Bis zu 50 % günstiger als neu 3 Jahre rebuy Garantie Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
Honor SerieY-Serie
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
Zubehör
iPodAlle anzeigen
Zubehör

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Optischer Zustand
Beschreibung
Da kommt jemand daher, schreibt besonders eindringliche, ruhige, sprachlich auf höchstem Niveau stehende Verse und spricht in seinem Titel von Nichtigkeiten. Ein Widerspruch. Allerdings nur dann, wenn man den erläuternden Begriff des ‚Kostbaren‘ vor den Nichtkeitigkeiten übersieht. Hans Hermann Mahnken, Bremer Autor, auf das 60. Lebensjahr zugehend, vielfältige Berufs- und Veröffentlichungserfahrungen) verdeutlicht uns die zeitliche Individualität des Moments, die Individualität des Erlebten, Gesehenen, Erfahrens in seiner ganzen Vergänglichkeit. Fast traditionell bietet er uns für diese Form des Erkennens eine ‚Herbstelegie‘ an. Die Jahreszeiten als ‚prächtiges, kurzes Maskenspiel‘, die verdeutlichen, dass ein identischer Gegenstand, etwa der Baum, je nach Jahreszeit verschiedenste Ansichten bietet. Nicht anders die Betrachtung eigentlich jeden menschlichen Moments von Glück, Trauer, Liebe, Freundschaft etc. – Alter, Lebensumstände, Grundeinstellungen, augenblickliche Verfasstheiten bilden die Grundlage des Erfassens, des Erstehens, des Fühlens einer Situation, einer Person, eines Gegenstandes, sind daher stets verschieden, different, widersprüchlich und vergänglich. In seinem Gedicht ‚Septemberhauch‘, in dem er sanfter ruhiger Weise die Schönheit, ja die Idylle einer ufernahen Gartenlandschaft beschreibt, gelingt es ihm, das Gefühl der spätsommerlichen Schönheit für den einen Erlebenden (träumt still – prall voll von Leben), um im selben Augenblick, nur durch ein Komma und einen Zeilenumbruch getrennt, das Todgefühl des anderen Erlebenden zu zeichnen ( ganz nah am Tod – der Sommer). Es sind keine besonderen Situationen, die Hans Hermann Mahnken erzählt, eher alltägliche, für jeden nachvollziehbare Situationen. Und immer wieder, in den unterschiedlichsten Ausprägungen diese Widersprüchlichkeit des Empfindens gemeinsam erlebter Momente (Deine Worte sind / zärtlich wie / Sommerwind – schrecklich wie / die täglichen Kriegsberichterstattungen). Gleichwohl empfindet er daraus keine Unerträglichkeit einer Relativität des Erlebens, des Fühlens. Er empfindet geradezu eine Demütigkeit vor dieser Möglichkeit menschlichen Empfindens und Denkens (Psst … / verweile demütig und leise / in des Tages Zwischenraum, / zwischen Wachen, Schlaf und Traum …) und fordert auf, diesen Moment, diesen Augenblick sinnlichen Erkennens zu genießen, Angst, Trauer und Wut über die Unterschiedlichkeit des Empfindens zu vergessen (Lass Wut, lass Trauer, lass Angst / sich verwandeln in Gelassenheit, / in Freude über den / gegenwärtigen, kristallenen / Augenblick). In welch wunderbarer Beschreibung manifestiert sich bei Mahnken dieser individuelle Erkenntnisprozess des nichtigen Augenblicks ( Nur heitres Schweigen / bringt ihn zum Klingen, / entlockt ihm den / zerbrechlichen / Zauber der / Gegenwart). Und was ist in diesem Prozess des sinnlichen Empfindens, des stillen Erkennens dann noch auf Aufgabe der Literatur. Ist die Aufgabe wirklich so nichtig, wie er sie ins einem Gedicht ‚Lesung‘ beschreibt, wo sich die Wörter ja beinahe unbemerkt und teilnahmslos unter die Leute mischen. Ja, Mahnken scheint es so zu empfinden. Er weiß, wie er in ‚Worte finden‘ formuliert, um die Klugheit und Rationalität der Wörter, ihre Schärfe, um ihre Emotionalität. Doch er weiß auch, dass es nur Versuche sein können, die Wörter zu finden, die die Besonderheit des nichtigen Augenblicks empfinden und erkennen lassen (ich finde keine Worte mehr). Ein ganz besonderer Band, der mit der Zärtlichkeit und der Empfindsamkeit seiner Worte in der Vielfältigkeit ihrer formalen Anordnung uns Wege aufzeigt, offen zu sein für die Sichtweise des Ausgenblicks durch uns und durch andere, offen zu sein, für den Austausch über diesen Augenblick (Du liest mir was von Rilke vor, / ich wackle mit dem Zeh). Ein Stück weit erfüllt Mahnken mit seinen Gedichten die Hoffnung, die er selbst für das Wort formuliert (Narrengesang): Ach, könnt mein Wort dich doch bewegen in der Tiefe deiner Galaxie und wiederkehr’n als Sternenregen in einer Sommernacht voll Poesie.
Dieses Produkt haben wir gerade leider nicht auf Lager.
ab 7,69 €
Derzeit nicht verfügbar
Derzeit nicht verfügbar

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Technische Daten


Erscheinungsdatum
28.09.2015
Sprache
Deutsch
EAN
9783866854949
Herausgeber
Geest-Verlag
Sonderedition
Nein
Autor
Hans-Hermann Mahnken
Seitenanzahl
67
Einbandart
Taschenbuch
Buch Untertitel
Gedichte
Autorenporträt
Hans-Hermann Mahnken wurde 1955 in Bremen geboren. Nach unterschied-lichsten Tätigkeiten (Lehrling, Verkaufshilfe, Soldat, Hilfsarbeiter, Kriegsdienstverweigerer, Krankenpflegehelfer) folgten die Ausbildung zum Krankenpfleger und der zweite Bildungsweg. Ein späteres Studium der Psychologie und Pflegewissenschaft in Bremen und London beendete er als Dipl-Pflegewirt. Er verarbeitet in Lyrik, Essays und Prosa, was das Leben ihm zuträgt. Veröffentlichungen in Anthologien sowie im Internet. Preisträger des Sangerhäuser Literaturpreises 2004, vierter Platz beim Dorstener Lyrikwettbewerb 2013.
Schlagwörter
Lyrik, Fotografie, Poesie
Thema-Inhalt
DCC - Moderne und zeitgenössische Lyrik (ab 1900) DC - Lyrik, Poesie
Höhe
205 mm
Breite
13.8 cm

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

-.-
Leider noch keine Bewertungen
Leider noch keine Bewertungen
Schreib die erste Bewertung für dieses Produkt!
Wenn du eine Bewertung für dieses Produkt schreibst, hilfst du allen Kund:innen, die noch überlegen, ob sie das Produkt kaufen wollen. Vielen Dank, dass du mitmachst!