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Beschreibung
"Am Tag der Vollendung meines vierzigsten Lebensjahres wurde mir mit unbarmherziger Deutlichkeit klar, daß ich inzwischen mehr anständige Weine als ebensolche Menschen kennengelernt hatte. Ich war also nicht verwundert, mit einem Mal festzustellen, daß mich in den vergangenen Jahren der Charakter von Menschen immer weniger und der von Weinen immer mehr zu interessieren begann." So eröffnet der Ich-Erzähler seine Geschichte. Er wohnt seit einigen Jahren in einer kleinen Fremdenverkehrsgemeinde und führt ein von den Menschen weit distanziertes Leben ohne jedwede Anteilnahme. Seine einzige verbliebene Leidenschaft gilt dem legendären französischen Süßwein von Château d'Yquem. Als er erfährt, daß die letzte existierende Flasche des Jahrgangs 1740 unmittelbar nach ihrer Entdeckung gestohlen worden ist, setzt er alles daran, sich in den Besitz dieser Flasche zu bringen. In der selben Kleinstadt wohnt auch der Weinraritätenhändler Jürgensen, ein pensionsreifer Anwalt mit zweifelhafter Vergangenheit. Der Erzähler hofft, über diesen Jürgensen an die gesuchte Flasche zu kommen. Von einem Freund wird der Erzähler ersucht, eine entfernte Bekannte für ein paar Wochen aufzunehmen. Diese Bekannte, Ruth, ist eine junge, jüdische Frau, deren Großeltern väterlicherseits einst ein Haus am See hatten, das ihnen im Zuge der Arisierungen abgepreßt worden ist. Außerdem hat Ruth den Namen ihres ermordeten Großvaters mütterlicherseits auf der Liste der "schlafenden Konten" der Schweizer Banken entdeckt. Jürgensen vertritt Ruth bei den Schweizer Banken. Als der Ich-Erzähler - inzwischen in eine heftige Affäre mit Ruth verwickelt - hinter das Geheimnis um Jürgensens Person und dessen Verwicklung in die Enteignung jüdischer Vermögen kommt, wächst in ihm die - möglicherweise verrückte, aber für ihn selbst konsequente - Entschlossenheit, an Jürgensen Rache zu nehmen. Er tut dies kühl und überlegt, aus der Erkenntnis, daß sich weder ein irdischer noch ein jenseitiger Richter für Jürgensens Verbrechen finden würden. Es scheint ihm nur eine Lösung zu bleiben: Jürgensen zu töten - im Wissen, daß es keine angemessene Strafe geben kann. Auf der Suche nach der legendären Flasche Yquem 1740 reist der Erzähler quer durch Europa: der Besuch einer unter Weinkennern legendären Verkostung von 125 Jahrgängen Yquem (ein zentrales Kapitel des Buches), Piemont und Paris sind die Stationen der Reise. In Paris - wo der nach Aufdeckung seiner Vergangenheit geflüchtete Jürgensen den 1740er Yquem übergeben will - kommt es zur großen Abrechnung. "Dann werden wir sehen, wer recht hat: Sartre oder ich", so die lakonische Folgerung des Ich-Erzählers. Diese Geschichte ist nicht nur die Geschichte einer möglicherweise vergeblichen Liebe sondern auch eine über Gleichgültigkeit versus Anteilnahme und über die Frage der Gültigkeit der Philosophie des Existentialismus. Die Handlung führt in die merkwürdige Welt der Luxusweine samt ihren snobistischen Ritualen, in die Welt der Etikettensammler und Weinfälscher. Wir werden Zeugen unbewältigter Vergangenheit und der kleinen Possen der Provinz. Ebenso aber erleben wir auch, daß eine Generation von Erben bis heute alles daransetzt, die Untaten ihrer Vorfahren zu vertuschen: die Vermögen haben sie zwar bereitwillig geerbt, mit der sich daraus ergebenden, weiter existierenden und sich folglich immer wieder erneuernden Schuld will jedoch niemand etwas zu tun haben. Eine Geschichte, lapidar und weit ausholend zugleich, die selbst beim Blick in die schaurigsten Abgründe der menschlichen Seele noch die Ironie des Absurden erkennt. Ein Roman voll melancholischem Sarkasmus - mit leisem Humor unterlegt.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
02.11.2011
Sprache
Deutsch
EAN
9783950320008
Herausgeber
vortschritt, eDITION
Sonderedition
Nein
Autor
Michael Amon
Seitenanzahl
284
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
