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Beschreibung
Ein idyllisches Bergdorf in Südtirol – doch die Zeiten sind hart. Die Leute werden vor die Wahl gestellt: entweder nach Deutschland auszuwandern oder als Bürger zweiter Klasse in Italien zu bleiben. Trina entscheidet sich für ihr Dorf, ihr Zuhause. Als die Faschisten ihr verbieten, als Lehrerin tätig zu sein, unterrichtet sie heimlich. Und als ein Energiekonzern für einen Stausee Felder und Häuser überfluten will, leistet sie Widerstand – mit Leib und Seele.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
24.06.2020
Sprache
Deutsch
Originalsprache
Italienisch
EAN
9783257071214
Herausgeber
Diogenes
Titel in Originalsprache
Resto qui
Sonderedition
Nein
Autor
Marco Balzano
Seitenanzahl
288
Auflage
9

Hersteller: Diogenes Verlag AG, Westermühlstrasse 29, München, Deutschland, 80469, info@truepages.de, truepages UG (haftungsbeschränkt)

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4.7
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Lesenswert mit geschichtlichem Hintergrund
Julia S. - Bewertet am 03.07.2020
Zustand: Exzellent
INHALT: 1939 bis 1943 müssen sich die Einwohner von Südtirol entscheiden, ob sie nach Deutschland auswandern, oder ob sie sich weiter von den Faschisten im Land schikanieren lassen wollen. Trina entscheidet sich für ihre Heimat. Sie wuchs im südtirolerischen Bergdorf Graun auf. Der Vater ist Schreiner, sie selbst möchte nun nach dem Studium als Lehrerin arbeiten. Doch unter der Herrschaft von Mussolini verwüsten die Faschisten die Städte der Umgebung, Namen von Straßen, Bächen und Bergen werden umbenannt, Trachten werden verboten und die deutsche Sprache darf zum Teil nicht mehr gesprochen und auch nicht mehr unterrichtet werden. Stattdessen werden neue Lehrer aus Italien geschickt. Trina gibt nicht auf und so unterrichtet sie heimlich in den Katakomben Lesen und Schreiben. Doch wenn sie erwischt werden sollte, drohen ihr Geldstrafen, Prügel oder gar die Verbannung aus dem Land. Als der Zweite Weltkrieg ansteht, müssen sie sich auch noch vor den Nazis in Acht nehmen. Und schließlich plant ein Energiekonzern, einen großen Staudamm zu bauen, der vermutlich das ganze Dorf überfluten würde ... Der damalige Kirchturm von Graun ragt wie auf dem Cover abgebildet, bis heute noch aus dem Reschensee... MEINUNG: Ich finde es immer wieder spannend, wenn beim Lesen von Romanen nebenbei Wissen einfließt. Von dem See mit dem herausragenden Kirchturm hatte ich zwar schon gehört, kannte aber die Geschichte dahinter nicht. Auch wenn viele der Figuren im Buch fiktiv sind, konnte es mir die damalige politische Situation und deren Auswirkungen auf die Bevölkerung gut vor Augen führen. Die armen Dorfbewohner in Südtirol bekamen es gleich mit zwei Diktatoren (Mussolini und Hitler) zu tun. Es wurde versucht, ihre Sprache und ihre Traditionen auszurotten, sie wurden schikaniert, später wurden sie in den Krieg eingezogen oder mussten fliehen. Das war sicherlich keine leichte Zeit, was mir als Leser hier anschaulich und eindrucksvoll beschrieben wurde. Gut hat mir auch Protagonistin Trina gefallen, die mutig das tut, was sie für richtig hält und trotz der lauernden Gefahr, heimlich Deutsch unterrichtet. Als besonders habe ich es empfunden, dass Trina im Buch immer wieder aus der Du-Perspektive erzählt. Warum und an wen sie ihre Sätze richtet, erfährt der Leser erst mit der Zeit, was mir aber gut gefallen hat. So kann man selbst Vermutungen anstellen. Auch vom Schreibstil her, habe ich das Buch gerne gelesen und wurde regelrecht mitgerissen. Der geplante Bau des Staudamms, hat mich etwas an die Windkraftanlage in „Unterleuten“ von Juli Zeh erinnert, auch wenn „Ich bleibe hier“ natürlich zu einer ganz anderen Zeit spielt und noch den Faschismus und den Zweiten Weltkrieg als großes Thema beinhaltet. Durch die Thematik ist das Buch eher etwas deprimierend, gleichzeitig fand ich es aber auch spannend und interessant und es hat mich durchaus zum Nachdenken angeregt. FAZIT: Ein Buch, welches ich gerne weiterempfehle, besonders dann, wenn ihr Bücher mit geschichtlichem Hintergrund mögt! 4,5/5 Sterne!
