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Beschreibung
Alexander ist ein junger Mann, dessen Leben brutal entzweigerissen wurde. Tatjana Alexejewna ist über neunzig und immer vergesslicher. Die alte Dame erzählt ihrem neuen Nachbarn ihre Lebensgeschichte, die das ganze russische 20. Jahrhundert mit all seinen Schrecken umspannt. Nach und nach erkennen die beiden ineinander das eigene gebrochene Herz wieder und schließen eine unerwartete Freundschaft, einen Pakt gegen das Vergessen.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
26.02.2020
Sprache
Deutsch
Originalsprache
Russisch
EAN
9783257804164
Herausgeber
Diogenes
Titel in Originalsprache
Krasny Krest
Serien- oder Bandtitel
Diogenes Hörbuch
Sonderedition
Nein
Autor
Sasha Filipenko
Auflage
1

Hersteller: truepages UG (haftungsbeschränkt), Westermühlstrasse 29, München, Deutschland, 80469, info@truepages.de

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3.8
Aus 4 Bewertungen zu Rote Kreuze
Aus 4 Bewertungen zu Rote Kreuze
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Rote Kreuze
Stephanie p. - Bewertet am 23.04.2020
Zustand: Gut
Alexander zieht mit seiner Tochter um, um nach einem schweren Schicksalsschlag ein neues Leben zu beginnen. Dort lernt er seine neue Nachbarin Tatjana kennen. Diese ist eine alte Frau, welche an Alzheimer erkrankt ist. Tatjana beginnt Alexander ihre Geschichte zu erzählen, allen voran die Geschehnisse während des Krieges und über die Kriegsgefangenschaft ihres Mannes, aber auch die Kindheit und Jugend kommen nicht zu kurz. Zwischen den beiden, vom Alter her sehr unterschiedlichen Menschen entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Sasha Filipenkos Art zu schreiben ist sehr einfühlsam und berührend. Trotz einiger Längen in Tatjanas Erzählungen liest sich das Buch im Großen und Ganzen flüssig und schnell. Mich konnten die Erzählungen der alten Frau, allen voran jene zu den Kriegserlebnissen, komplett fesseln und in ihren Bann ziehen. Sie machen oftmals bedrückt, sind emotional und regen zum Nachdenken an. Besonders gut gefällt mir, dass sich das titelgebende rote Kreuz immer wieder im Buch findet und sich wie ein roter Faden durch die gesamte Handlung zieht. Etwas Schade fand ich, dass Alexanders Geschichte, welche ebenfalls von Trauer und Schicksalsschlägen geprägt ist, im Buch etwas untergeht und daher oftmals zu kurz kommt. Die einzelnen Protagonisten sind interessant und vielschichtig. Vor allem Alexander war mir sehr sympathisch und daher hätte ich mir gewünscht, dass seine Geschichte etwas mehr Platz im Buch bekommt. Tatjana ist meiner Meinung nach die Schwachstelle in diesem Buch. Ihre Geschichte berührt, macht betroffen und regt zum Nachdenken an, aber die Demenzerkrankung ist nicht sonderlich glaubwürdig. Die alte Frau ist sympathisch und man verfolgt ihre Erzählungen sehr gerne, aber für eine Demenz wirkt sie Großteils zu klar, strukturiert und orientiert. FAZIT: „Rote Kreuze“ ist ein berührender, emotionaler Roman, welcher zum Nachdenken anregt und die Erlebnisse und Traumatisierungen von Kriegsbetroffenen sehr gelungen aufarbeitet. Dennoch gab es ein paar Längen und auch die Umsetzung der Demenzerkrankung konnte mich nicht ganz überzeugen. Daher vergebe ich 4 Sterne!
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Keine einfache Thematik...
