und die einzelnen Ankerpunkte, die Menschen in dieser Stadt und anderswo, ebenfalls mitunter verändert zurück. Simone Lappert ist ein Kunstückchen gelungen. Ihr Buch „Der Sprung“ vollführt mit jedem neuen Kapitel einen Perspektivwechsel. Sie schildert das Leben, die Sorgen und Nöte einiger Menschen in einer kleinen Stadt an einem beliebigen Tag, gibt Einblick in ihr Leben. Auf den ersten Blick und zu Beginn des Buches haben die Protagonisten (für den Leser) wenig bis nichts miteinander zu tun, im Laufe der Geschichte und mit mehr Personen, die hinzukommen, verdichtet sich das Bild, Fäden werden gesponnen und miteinander verknüpft rund um ein das Kernereignis des Buches – die junge Frau auf dem Dach, die Ziegel in die Menge schleudert. Ein Buch, das aus so vielen einzelnen Kapiteln mit immer wechselnden Personen besteht, die aber trotzdem nicht in der Beliebigkeit versumpfen und – für mich – auch eigentlich immer klar und sofort identifizierbar oder zuordenbar bleiben, das ist große Kunst. Die Autorin charakterisiert so treffend, behutsam und mit unheimlicher Liebe für all ihre einzelnen Figuren, dass sie einem als Leser auch weitestgehend richtig ans Herz wachsen. Ich fand ganz besonders spannend, wie unterschiedlich gewichtet aber auch die Information zu Personen war, die übermittelt wird. Bei einigen Personen erfährt man sehr viel, auch über Vergangenes, weil es wichtig ist für ihr Verhalten und ihre Reaktion auf die Frau auf dem Dach. Bei anderen bleibt dies angerissen, wieder andere agieren nur in der Gegenwart. So wie es auch in der Realität welche gibt, die aus welchen Gründen auch immer, näher dran sind als andere, die Passanten bleiben. Interessant ist, dass die Frau auf dem Dach, ihre Gedanken und Gefühle sowohl für die anderen Personen im Buch als auch den Leser nicht einhundertprozentig offenbart werden – sie erhält kein eigenes Kapitel, keine eigene Stimme. Sie stellt das verbindende Element dar und so werden ihre Gedanken während eines bestimmten Zeitpunktes chronologisch unabhängig als Intermezzi zwischen den einzelnen Teilen des Buches eingestreut, sie starten als Prolog und enden als Epilog und gipfeln in einem letzten Satz, der nicht nur ihre Motive klärt, sondern auch als Sinnbild für alle anderen Personen gelten kann. Sie stellt eine Klammer für alles und alle dar. Dieses Momentum teilt sie mit einer anderen Person im Buch, die kein eigenes Kapitel erhält, aber auch so etwas wie den „Klebstoff“ zwischen all den Lebenslinien darstellt – die Cafébesitzerin am Platz, die alle kennen und schätzen. Fazit: „Der Sprung“ ist ein Buch, wie man selten eines liest. Es könnte aufgrund seiner Struktur zerrissen sein und ist das genaue Gegenteil davon, eine Symphonie, in der jedes Instrument zu hören ist und der Orchesterklang den Genuss ausmacht. Beeindruckende, berührende Soli werden eingestreut und spiegeln sich im Großen und Ganzen wider. Grandios! Kleine sprachliche Kostbarkeiten, Personen, so vielfältig, dass jeder sich ein Stück darin finden kann, Drama, ganz fein eingestreuter Humor, ein paar Weisheiten und philosophische Gedanken am Rande und gar nicht mal so wenig Spiegel der kritikwürdiger Strömungen der aktuellen Gesellschaft – anspruchsvolles Leserherz was willst du mehr. Die Antwort ist klar: mehr Bücher wie dieses.
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Zahlreiche Perspektiven, die ein wunderbares Gesamtwerk ergeben!