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Ein kleines Stück italienischer Geschichte
Miriam G. - Bewertet am 29.06.2020
Zustand: Exzellent
Trina möchte nicht weg. Obwohl sie nicht als Lehrerin arbeiten darf und fast alle ihre Freunde das südtirolische Dorf Graun verlassen haben, beschließt sie: Ich bleibe hier. Der Roman erzählt den teilweise ausweglosen Kampf Trinas (und ihres Mannes) von knapp 1920 bis 1949 – der Kampf gegen den Faschismus durch Mussolini, gegen die Nazis und am Ende gegen einen großen Konzern. Dabei bringt der Autor dem Leser ein Stück italienischer Geschichte bei, die bisher kaum literarisch behandelt wurden und somit den meisten völlig unbekannt sein wird. Der Aufbau des Romans ist dreiteilig: Im ersten Teil wird die Zeit zwischen den ersten und dem zweiten Weltkrieg behandelt. Der Leser erfährt mehr über Trina und ihre Familie, die Ausgrenzung der Deutschen, nachdem Südtirol nach dem Krieg italienisches Gebiet wurde und wie viele das Land aufgrund dessen verlassen. Im zweiten Teil des Romans geht es um den zweiten Weltkrieg. Trina und ihre Familie halten sich aus Angst vor den Faschisten und Nazis versteckt. Der letzte Teil thematisiert den Kampf gegen einen Energiekonzern, die einen Staudamm bauen wollen, der das ganze Dorf vermutlich überfluten und unbewohnbar machen wird. Der Einstieg in den Roman ist mir nicht ganz leicht gefallen, ich wurde mir Trina und den anderen Personen nicht richtig warm. Nach etwa 100 Seiten jedoch wendet sich das Blatt: Mit Abstand am spannendsten ist der zweite Teil, indem es um Leben und Tod geht. Leider wird der Roman gegen Ende hin wieder etwas schwächer, weil sich doch sehr viel wiederholt. Alle drei Teile behandeln einen komplexen Teil der italienischen Geschichte, die sehr spannend ist. Durch die Kürze des Romans bleiben die Geschehnisse leider oftmals ein wenig oberflächlich – es gelingt kaum, wirklich tief in die Geschichte einzutauchen. Um alles zu überblicken, hilft nur eine weitere, eigenständige Recherche zur Geschichte Südtirols. Dennoch hat mir das Buch – insbesondere der zweite Teil – gut gefallen. Balzanos Sprache ist klar und präzise und man erkennt eindeutig literarisches Talent. Ich finde es immer etwas schade, wenn Autoren komplexe geschichtliche Ereignisse auf nicht mal 300 Zeiten zusammenquetschen – ich hätte gerne durchaus noch 200-300 Seiten mehr gelesen! Übrigens: Unbedingt das Nachwort lesen, welches einen wirklich sehr berührt und die ganze Geschichte noch greifbarer macht.
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Eindringlich, erschreckend, faszinierend...