Julia S. - Bewertet am 23.03.2020
Zustand: Exzellent
INHALT: Alexander zieht mit seiner kleinen Tochter nach Minsk in eine Wohnung. Neben ihm wohnt die über 90-jährige Tatjana, die an Alzheimer erkrankt ist und ein rotes Kreuz auf seiner Haustür hinterlässt um wieder nach Hause zu finden. Da fängt die alte Dame an, ihrem neuen Nachbarn ihre Lebensgeschichte zu erzählen... Mit 10 Jahren zieht Tatjana 1920 mit ihrem Vater von England nach Russland. Eine Zeit, in der viele Einheimische aus Russland vor der Stalin-Herrschaft flüchten. Nach ihrem Studium arbeitet Tatjana schließlich als Fremdsprachensekretärin im NKID - dem damaligen Außenministerium. Eines Tages fällt ihr ein bedeutender Brief in die Hände: Auf der Liste vom Roten Kreuz findet sie auch ihren Mann unter den russischen Kriegsgefangenen in Rumänien. Kriegsgefangene und ihre Familien werden normalerweise verfolgt. Tatjana muss eine Entscheidung treffen... MEINUNG: Die erste Begegnung von Alexander und der alten Dame verläuft nicht wirklich harmonisch. Denn eigentlich hat der neue Nachbar gar kein Interesse daran, sich irgendwelche alten Geschichten anzuhören und würde viel lieber in Ruhe gelassen werden. Doch Tatjana gibt so schnell nicht auf. Und irgendwann hört Alexander gespannt zu... Tatsächlich kenne ich mich bei der Geschichte Russlands nicht besonders gut aus, wollte aber schon länger mal ein Buch lesen, welches dort spielt. In „Rote Kreuze“ steht die politische Situation während der Zeit Stalins mit im Vordergrund, und damit verbunden auch die schwere Zeit, die Tatjana damals mit all ihren Auswirkungen erleben musste. Ich fand es ganz gut, um einen Einblick zu bekommen, was damals vonstatten ging. Tatsächlich hätte ich mir mehr von der Gegenwart und damit auch von der Interaktion zwischen den Protagonisten gewünscht. Ich mochte, wie sie miteinander harmonierten, obwohl sie sich erst nicht leiden konnten. Letztendlich spielt jedoch fast die ganze Geschichte in der Vergangenheit. Das Buch beinhaltet politische und eher traurige, schwere Themen, weshalb ich etwas Zeit zum Lesen benötigt habe. Es ist kein Buch für zwischendurch. Dadurch war es für mich nicht der richtige Zeitpunkt für diese Lektüre, für die man sich besser etwas Zeit nehmen sollte. Die Briefe, die Tatjana zum Übersetzen bekommt, bremsten leider meinen Lesefluss, da sie sehr sachlich geschrieben sind. Emotional konnte mich das Buch nur wenige Male erreichen und eher bei den wenigen Sequenzen, die sich in der Gegenwart zwischen den Nachbarn abspielten. Häufig war mir der Verlauf sonst etwas zu nüchtern geschildert. FAZIT: Interessante Thematik und gute Ansätze, doch man hätte meiner Meinung nach mehr daraus machen können, besonders auf der emotionalen Ebene. 3/5⭐️!
