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★★★★★
☆☆☆☆☆
Wunderschön, wie die jeweiligen Geschichten aus Vergangenheit und Gegenwart ineinander fließen
Michael S. - Bewertet am 26.07.2020
Zustand: Sehr gut
In diesem Buch gibt es zwei Handlungsstränge. Der Handlungsstrang, der in der Vergangenheit im Jahr 1978 erzählt, handelt von Monika, die den Sommer mit ihren Eltern auf Island verbringt. Sie ist verlobt und lebt in Lüneburg. Es steht schon fest, dass sie das Familienunternehmen ihrer Eltern… weiterführen soll. Bloß ist das überhaupt nicht das, wie sich Monika ihr Leben vorstellt.
Im Handlungsstrang, der in der Gegenwart erzählt, geht es um Hannah. In ihrem Leben gibt es gerade mehrere "Baustellen". Sie nimmt sich ein Auszeitjahr, das sie auf Island verbringen möchte. Von ihrem lebt sie getrennt, die Scheidung steht bevor. Ihre musikalische Karriere, die ihr soviel gegeben hat, ist beendet. Mit ihrem Sohn Max versucht Hannah sich selber wiederzufinden.
Für den Leser wird zwar schnell klar, wie die beiden Handlungsstränge zueinander gehören, was aber das Lesevergnügen in keinster Weise trübt. Insgesamt ist ein wunderschöner Roman, bei dem wir auch etwas in das so besondere Leben auf Island eintauchen dürfen.
Klare Leseempfehlung für unbeschwerte Lesestunden.
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☆☆☆☆☆
Toller zweiter Island-Roman!
Carolin W. - Bewertet am 11.06.2020
Zustand: Exzellent
Bereits das erste Islandbuch von Karin Baldvinsson hat mir damals ausgenommen gut gefallen und so war ich mehr als erfreut, als ein weiterer Roman mit Schauplatz auf der Insel angekündigt wurde, welchen ich mir dann auch umgehend besorgt habe.
Auch diesmal arbeitet die Autorin hier mit zwei… Erzählsträngen in der Vergangenheit und Gegenwart.
Zum einen ist da Hannah, die nach einem Schicksalschlag mit ihrem kleinen Sohn eine Auszeit - sowohl von ihrem bisherigen Leben, als auch von ihrem Noch-Ehemann - nimmt.
Zum anderen erzählt das Buch von Monika, einer jungen Frau, die die Ferien mit den Eltern auf Island verbringt, was ihr Leben grundlegend beeinflussen wird.
Gekonnt werden beide Erzählstränge aufeinander zu entwickelt und verknüpfen sich letztendlich in einem spannenden und v.a. auch rührenden Finale.
Ganz klare Leseempfehlung! 👍🏻
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☆☆☆☆☆
bildgewaltig
Stephanie p. - Bewertet am 14.05.2020
Zustand: Sehr gut
Heute: Hannahs Leben steht Kopf: ihre Ehe scheint zu zerbrechen und auch beruflich gibt es große Schwierigkeiten. Um den Kopf frei zu bekommen reist sie nach Island. Auf dem Dachboden des gemieteten Hauses findet sie mehrere Bilder, welche sie stark an jene erinnern, die ihre Mutter früher gemalt… hat.
1978: Monika ist die Tochter einer erfolgreichen Kaufmannsfamilie. Sie liebt es zu malen und träumt von einer Karriere als Künstlerin, doch ihre Eltern haben andere Pläne für die junge Frau. In ihren Sommerferien auf Island entdeckt sie, dass sie neben der Malerei noch eine andere Begeisterung hat.
Karin Baldvinssons Schreibstil ist sehr flüssig, weshalb sich das Buch schnell und einfach lesen lässt. Besonders gelungen ist der bildgewaltige Schreibstil, welcher den Leser sofort in die isländische Landschaft entführt und daher ein komplettes Eintauchen in die Handlung ermöglicht. Da ich bereits einmal in Island war, musste ich beim Lesen sofort an den Aufenthalt denken und ich finde, dass die Autorin auch die Kultur sehr gelungen, authentisch und atmosphärisch darstellt. Die Handlung konnte mich bereits mit der ersten Seite in ihren Bann ziehen und ich habe sie daher gerne verfolgt. Die beiden Handlungsstränge werden sehr gelungen und glaubwürdig zusammengeführt und ergeben ein schlüssiges und rundes Bild. Dennoch finde ich persönlich „Das Versprechen der Islandschwestern“ etwas gelungener, da mich hier die Emotionen einfach mehr berühren und ergreifen konnten.
FAZIT:
„Der Sommer der Islandtöchter“ ist ein atmosphärischer und lesenswerter Roman. Es überzeugen sowohl die gelungene und fesselnde Handlung als auch die liebenswerten Charaktere und die bildgewaltigen Beschreibungen. Dennoch konnten mich die Emotionen nicht ganz ergreifen und daher kommt dieser Roman nicht ganz an „Das Versprechend er Islandschwestern“ heran. Aus diesem Grund vergebe ich 4 Sterne!