oder Schlafende Konten
Autorenporträt
Amon besuchte acht Jahre ein katholisches Knabeninternat in Wien, danach die Handelsakademie I der Wiener Kaufmannschaft. Tätigkeit beim Verband sozialistischer Mittelschüler und in der Sozialistischen Jugend. Ab 1977 Broterwerb in der Privatwirtschaft, Leiter des Rechnungswesens und der EDV. Zuletzt kfm. Leiter eines großen Medienunternehmens. Nebenberufliche Tätigkeit als Essayist und Feuilletonist, Buch- und Theaterkritiker in der Furche, im Wiener Journal und vielen anderen österreichischen und deutschen Zeitschriften. Für sein Theaterstück "Villach oder Provinz ist überall" erhält er den ersten Preis beim Goetzner Theaterwettbewerb. Sein Theaterstück zum 12. Feber 1934, "Sozusagen eine Welt" (gemeinsam verfaßt mit Helmut Mayer) erhält den Förderungspreis des Wiener Volkstheaters. Seit 1992 hauptberuflich als freier Schriftsteller tätig. Sein erstes Buch, ein Erzählband, erscheint 1989 in der Edition Atelier, Wien: Nachtcafé. Für die gleichnamige Erzählung erhält er den Peter Altenberg-Preis. In der Folge erscheinen seine Romane "Lemming - Geschichte eines Aufstiegs", "Yquem" und "Sonnenfinster", die miteinander eine Art österreichische Trilogie bilden. Darüber hinaus beschäftigt Amon sich mit politischen und ökonomischen Fragen der Zeit. Seine Abrechnung mit der rechts-nationalen österreichischen Regierung unter Haider und Schüssel erscheint in Essayform unter dem Titel "Kollateralschäden - Essays zur blau-schwarzen Wende". Für dieses Werk erhält der den Bruno Kreisky-Preis für das politische Buch. In "Nach dem Wohlstand - Politik jenseits der Menschen" entwickelt Amon seine Kritik an Neoliberalismus und dem Versagen der etablierten Parteien. Schon vor dem großen Crash rechnet er mit den Fehlern des Marktextremismus ab. Der autobiographische Essay "1968 - Ein kurzes Lächeln im langen Mai", behandelt Amons Kindheit und Jugend in den 1960er-Jahren und unter dem Aspekt der aufkommenden Jugendrevolte. Das Buch "Und sie lügen doch" ist eine weitere, diesmal satirisch-essayistische Auseinandersetzung mit Zeitströmungen, insbesondere dem Neoliberalismus. Im Herbst 2010 veröffentlicht der Verein Alltag Verlag einen neuen Erzählband des Autors: "Krisennovellen - Erzählungen aus dem Wellental der Konjunktur". Für das Frühjahr 2011 plante der Wiener Molden-Verlag (Styria-Books) die Veröffentlichung seines ersten, literarisch geprägten Kriminalromans. Leider wurde der Roman vom Verlag zurückgezogen. Der Autor hat inzwischen eine Klage auf Druck und Vertrieb des Auftragswerks eingebracht und spricht von politischer Zensur, weil er sich im Krimi ausgiebig und satirisch-persiflierend mit der Korruption unter der blau-schwarzen Regierung in Österreich auseinandersetzt. Der Verlag bestreitet, Zensur auszuüben. Im Herbst erscheint Amons neuer, autobiographischer Roman "Fromme Begierden" im Klever Verlag, Wien. Er setzt sich dort mit seiner Zeit in einem katholischen Internat auseinander, beschreibt Mißbrauch und Gewalt, die er dort erlebt hat. In einer Parallelhandlung erzählt er die Geschichte des Bundes Neuland, einer katholischen Erneuerungsbewegung, aus deren Reihen die Gründerin der Internatsschule gekommen ist, die er besucht. Er versucht zu begreifen und begreiflich zu machen, wie es geschehen konnte, daß eine Schule, die ursprünglich von reformpädagogischen Ansätzen geprägt war, nach und nach in Terror gegen Kinder und Jugendliche sowie in "schwarzer" Pädagogik versank. Kommentare von Michael Amon erscheinen regelmäßig in den angesehenen Wiener Tageszeitungen DER STANDARD und DIE PRESSE. Der Autor lebt abwechselnd in Wien und Gmunden.
Schlagwörter
Yquem, Krimi, Weinkrimi, Wein, Arisierung, Roman
Thema-Inhalt
FBA - Moderne und zeitgenössische Belletristik: allgemein und literarisch FFL - Kriminalromane und Mystery: Hard Boiled, Roman noir
Höhe
210 mm
Breite
12.5 cm

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