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Ein Teil russischer Zeitgeschichte
Miriam G. - Bewertet am 27.02.2020
Zustand: Exzellent
Der 30-jährige Alexander hat einen schweren Schicksalsschlag hinter sich und zieht, um zu vergessen und Abstand zu gewinnen, mit seiner kleinen Tochter in eine neue Wohnung. Bereits am ersten Tag des Einzuges wird er von seiner an Alzheimer leidenden Nachbarin Tatjana mit deren Lebensgeschichte bedrängt. Zunächst entnervt, dann immer neugieriger, hört er ihr schließlich zu und lernt immer mehr über das Leben der alten Frau. Rote Kreuze befasst sich mit einem Stück Zeitgeschichte, über die noch heute nur wenig gesprochen und viel mehr geschwiegen wird: Der Umgang mit russischen Kriegsgefangenen während des zweiten Weltkrieges. Wer dem Feind in die Hände fiel, galt automatisch als „Kriegsverbrecher“ und wurde von der Sowjetunion zurückgelassen. Auch die Familie galt automatisch als Landesverräter und wurde in Heime und Arbeitslager deportiert. Auf nur wenigen Seiten beschreibt der Autor diese Unglaublichkeit anhand des Schicksals der Familie von Tatjana. Besonders gelungen fand ich hier die Verknüpfung von historischen Zeitdokumenten in Form von Briefen – auch wenn hier ein paar weniger durchaus ausreichend gewesen wären – in Verbindung mit Tatjanas Vergangenheit und Alexanders Leben. Hinzu kommt die Beschreibung kleiner Alltagsschwierigkeiten, die durch den Fortlauf von Tatjanas Krankheit entstehen. Dadurch wird der Roman an keiner Stelle langweilig. Trotz des großen Altersunterschiedes sind sich Tatjana und Alexander sehr ähnlich. Beide haben in ihrem Leben etwas sehr unterschiedlich Fruchtbares erlebt und versuchten, damit fertigzuwerden. Die Stärke von Tatjana hilft Alexander, mit seinem Schicksal umzugeben. Besonders gelungen ist dem Autor die Einbindung des Motiv des Kreuzes, welches nicht nur titelgebend ist: (Rote) Kreuze ziehen sich durch den ganzen Roman – sie kennzeichnen Gräber und Haustüren und stehen demnach nicht nur für den Tod, sondern auch gleichzeitig für die Erinnerung. Dabei handelt es sich nicht nur um die ganz persönliche Erinnerung von Tatjana, sondern auch um eine kollektive: Sasha Filipenko schreibt in Rote Kreuze ganz eindringlich gegen das Vergessen – bis heute wurde dieser Teil der Vergangenheit in keiner Art und Weise öffentlich aufgearbeitet, sondern wird bis heute verschwiegen. Zunächst fiel es mir schwer, in den Roman reinzukommen: Sprachlich überzeugte mich der Roman erst wenig, da ich den Schreibstil als leicht flapsig und oberflächlich empfand. Mit der fortlaufenden Geschichte störte das jedoch immer weniger, da die das Spannende die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Ein spannendes und unglaubliches Stück Zeitgeschichte!
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Lebenswege
Anne H. - Bewertet am 21.02.2020
Zustand: Exzellent
Minsk, Weißrussland. Anfang des Jahrtausends. Ein Mann, dreißig Jahre alt, eine Frau, neunzig Jahre alt. Zwei Schicksale, die von Verlust geprägt sind. Ein Hausflur, ein rotes Kreuz an seiner Tür, das sie angebracht hat, damit sie sich erinnern kann, wo sie wohnt, denn sie hat Alzheimer. Und Redebedarf. Als Tatjana Alexejewna ihren neuen Nachbarn Alexander im Treppenhaus geradezu überfällt, ihn in ihre Wohnung bittet, ist er komplett überfahren. Jede ehrliche Reaktion wäre eine Ausgeburt der Unhöflichkeit, also beißt er in den sauren Apfel und folgt ihr, hört zu. Erst widerwillig, dann irgendwann gespannt. Denn Tatjana hat eine Geschichte zu erzählen, eine Geschichte, die ein Spiegel der gesamten polit-sowjetischen Geschichte des 20. Jahrhunderts darstellt. Sie ist ein Teil, ein lebendiger Teil der Lenin-Ära, die sie als Kind erlebt, und