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Technische Daten
Erscheinungsdatum
22.03.2018
Sprache
Deutsch
EAN
9783746923741
Herausgeber
tredition
Sonderedition
Nein
Autor
Franz Supersberger
Seitenanzahl
252
Auflage
1
Einbandart
Taschenbuch
Buch Untertitel
Aufzeichnungen
Autorenporträt
Franz Supersberger, 1951 in Ferndorf geboren, beginnt als Jugendlicher mit dem Schreiben. Seine erste Veröffentlichung ist eine Kurzgeschichte in der Kärntner Volkszeitung „Die Brille“. Im Soge der kritischen Nachkriegsliteratur folgen artifizielle Texte, die in ihrer Sprachmelodie an Thomas Bernhard erinnern. Mit einem Stück Prosa in den Grazer Manuskripten, der wohl anspruchsvollsten österreichischen Literaturzeitung, wurde er einem größeren literarischen Publikum vorgestellt. Bald macht er sich auf die Suche nach einer seinem Wesen entsprechenden Ausdrucksform. Das führt ihn zu vielerlei Sprachexperimenten. Als reflektierenden Beobachter interessiert ihn besonders der Dialekt mit seiner Direktheit und Griffigkeit. Während dieser schriftstellerischen Phase publiziert er regelmäßig in der Österreichischen Dialektzeitschrift „Morgenschtean“, welche von Bernhard C. Bünker gegründet wurde. Die Essenz aus der Beschäftigung mit dem Dialekt sind Hörfunksendungen und die Veröffentlichung von zwei Mundartbüchern: „Gsund bleibn“ und „An schean Tog noch“.
Letztlich aber lässt der Dialekt doch nicht so viel Differenzierung und Farbigkeit wie die Schriftsprache zu. So treibt es Supersberger bei seiner Arbeit, als ein Beobachter mit scharfem Blick und der Fähigkeit das Wesentliche zu kurzen Texten zu verdichten, doch wieder zum Hochdeutsch, wenn auch zu keinem hochtrabenden. Immer hält er den Ball flach, kein Pathos, keine Behübschung, aber auch keine Anschwärzungen. Seine Studien stehen für einen größeren, jeden einzelnen betreffenden Umbruch. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, mehrmals die Woche eine kleine Studie zu verfassen und teilt dies per Weblog „schlagloch“ einer stetig wachsenden Internetgemeinde mit. Einzelne Leser treten auf der Internetplattform mit ihm auch in eine Diskussion über das Geschriebene ein. Vom Deutschen Literaturarchiv Marbach werden ausgewählte Online-Publikationen, so auch das Blog „schlagloch“ auf der Plattform Literatur-im-Netz langzeitarchiviert. Einige „Schlaglöcher“ hat er materialisiert und zu Büchern gemacht: Zeitenwandel (2009); Die Beobachtungen (2011); Bruchstellen (2015).
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