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Bruck unterm Hakenkreuz

Rudolf Leo (Unbekannter Einband, Deutsch)

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  • Gut als Geschenk geeignet
Beschreibung
Bruck an der Großglocknerstraße ist eine der ersten Gemeinden im Pinzgau (Land Salzburg), die eine umfassende wissenschaftliche Aufarbeitung ihres Ortes über die Zeit während des Nationalsozialismus durchführen lässt – in der Ortschronik fehlten die Jahre 1938 bis 1945 bisher. Bruck nimmt während der NS-Zeit durch seine geografische Lage eine besondere Stellung ein: Der Bau der Großglocknerstraße bringt tausende Arbeitslose in die Region; durch die Einrichtung eines Außenlagers des Konzentrationslagers Dachau im Schloss Fischhorn werden KZ-Häftlinge nach Bruck deportiert; die Errichtung des Wasserkraftwerks Kaprun bringt Zwangsarbeiter in die Gegend. Eines der grausamsten Ereignisse in der Geschichte der Gemeinde beginnt im Behindertenheim St. Anton: mindestens 45 ehemalige Bewohner der Caritas Anstalt werden von den Nationalsozialisten ermordet. Der Historiker Rudolf Leo nimmt nun nach seinem erfolgreichen Buch Der Pinzgau unterm Hakenkreuz die Gemeinde Bruck in den Blick, hat Opferbiographien recherchiert, Akten gesichtet, Dokumente über das Schicksal Ermordeter zusammengetragen. Unter anderem konnte er – nach mehr als 60 Jahren Ungewissheit – der italienischen Familie Groppo aus Mason die Todesumstände ihres Sohnes, Bruders und Neffen Giuseppe mitteilen, der als junger Bursche in den Pinzgau zur Zwangsarbeit verschleppt wurde und bei einem Fluchtversuch über die Alpen erfror.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
19.02.2015
Sprache
Deutsch
EAN
9783701312269
Herausgeber
Otto Müller Verlag GmbH
Sonderedition
Nein
Autor
Rudolf Leo
Seitenanzahl
256
Einbandart
Unbekannter Einband
Buch Untertitel
Bruck an der Großglocknerstraße 1930 bis 1945
Autorenporträt
Rudolf LEO, geboren 1962 in Bramberg am Wildkogel (Land Salzburg). Nach seiner Lehre als Einzelhandelskaufmann diplomierte der Pinzgauer in Wien als Pädagoge für Sonder- und Heilpädagogie. Seit 1997 arbeitete er im Kommunikationsbereich diverser Landesregierungen. 2012/2013 war Leo Mitarbeiter im Forschungsteam der Wiener „Wilhelminenberg-Kommission“. 2013 promovierte er am Institut für Zeitgeschichte mit einer Arbeit zum Thema „Der Pinzgau unterm Hakenkreuz“. Seit 2012 hat Leo einen Lehrauftrag für Geschichte an der Universität Linz inne. Das vorliegende Buch ist eine Forschungsarbeit der Gemeinde Bruck an der Großglocknerstraße.
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