hat später die Gräuel der Stalin-Ära am eigenen Leib erfahren, in all ihrer Willkür, Brutalität, Konsequenz, Endgültigkeit. All das erfährt Alexander nach und nach und öffnet sich seinerseits der alten Frau. Berichtet, wie es ihn nach Minsk verschlagen hat, was seine Geschichte ist, wie auch er neu anfangen muss, genau wie sie nach den Schicksalsschlägen ihres Lebens. Ob eine Freundschaft oder eine Schicksalsgemeinschaft entsteht, wer will das auf die Goldwaage legen, es entsteht ein empathisches Gebilde, was für beide in einer entscheidenden -überschaubaren, weil endlichen- Lebensphase eine Konstante darstellt. Sasha Filipenko macht es dem Leser nicht leicht. In seinem nur rund 280 Seiten starken Werk steckt eine Menge drin. Viel für verhältnismäßig wenige Seiten. Die Geschichte zweier Menschen, ein ganzes Jahrhundert Staatsgeschichte, große Fragen nach Moral, Vergangenheitsbewältigung, Menschenwürde und Schuld. Gewaltige Themen, facettierte Inhalte – und doch, heruntergebrochen auf eigentlich wenige Tage des Erzählens zwischen den beiden Protagonisten. All das bedingt einen – und fast widerspricht es sich – verknappten, berichtenden Erzählstil, der auch häufig wechselt zwischen direkten und indirekten Berichten, der ersten und dritten Person und wahnsinnig viel Gehalt. Im Grunde kommt man viel zu schnell voran in der Erzählung, um alle Fakten und alle Zwischentöne zu erfassen, so dass man letztendlich sagen muss, eine zweite Lektüre würde sich fast aufdrängen. Gebremst wird der Lesefluss allerdings durch zwei Faktoren. Zum einen sind – in meinen Augen, verzichtbare Gedichte und ähnliches in den Text eingebunden. Leider sind dies für mich immer für die Handlung irrelevante Faktoren, da ich sie in den seltensten Fällen lese – und schon gar nicht so aufmerksam, dass ich ihnen gerecht würde. Will also der Autor etwas mit diesen Texten sagen, geht es, ganz ehrlich, an mir vorbei. Das mag jetzt mein persönliches Pech sein, ich wähne mich aber nicht alleine mit diesem Problem auf der Welt. Zum anderen enthält der Roman viele Auszüge aus (Original-)Dokumenten, Briefe oder Mitteilungen, die irgendwie sich auch selten so wirklich harmonisch in den Text einfügen. Insbesondere in Passagen, in denen Tatjana in direkter Rede erzählt, und dann ein Dokument folgt, fand ich das merkwürdig. Sie wird Alexander ja das Schriftstück nicht nach Jahrzehnten wortwörtlich memoriert und vorgetragen haben. Das hat mir einfach nicht so gut gefallen. Den Stil an sich mochte ich dahingegen sehr gerne, sowohl der nicht verschnörkelte direkte Ton als auch einige sehr gelungene Vergleiche (beispielhaft: ein Abgrund in Form eines Menschen, S.9, gefangen war der Mensch nicht länger in einem Anstaltsgebäude, sondern in seinem eigenen Schicksal) haben mich durchweg begeistert und an das Buch gefesselt. Das -typische- Diogenes-Cover ist gelungen und passt hervorragend. Die Person, die sich voran bewegt, aber doch immer von einem Schatten in Form des Kreuzes gefolgt wird, Sinnbild für Vergangenheit, für Verluste, andere Kreuze im Leben, das fand ich hier sehr passend und aussagekräftig. Fazit: ein Buch, das sich schnell lesen lässt, aber vermutlich nicht schnell gelesen werden sollte, oder zumindest mit sehr viel Muße zum Denken im Nachgang, wirklich zum Sammeln und Resümieren dessen, was man da eigentlich alles in so furchtbar kurzer Zeit erfahren und hoffentlich auch erfasst hat - „ein großer russischer Roman auf nur 280 Seiten“ wie der Verlag titelt – das passt. An den Holprigkeiten – wechselnde Perspektive, Sprünge, Einschübe sollte man sich nicht allzu fest verbeißen, sondern das große Ganze im Blick haben. Klare Leseempfehlung!
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