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Die Debatte um ein Widerstandsrecht im frühen elisabethanischen England 1558 – ca. 1587

Elisabeth Natour (Broschiert, Deutsch)

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Beschreibung
Mit Beginn der elisabethanischen Herrschaft setzte zwischen den konfessionellen Gruppierungen Englands eine rege Debatte um die Ausrichtung der neuen Religionspolitik ein. In Hunderten von gedruckten Streitschriften rangen Exilkatholiken, konforme und nonkonforme Protestanten um Fragen der religiösen Doktrin und Praxis. Doch zugleich kommunizierten die Autoren in diesen Auseinandersetzungen mit dem jeweiligen konfessionellen Gegner ihre religionspolitischen Vorstellungen, sei es zum richtigen Verhältnis von Herrscher und Untertan, zu den Grenzen des Gehorsams- bzw. Widerstandsgebots oder zum Stellenwert von Gewissen, Macht und Recht. Die vorliegende Studie rekonstruiert diese oft verborgene und der Forschung bislang entgangene zweite Ebene der Schriften für die ersten drei Regierungsjahrzehnte als Debatte um ein Widerstandsrecht. Sie erschließt die kontroversliterarischen Quellen als Schlüsseltexte des zeitgenössischen politischen Denkens im Spannungsfeld von Universität, Geistlichkeit, Hofelite und einer sich entwickelnden vormodernen Öffentlichkeit.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
18.11.2015
Sprache
Deutsch
EAN
9783428147076
Herausgeber
Duncker & Humblot
Serien- oder Bandtitel
Schriften zur Europäischen Rechts- und Verfassungsgeschichte
Sonderedition
Nein
Autor
Elisabeth Natour
Seitenanzahl
497
Auflage
1
Einbandart
Broschiert
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