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Beschreibung
Kurt Drawerts «Spiegelland» ist ein zentraler und furios-schöner Roman über die persönliche und politische Zäsur des Endes der DDR und eine hoch belastete Vater-Sohn-Beziehung, über die Formen der Zurichtung von Geist und Körper und deutsche Unterdrückungsgeschichte. Poetisch, radikal, erschütternd, komisch und ein Fanal des Widerstands der Literatur. Unmittelbar nach dem Ende der DDR schrieb Kurt Drawert den Roman «Spiegelland», der eines der eindrucksvollsten und bedeutendsten Zeugnisse über die historischen und biografischen Brüche ist, die diese dramatische Zäsur in unserer Geschichte zugleich hervorgerufen und sichtbar gemacht hat. Mit einem eigenwilligen poetischen Furor, der einen mitunter an Thomas Bernhard denken lässt, schreibt Drawert in diesem radikalen und ergreifenden Text, der vor allem auch die Geschichte einer scheiternden Vater-Sohn-Beziehung ist, gleichzeitig über die Mechanismen der Repression in der DDR, hinter denen eine lange deutsche Unterdrückungshistorie steckt. In der Beschreibung des Vaters und damit auch des «Autoritären Charakters» wird ein deutsches Trauma kenntlich, auch wie die Sprache der Zurichtung funktioniert und wie sich die poetische Sprache ihr widersetzt. Wie schreiben sich Lebenszerstörung und -verarmung über sprachliche Formeln, Schweigen, Gesten, Züchtigung und Versagung in Geist und Körper ein? Und inwieweit ist große Literatur wie dieser Roman auch ein Akt des Widerstands und der Befreiung? Mit dieser Ausgabe wird «Spiegelland», ein Text, der sich seine Frische und Wucht unverändert bewahrt hat, wieder zugänglich, ergänzt um einen Essay.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
20.08.2020
Sprache
Deutsch
EAN
9783406755408
Herausgeber
C.H.Beck
Sonderedition
Nein
Autor
Kurt Drawert
Seitenanzahl
159
Auflage
1
Einbandart
Taschenbuch
Buch Untertitel
Ein deutscher Monolog

Hersteller: Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG, Wilhelmstraße 9, München, Deutschland, 80801, produktsicherheit@beck.de

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5.0
Aus 1 Bewertungen zu Spiegelland
Aus 1 Bewertungen zu Spiegelland
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Die Last der Generationen & Patriarchat on fire
Mirjan S. - Bewertet am 27.02.2026
Zustand: Exzellent
Mit "Spiegelland" legt Rebekka Frank, bekannt durch "Stromlinien", erneut einen Roman vor, der Natur, Familienpsychologie und gesellschaftliche Strukturen in ein packendes Geflecht aus Vergangenheit und Gegenwart verwebt. Im Mittelpunkt steht Elias, der nach einem Fehler den Sommer bei seiner Großmutter im Teufelsmoor verbringt und dort auf Geheimnisse stößt, die alles infrage stellen, was er über seine Familie zu wissen glaubte. Parallel erleben wir Catharina (Cato) ein Vierteljahrhundert zuvor, wie sie nach Jahren der Angst aus ihrer Ehe ausbricht und ein Leben voller Freiheit und Risiken beginnt. Und dann gibt es da noch die Zeitebene im 18. Jahrhundert. Meine Meinung Die Autorin schreibt mit einem klaren, präzisen Stil, der gleichzeitig eine enorme Sogwirkung entwickelt. Die Naturbeschreibungen sind wunderschön (wenn man es mag) und schaffen eine Atmosphäre, die mich stark an das Buch "Der Gesang der Flusskrebse" erinnert haben. Die wechselnden Zeitebenen funktionieren sehr gut, geben Tiefe und Spannung, und die Landschaftskarte am Anfang hilft beim Einordnen der Orte, die im Roman eine Rolle spielen. Achja das Cover ist auch wieder super schön und auch haptisch. Passend zum Titel spiegelglatt ;) Die Figuren sind vielschichtig, wenn auch stellenweise für ihr Alter zu abgeklärt oder reflektiert. Insbesondere die Kinder (12, 14 und wahrscheinlich auch 14?) handeln oft mit einem Verständnis, das fast erwachsen wirkt. Aber das mag damit begründet sein, dass sie alles Einzelkinder sind (soweit ich weiß) & daher mehr mit Erwachsenen aufgewachsen sind und sich angepasst haben. Thematisch geht es im weitesten Sinne um patriarchale Strukturen, sie dich konkret durch häusliche Gewalt, Depression und Suizid, Schuld und der Frage nach Verantwortung äußern. Cato, die zentrale weibliche Perspektive, ringt mit den Folgen familiärer Traumata und der Gewalt ihrer Väter und Großväter: „Es sind diese alten patriarchalen Strukturen, die noch heute alles bestimmen“ (S. 292). Besonders bildhaft und im Gedächtnis-bleibend sind für mich die Szenen, in denen Macht, Gewalt und Verantwortung greifbar werden, ohne dass die Autorin diese voyeuristisch ausstellt: „Da liegt er. Da wird er sterben. Ermordet von einer Frau, die zuerst er tödlich verletzte“ (S. 408). Bei all der Schwere gibt es aber immer auch Hoffnungsschimmer und am Ende bin ich doch positiv gestimmt und froh, das Buch gelesen zu haben. Der Autorin ist es definitiv gelungen ein Bild von Generationenverbindungen, Schuld, Verantwortung und dem Einfluss gesellschaftlicher Normen zu zeichnen, das nachwirkt. Fazit "Spiegelland" ist ein literarischer (Sommer-)Roman, der nicht nur durch seine Naturbeschreibungen besticht, sondern auch tief in die psychologischen und gesellschaftlichen Dynamiken von Familien & Generationen eintaucht. Für alle, die komplexe Familiengeschichten, Naturverwebungen und kritische Gesellschaftsbilder mögen. Wer eher leicht verdauliche Kost sucht, könnte hier falsch sein. Vielen Dank an lovelybooks und den den S. Fischer Verlag für das Rezensionsexemplar.
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