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★★★★★
☆☆☆☆☆
erschreckend und abgründig
Sarah L. - Bewertet am 26.07.2020
Zustand: Sehr gut
Schon der Klappentext sowie die Leseprobe wecken Interesse. Im DarkWeb werden Minderjährige zu Straftaten aufgerufen. Doch es sind nicht nur Straftaten, sondern blutige Morde verübt von Strafunmündigen. Clara Vidalis und ihr Team arbeiten einen ausgefeilten Plan aus mit dem sie an den Bluttgott… herankommen wollen.
Die ersten 150 Seiten gestalteten sich recht schleppend. Auch wenn die Morde besonders blutig und brutal sind, konnten sie nicht über den fehlenden Spannungsbogen hinwegtrösten. Doch am Ball bleiben hat sich gelohnt. Mit der Idee des Plans wurde es Seite um Seite spannender. Auch wenn das Ende für meinen Geschmack dann etwas zu schnell abgehandelt wurde. Überraschend war es zum Schluss alle mal.
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★★★★★
☆☆☆☆☆
brutal
Stephanie p. - Bewertet am 07.05.2020
Zustand: Sehr gut
In einem Schnellzug wird ein Mädchen brutal ermordet. Die Täter war eine Gruppe Minderjähriger. Doch es kommt immer öfter zu derart brutalen Morden durch minderjährige Täter in ganz Deutschland. Clara Vidalis ist fest der Meinung, dass die Jugendlichen nicht aus eigenem Willen die Taten verüben und… damit soll sie Recht behalten.
Veit Etzolds Schreibstil liest sich flüssig und daher erscheint die Handlung sehr kurzweilig. Allerdings sind seine Beschreibungen unglaublich detailliert, brutal und blutrünstig. Mir persönlich war dies oft etwas too much und ich habe bei diesen Szenen wirklich die Freude an dem Buch verloren. Dies ist sehr schade, da die Handlung ansonsten eine durchgehend sehr hohe Spannung hatte und wirklich mitreißend war. Aber nach den detailreichen, blutigen und wirklich grausigen Beschreibungen (welche ich nur noch quergelesen oder ganz übersprungen habe) musste ich mich wirklich aufraffen das Buch weiterzulesen und nicht abzubrechen.
Dies ist bereits der siebte Fall für Clara Vidalis, aber es ist nicht notwendig die Vorgängerbände zu kennen, da das notwendige Vorwissen geschickt in die Handlung eingebaut wird. Ich selbst kannte bisher kein Buch der Reihe und hatte keine Verständnisschwierigkeiten. Anfangs fand ich die Idee immer wieder reale Fälle in die Handlung einzubauen sehr gelungen, aber auch hier hat es der Autor etwas zu gut gemeint und es übertrieben, weshalb mich dies mit zunehmenden Beispielen immer mehr genervt hat.
FAZIT:
„Blutgott“ hat eine gute Grundidee, aber die blutrünstige Umsetzung und die detaillierten Beschreibungen der grausamen Morde haben mir komplett die Freude am Buch genommen, daher vergebe ich 2 Sterne!