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Berlin (West) – eine unwirtliche Stadt?

Andreas Jüttemann (Taschenbuch, Deutsch)

Optischer Zustand
Beschreibung
Fällt der Blick auf die Stadt- und Verkehrsplanung der 1950er- und 1960er-Jahre, so wird offenkundig, dass viele städtebauliche Leitlinien, die damals als modern und fortschrittlich galten, heute als überholt und bewohnerfeindlich angesehen werden. Die Stadt- und Verkehrsplaner sahen sich dem mit dem „Wirtschaftswunder“ einsetzenden und ständig ansteigenden Motorisierungstrend verpflichtet.…  Vorherrschend war mehrheitlich die Vision von der perfekt durchgeplanten, autogerechten Stadt und eine Wohnungsbaupolitik, die den Abriss innerstädtischer Altbauten und die Schaffung von Großsiedlungen des sozialen Wohnungsbaus am Stadtrand forcierte – bis Proteste von Bürgerinitiativen und Kritik von Kultur- und Sozialwissenschaftlern dazu führten, dass Politik und Verwaltung in den 1970er- und 1980er-Jahren von ihren städtebaulichen Rahmenvorgaben Abstand nahmen. Andreas Jüttemann geht der Frage nach, welche Veränderungen die stadt- und verkehrsplanerischen Leitbilder in Westberlin erfuhren, welchen Einfluss Kulturkritiker und Bürgerinitiativen auf die Bewusstseinsänderung und die öffentliche Meinungsbildung ausübten und was im Laufe der 1970er-Jahre zur Abkehr von den zweifelhaft gewordenen Planungsidealen führte.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
24.12.2020
Sprache
Deutsch
EAN
9783947215683
Herausgeber
Verlag für Berlin-Brandenburg
Sonderedition
Nein
Autor
Andreas Jüttemann
Seitenanzahl
160
Einbandart
Taschenbuch
Buch Untertitel
Stadtautobahnen und Großsiedlungen in der Kritik (1954–1982)
Schlagwörter
Studie, Siedlungen, Kritik, Berlin, Abriss, Stadtentwicklungspolitik, Stadtautobahn, Altbauten, Planungsideale, Bauentwicklungspolitik, 1950/60er-Jahre, öffentliche Meinung
Thema-Inhalt
AMX - Geschichte der Architektur J - Gesellschaft und Sozialwissenschaften AGP - Objekte in der Kunst (Stadtbild, Maschinen usw.) NH - Geschichte AMK - Architektur: Wohngebäude und Wohnungen
Höhe
210 mm
Breite
14 cm

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