Carolin W. - Bewertet am 24.06.2020
Zustand: Exzellent
Schon als ich als Kind auf dem Weg nach Italien einmal diesen aus dem Wasser ragenden Kirchturm gesehen hatte, war ich fasziniert und erschrocken zugleich und ich musste immer wieder einmal daran denken. Als ich dann dieses Bild von damals auf dem Buchcover von "Ich bleibe hier" wieder entdeckte, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen - und wurde nicht enttäuscht! Und auch wenn die Hauptcharaktere des Buches selbst erfunden sind, so ist die Geschichte um das Dorf Graun und den Reschensee zur Zeit um den 2. Weltkrieg umso realer und auf verschiedensten Seiten im Internet auch nachzulesen, was das ganze Buch und die Erzählung (in der Ich-Form) selbst äußerst mitreißend gestaltet. Ein wirklich lesenswertes Buch über das Schicksal eines kleinen Dorfes und dessen Bewohner, das ich innerhalb weniger Stunden verschlungen habe und uneingeschränkt weiter empfehlen kann. 👍🏻
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Tief verwurzelt
Anne H. - Bewertet am 24.06.2020
Zustand: Exzellent
Im Grund genommen ist der Vinschgau eine beschauliche, dörfliche Gegend. Das Leben könnte hier im 20. Jahrhundert eigentlich genau so weiterlaufen, wie es das jahrhundertelang zuvor unverändert auch tat. Ein bäuerliches, einfaches Leben, traditionelle soziale Strukturen, tief verwurzelte Religiosität, Alltag in den Alpen. Politik, Ökonomie, Ökologie spielen jedoch auch hier wie in ganz Europa in die Idylle hinein – und machen Südtirol zu einem Sonderfall. Plötzlich sind die Menschen im Vinschgau keine Tiroler mehr, keine Österreicher, sondern Italiener. Spürbar wird es nach Mussolinis „Marsch auf Rom“. Die Italisierung drängt das deutsche im Alltag vehement und proaktiv zurück, verbietet beispielsweise das Unterrichten der deutschen Sprache, die nationalsozialistische Besatzung ein paar Jahre später dreht das Ruder wieder um 180 Grad herum und wäre das alles nicht belastend genug, schwebt über allem der seit Jahrzehnten geplante Staudamm, der allen Verzögerungen und Beteuerungen zum Trotz plötzlich doch den Lebensraum der Menschen bedroht. Marco Balzano erzählt die Geschichte, das Schicksal eines ganzen Landstrichs anhand der Geschichte von Trina, einer jungen Lehrerin aus Graun, ein Einzelschicksal und doch exemplarisch für „alle“. Sie ist zu einem nicht näher bestimmten Erzähl-Zeitpunkt seit Jahren von ihrer Tochter getrennt, und so stellt das Buch so etwas wie eine an sie gerichtete Erzählung der Mutter dar. Trina berichtet vom Dorf, von ihrer Jugend, ihrer Ehe und dem ganzen Drumherum, das den Alltag nun mal beeinflusst: die Weltpolitik, Ideologien von Diktatoren, wirtschaftliche Interessen von Unternehmen. Trina ist tief verwurzelt in der Gegend, lehrt an klandestinen Schulen in Katakomben, dient als Schreiberin und Übersetzerin fast für das gesamte Tal, denn viele der Bauern können nicht schreiben und lesen, geschweige denn auf Italienisch. Sie fühlt sich als Vinschgauerin, setzt sich daher für die deutsch-österreichische Kultur ein, aber später „Heim ins Reich“, in ein ihr vollkommen fremdes Land zu gehen, diese Option stellt sich nicht. Ihr Heimatgefühl ist bestimmend, aber viel regionaler, kleinräumiger. „Ich bleibe hier“ beschließt sie, gemeinsam mit Mann Erich und Sohn Michael. Die gleiche Antwort auf eine ähnliche Frage – als der Staudamm droht, Enteignung und Umsiedlung anstehen – Trina bleibt auch dann. Marco Balzano gelingt etwas sehr Bemerkenswertes: er erzählt eine kleine Geschichte, eine persönliche Geschichte, in einem nicht allzu langen Roman. Und doch umspannen die rund 280 Seiten alles, was die Bewohner von Reschen und Graun in erster Linie, und sehr vergleichbar viele Bewohner Südtirols, und in noch weiter gefasstem Rahmen Millionen von Menschen in Europa im 20. Jahrhundert geprägt hat: das Grauen des Ersten Weltkriegs, ganz Europa wird durchgeschüttelt, neue Grenzen werden gezogen, neue Politik geschaffen. Es entstehen Widerstände, Unzufriedenheiten, neue Führer, nicht neue Ideologien, aber neue Dynamiken der Durchdringung. Das Aufkommen der Faschisten in Italien, der Nationalsozialisten in Deutschland, der Anschluss Österreichs, das Optieren