Julia S. - Bewertet am 28.08.2019
Zustand: Exzellent
“Manche hatten sich auf dem Platz gemütlich eingerichtet, die Liegestühle von den Balkonen heruntergetragen, Badetücher und Picknickdecken ausgebreitet. Winnie schauderte bei dem Gedanken daran, dass jemand genüsslich an einem Eis schleckte, während sie sich vom Dach stürzte. Oder es sich zumindest überlegte.“ (S.155) INHALT: Eine junge Frau steht auf dem Dach eines Wohnhauses und weigert sich herunterzukommen. Was hat die Frau nur zu dieser Enscheidung bewogen? Ob sie wirklich springen wird? Die Menge der Schaulustigen wird immer größer, sogar das Fernsehen berichtet vor Ort. Der Freund der jungen Frau bangt um sie, die Schwester weiß nicht was sie tun soll und die Polizei versucht sie zur Vernunft zu bringen. Zwei Tage lang gerät der Alltag dieser Leute, und der von sieben weiteren Menschen, ins Wanken, und das ein oder andere Schicksal nimmt seinen Lauf... MEINUNG: Bereits beim Prolog fiel mir auf, dass die Autorin immer wieder längere Schachtelsätze verwendet. Anfangs bin ich ganz kurz über diese gestolpert, doch ich habe mich schnell daran gewöhnt und dann gefiel mir der Schreibstil richtig gut! So habe ich auch viele schöne & zum Nachdenken anregende Textstellen finden können. Dieses Buch besticht hauptsächlich durch seine zahlreichen Perspektiven, aus denen die Situation der jungen Frau sowie die jeweiligen Lebensumstände, beschrieben werden. Dabei lernt der Leser im Verlauf die Sichtweisen von zehn Menschen kennen, die in recht kurzen Kapiteln geschildert werden. Da kann es schon etwas dauern, bis man in das Buch hineinfindet. Doch meiner Meinung nach lohnt es sich definitiv hier durchzuhalten! Ab dem Zeitpunkt, an dem sich manche der Perspektiven anfangen zu wiederholen (ab S.58), konnte ich mich immer mehr auf das Buch als Gesamtwerk einlassen. Zudem gefiel mir sowohl der Aufbau des Buches als auch dessen Inhalt, von Seite zu Seite immer besser. Beides wirkt sehr durchdacht, so dass die einzelnen Puzzleteile nach und nach ein komplettes Bild ergeben. Auch wenn ich meistens kein Liebhaber von kurzen Kapiteln bin, konnten mich manche der Perspektiven schon beim ersten kurzen Kennenlernen durchaus überzeugen. Denn die Autorin Simone Lappert zeichnet ihre Charaktere spannend, vielfältig und für den Leser interessant & mitreißend, so dass ich mit der Zeit immer mehr mit den Figuren mitfühlen konnte, bzw. gegen manche auch Antipathie entwickelte. Der Verlauf der Geschichte hat mir ausgesprochen gut gefallen, tolle Wendungen machen die Geschichte besonders und auch das Ende regt zu weiteren Gedankengängen an. Beeindruckt war ich davon, wie die Autorin die ganz unterschiedliche Reaktionen der Menschen aufgreift, als die junge Frau auf dem Dach steht und sich weigert herunterzukommen. Von manchen Reaktionen war ich regelrecht erschrocken. Doch leider kann ich mir eine solche Situation durchaus so auch in der Realität vorstellen. Hier spricht die Autorin durchaus wichtige Themen an und regt vor allem zum Nachdenken über das Verhalten & die Einstellung in unserer Gesellschaft an! FAZIT: Durch die zahlreichen Perspektiven habe ich etwas gebraucht um in das Buch zu finden, doch ich wurde mit einer interessanten Handlung, spannenden Charakteren, wichtigen Themen und tollen Wendungen belohnt. Deshalb eine klare Leseempfehlung von mir für dieses wunderbare Buch und 4,5/5 Sterne!
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