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★★★★★
☆☆☆☆☆
Fast perfekt
Kristin B. - Bewertet am 11.07.2025
Zustand: Gut
4.5 Sterne von mir. Mir hat diese Geschichte deutlich besser gefallen als eine andere, wo ich bereits von Sarah Lark gelesen habe. Guter Spannungsbogen. Schöner Schreibstil wie von ihr gewohnt. Auch die Hauptcharaktere (bis auf Willie haha) waren mir sehr sympathisch! Die detaillierten… Beschreibungen der Pferde und Umgang ist gewöhnungsbedürftig. Aber man merkt die Liebe zum Detail. Es wäre fast perfekt, wenn nicht nach dem ein oder anderen Schicksalsschlag, die Reaktion anders gewesen wäre. Auch am Schluss fand ich es nicht mehr ganz so glaubwürdig. Dennoch, eine tolle Geschichte, die ich kaum aus der Hand legen konnte.
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☆☆☆☆☆
Schicksalssterne weisen den Weg
Laura Christin K. - Bewertet am 11.12.2022
Zustand: Exzellent
In dem Buch "Schicksalssterne" von Sarah Lark, geht es um eine mitreißende Geschichte, die zu Zeiten des 1. Weltkrieges spielt.
ACHTUNG SPOILER!!!
Die Jüdin Mia Gutermann lernt hier über ihren Vater nicht nur ihr Traumpferd Medea, sondern auch den jungen Julius von Gerstdorf kennen und lieben.
… Dieser muss zur Kavallerieausbildung nach Hannover und beschäftigt sich lieber mit den Pferden, als mit schießen und Mia unterstützt ihn, mit seinen verschiedenen Pferden die Reiterprüfungen zu absolvieren.
Dabei lernen sich die beiden auch immer näher kennen und beschließen zu heiraten. Das Sternbild des Pegasus begleitet sie. Die Familien sind aufgrund der verschiedenen Religionen wenig begeistert und Mias Vater schlägt schließlich vor, dass die beiden in Neuseeland ein neues Leben beginnen. Aller Anfang dort ist schwer, aber sie bauen ein Gestüt mit Zucht und Rennpferdeausbildung auf und gewinnen immer mehr Anerkennung. Mit Beginn des Krieges kommt es zu einem verhängnisvollen Missverständnis, woraufhin Julius deportiert wird und Mia weggeschickt wird und sie so viele Jahre getrennt voneinander verbringen müssen, ohne zu wissen, was mit dem anderen ist. Mia leidet unter körperlicher Gewalt und wird schließlich schwanger und muss lernen, mit wenig auszukommen und sich durchzusetzen, um zu überleben und ebenso ihre Tochter, das Sternbild des Pegasus weist ihr dabei den Weg. Julius erhält Kenntnis, das Mia einen Fluchtversuch nicht überlebt hat. Nach Ende des Krieges treffen sie sic wieder auf dem Gestüt und nach weiteren auf und abs schaffen sie es, sich wieder zusammenzuraufen und an ihrem gemeinsamen Lebenstraum festzuhalten.
Die Schreibweise der Autorin finde ich sehr angenehm zu lesen und die Geschichte zu verfolgen, sehr spannend.
Ich hatte das Gefühl, Eindrücke vom Krieg einmal lebensnah mitzuerleben, aus einer anderen Perspektive. Das fand ich sehr interessant, da meine Generation so eine Situation zum Glück nicht erleben musste, es aber dennoch wichtig ist, dass man auch weiß, was früher einmal geschehen ist. Die Figuren und die Handlung fand ich gut aufgebaut und ebenso die Problematik der Juden miteinzubeziehen.
Die Geschichte hat mich sehr gefesselt.
Für alle, die sich auch über historisches belesen möchten, die Liebesgeschichte aber nicht fehlen darf, ist das Buch eine klare Empfehlung.