für „Heim-ins-Reich“, der 2. Weltkrieg, das Zerbrechen der Achse Italien-Deutsches Reich, Besatzung, Befreiung. Die Dichte der Ereignisse, die tiefe Spuren hinterlassen im Leben des Einzelnen sind gigantisch. Dazu eine Hinwendung zu Industrialisierung und Technologie auch in zutiefst und bisher rein agrarisch geprägten Bereichen, eine ganz andere Intensität der Nutzbarmachung der natürlichen Ressourcen durch den Menschen, durch Konzerne, den Staat. Und wieder eine Beeinflussung jedes einzelnen Betroffenen, dessen, was er erblickt, wenn er aus dem Fenster schaut. Wieder alles neu, diesmal anders motiviert, aber nicht weniger brutal. Dazu das „normale Leben“, mit harter Arbeit, Liebe, Kindern, Krankheiten, Todesfällen, alles was so nebenbei passiert. Es gibt keinen Stillstand – und ich möchte ihn hier nicht propagieren, und ja, es gibt sicher gesamtwirtschaftliche Interessen, die über dem Einzelinteresse stehen müssen, aber die Masse dessen, was über die Erzählerin hereinstürzt, ist unfassbar, ohne dass der Autor übertrieben hat, er hat nicht zu dick aufgetragen, dramatisiert. Er zeigt ein absolut durchschnittliches, exemplarisches Menschenleben aus dem Volk, aus dieser Region – das, was Trina passiert, ist absolut naheliegend. Alles in allem stellt es das genaue Gegenteil dessen dar, was man so landläufig vor dem inneren Auge hat, bekäme man die Eckdaten Südtirol, oberes Etschtal, bäuerliches Leben, gewachsene familiäre und dörfliche Strukturen genannt. DAS ist nur die Fassade, das LEBEN, die Geschichte, Freude und (hier eindeutig mehr) Leid liegen im Verborgenen und sehen mitunter ganz anders aus. Wer nur an der Oberfläche kratzt, kann davon nichts sehen, aber es wäre zumindest nett und sich dafür zu interessieren, was darunter liegt. Und der Reschen-See macht es einem da doch sehr einfach: denn der Kirchturm guckt da ja wirklich aus dem Wasser, er durchbricht nach wie vor die Oberfläche. Und auch wenn es kein Drei-Schluchten-Damm ist – dafür liegt er viel näher, dafür sind uns die Menschen viel näher. Das ist kein Selfie-Spot. Das ist ein Denk-mal-Spot mit Betonung auf denken, vielleicht per se das Problem mit dem schönen Selbstbildnis vor malerischer Kulisse. Fazit: absolute Leseempfehlung, eine sehr dichte Erzählung, bei der man auch so manches Mal wieder die Internet-Enzyklopädie für die genauen Hintergründe zu Rate zieht. Gut für die historische Allgemeinbildung, gut für die politisch-ökonomisch-ökologische Wahrnehmung, ohne dass man den Eindruck hat, eine „schwere“ Lektüre vor sich zu haben.
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Der Turm, der aus dem Wasser ragt
michaela f. - Bewertet am 10.05.2020
Zustand: Exzellent
Marco Balzan erzählt uns die Geschichte von Trina, die trotz vieler Hürden in ihrem Heimatsdorf bleiben will. Das Buch ist in drei Teile aufgegliedert, welches die einzelnen Lebensabschnitte von Trinas Leben wiedergeben. Zusammen mit ihren beiden Freundinnen erfüllt sie sich den Traum Lehrerin zu werden. Doch finden sie als solche keine Stelle, da die Faschisten verbieten deutsch zu unterrichten. Trinas Vater bittet Erich sie zu heiraten und zusammen eine Familie zu gründen, was diese auch auf Erichs Hof tun. Nachdem die Nazis die Südtiroler Familien zum weggehen anstacheln, verlieren beide ihre Tochter. Erich und Trina wollen ihren Hof nicht verlassen, doch eines nachts geht das Mädchen zusammen mit Erichs Schwester weg ohne die Eltern in ihren Plan einzuweihen. Als Erich einberufen wurde, beschließen sie zusammen in die Berge zu fliehen, bis der Krieg vorbei ist. Es ist eine schwere Zeit, doch als sie endlich auf ihren Hof zurück können, wartet schon die nächste Hürde auf sie. Auf keine Fall wollen sie aus ihrem schönen Dorf weg, doch zu welchem Preis? Es war mein erstes Buch von Balzan, doch konnte er mich sofort mit seinen geschrieben Worten überzeugen. Er schafft es reales mit Fiktion perfekt ineinander fliesen zu lassen. Mir war bisher weder der Turm, der aus dem Wasser ragt noch die schreckliche Geschichte dahinter bekannt. Sollte ich diesen Ort jemals besuchen, werde ich ihn sicherlich mit ganz anderen Augen betrachten.
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