Aus 3 Bewertungen zu Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid
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☆☆☆☆☆
Historisch und doch wieder aktuell
Sandra M. - Bewertet am 08.12.2023
Zustand: Gut
Das Buch wird aus zwei Zeitebenen im Wechsel erzählt, Enkelin heute und Urgroßmutter in jüngeren Jahren. Man kann es nur schwer aus der Hand legen. Der Schluss war für mich allerdings etwas halbherzig zu Ende geführt-dennoch sehr lesenswertes Buch.
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☆☆☆☆☆
Spuren des Schicksals
Petra B. - Bewertet am 08.04.2021
Zustand: Exzellent
Das Cover mit dem ungewöhnlichen Buchtitel, der sich dem Leser später erschließt, ist passend vor einem blumigen Hintergrund gestaltet.
Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und angenehm flüssig.
Die 27jährige Hannah besucht einmal wöchentlich ihre kratzbürstige, aber liebenswerte… Großmutter Evelyn im Altenheim. Die Besuche laufen immer gleich ab. Bis Hannah einen geheimnisvollen Brief aus Israel bei ihr entdeckt und diesem nachgeht.
Die Handlung spielt sich abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit ab. Das traurige Kapital der Deutschen Geschichte wird hier zum Thema: Antisemitismus und die Enteignung jüdischer Kunstschätze. Die Restitution gestaltet sich schwierig. Der Nachforschung über den Verbleib der Kunstobjekte ist sehr interessant zu folgen.
Die Fäden der Geschichte um Evelyns Leben werden langsam zusammengefasst. Hier wird auch die Mutter-/Tochterbeziehung auf den Prüfstand gestellt.
Fazit:
Eine interessante Geschichte mit einem großen Ausmaß!
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☆☆☆☆☆
Familiendrama im Kontext der Geschichte
Ulrike S. - Bewertet am 08.02.2021
Zustand: Exzellent
Bei dem Klappentext habe ich zunächst gedacht, das xte Buch zu diesem Thema kann mich wahrscheinlich nicht besonders fesseln. Aber ich habe mich getäuscht, der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Die Charaktere, auf der einen Seite die junge Hannah, die sich selbst noch nicht gefunden hat und sich auf… die Suche nach der Geschichte ihrer Urgroßmutter macht und auf der anderen Seite Ihre Großmutter, die nicht von ihrer Mutter erzählen will, weil sie zu viele negative Gefühle damit verbindet. Sehr gut fand ich, das von allen vorkommenden Figuren die guten und die schlechten Eigenschaften dargestellt werden. So kann man zu Beispiel gut nachvollziehen, warum Großmutter Evelyns Tante von dem Nationalsozialismus begeistert war oder auch Evelyns Gefühle ihrer leiblichen Mutter gegenüber, die ihre Blockade erklären. Eine runde Sache.