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Chat-Kommunikation im Spannungsfeld zwischen Oralität und Literalität

Verena Thaler (Broschiert, Deutsch)

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Beschreibung
Die technologischen Innovationen der letzten Jahrzehnte haben eine Vielzahl neuer computervermittelter Kommunikationsformen hervorgebracht, der Computer ist für viele Bereiche sprachlichen Handelns zu einer zentralen Rahmenbedingung geworden. Derart einschneidende Veränderungen im Bereich der Kommunikationsmittel bleiben nicht ohne Auswirkung auf die Kommunikation selbst, was sich am Beispiel des Chat, einer der derzeit populärsten Formen computervermittelter Kommunikation, auf besonders eindrucksvolle Weise zeigen lässt. Der Chat bietet erstmals in der Mediengeschichte räumlich voneinander getrennten Personen die Möglichkeit, schriftlich, aber dennoch direkt und wechselseitig miteinander zu kommunizieren. Es ist somit erstmals gelungen, den großen Vorteil schriftlicher Kommunikation, nämlich die Überwindung raum-zeitlicher Grenzen, mit einem wesentlichen Charakteristikum gesprochener Sprache, nämlich der Interaktivität, in Verbindung zu bringen. Dieses medienhistorisch geradezu revolutionäre Charakteristikum der Chat-Kommunikation eröffnet der Autorin ein höchst interessantes linguistisches Forschungsfeld: Als medial schriftliche, konzeptionell aber weitgehend mündliche Kommunikationsform nimmt der Chat eine eigentümliche Zwitterstellung zwischen geschriebener und gesprochener Sprache ein, welche uns zwingt, die klassische Dichotomie Mündlichkeit/Schriftlichkeit neu zu konzeptualisieren. Dieser Thematik und den damit verbundenen theoretischen wie empirischen Fragestellungen wurde im Verlauf der letzten zehn Jahre bereits verschiedentlich Beachtung geschenkt, jedoch war die diesbezügliche Forschung lange Zeit auf den englischsprachigen Raum und auf Internet Relay Chats (IRC), eine heute nur noch wenig verbreitete Form, beschränkt. In jüngeren Arbeiten aus dem deutsch- bzw. französischsprachigen Raum, etwa der Darstellung von Runkehl et al. (1998) im Kapitel 2.3 ihres Buches „Sprache und Kommunikation im Internet“, dem ersten Teil des von Michael Beißwenger (2001) herausgegebenen Sammelbandes „Sprache, Interaktion und Sozialität in synchroner computervermittelter Kommunikation“ oder dem Kaptitel 4 von Jacques Anis’ „Internet communication et langue française“ wurden bereits Teilaspekte des Themas behandelt, ohne diese jedoch in einen größeren Rahmen zu setzen oder einen zusammenhängenden Überblick über die Thematik zu bieten. Im Unterschied dazu bietet das Buch „Chat-Kommunikation im Spannungsfeld zwischen Oralität und Literalität“ erstmals einen umfassenden, theoretisch eingebetteten Überblick über die Charakteristika der Chat-Kommunikation, welche systematisch erfasst und durch zahlreiche konkrete Beispiele aus dem untersuchten französischsprachigen Corpus veranschaulicht werden. Nach einer knappen medienhistorischen Einbettung der Thematik (Kapitel 1) und einer daran anschließenden Einführung in die Funktionsweise und Grundlagen der Chat-Kommunikation (Kapitel 2) liefert die Autorin im Kapitel 3 eine systematische Darstellung und Analyse der für die spätere sprachliche Charakterisierung relevanten außersprachlichen Gegebenheiten (‚Kommunikations-bedingungen’). Von theoretischem Interesse ist dabei insbesondere die Frage der Synchronizität, in der die Autorin sich von den Darstellungen in bisherigen Arbeiten zur Chat-Kommunikation abgrenzt und eine neue, für den weiteren Verlauf der Untersuchung grundlegende Antwort vorschlägt. Mit dem Versuch einer theoretischen Positionierung der Chat-Kommunikation innerhalb der Dichotomie Mündlichkeit/Schriftlichkeit im Kapitel 4 ist die zentrale Thematik der Untersuchung erreicht. Es wird dabei sowohl auf klassische Modelle der Forschung zur gesprochenen Sprache, insbesondere auf jenes von Koch/Österreicher (1985, 1990), als auch auf bisherige, erste Ergebnisse der Chat-Forschung Bezug genommen. Der größte Teil des Buches ist im Anschluss daran der empirischen Analyse eines umfangreichen, im Anhang einzusehenden Corpus aus Mitschnitten französischsprachiger Web-Chats gewidmet. Der auf theoretischer Ebene konstatierte hybride, die Kategorien der Mündlichkeit und Schriftlichkeit durchbrechende Charakter der Chat-Kommunikation wird dabei auf drei verschiedenen Ebenen betrachtet und im Detail analysiert: Den ersten Schwerpunkt bildet eine ausführliche stilistische Charakterisierung (Kapitel 6), in der chat-spezifische Stilelemente wie lexikalische Besonderheiten der Chat-Kommunikation systematisch erfasst und auf anschauliche Weise dargestellt werden. Unter anderem wird dabei eine Reihe interessanter Phänomenen aufgezeigt, die eine Kompensation der im Chat fehlenden non- und paraverbalen Signale auf schriftlichem Wege ermöglichen. Im Kapitel 7 wird ein traditionellerweise auf die gesprochene Sprache angewandtes Analysekonzept, jenes der Gesprächsanalyse, auf den Chat-Diskurs übertragen. Diese Vorgehensweise bietet interessante Einblicke in die Gesprächsorganisation und –struktur des Chat-Dialogs und ermöglicht der Autorin die Identifizierung und detaillierte Beleuchtung verschiedener Funktionseinheiten des schriftlich geführten Gesprächs, denen bislang kaum Beachtung geschenkt wurde. Die dritte Analyseebene ist schließlich der Problematik der Kohärenz (Kapitel 8) gewidmet. Die Autorin fasst den traditionell textlinguistischen Kohärenzbegriff in Anpassung an die spezifischen Bedingungen des Chat-Diskurses neu und versucht anhand zweier Kriterien eine Beantwortung der Frage, inwiefern die Gesprächsbeiträge im Chat trotz geringer thematischer Kontinuität und scheinbarer Zerrissenheit des Chat-Diskurses kohärent bleiben können.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
30.11.2003
Sprache
Deutsch
EAN
9783897003989
Herausgeber
VWF
Serien- oder Bandtitel
Akademische Abhandlungen zur Kommunikationswissenschaft
Sonderedition
Nein
Autor
Verena Thaler
Seitenanzahl
210
Auflage
1
Einbandart
Broschiert
Schlagwörter
Chat, Kommunikation, Linguistik, Internet

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

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