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Spinoza in der jüdischen Aufklärung

Jan-Hendrik Wulf (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

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Beschreibung
Kaum ein anderer Denker hat die jüdische Moderne in einem so hohen Maße beeinflusst wie der Philosoph Baruch Spinoza. Als eine intellektuelle Grenzfigur, die nach ihrer Verbannung aus der jüdischen Gemeinde Amsterdams im Jahre 1656 in die christlich-abendländische Geisteswelt eintrat, inspirierte er jene Aufklärer der Haskala, die ein gutes Jahrhundert später nach einem eigenen jüdischen Weg in die europäische Moderne suchten. Diese Denker trafen dabei auf eine nichtjüdische Gelehrtenwelt, in der sich mit dem Namen des niederländischen Philosophen ebenso idealisierende Erwartungen wie irrationale Ängste gegenüber dem in Spinoza identifizierten intellektuellen Idealtypus des Jüdischen verbanden. Somit ist die Geschichte der jüdischen Rezeption Spinozas seit dem Zeitalter der europäischen Aufklärung stets ein Indikator dafür, welchen Stand das wechselhafte Verhältnis zwischen jüdischer und nichtjüdischer Welt gerade erreicht hatte. Im Nachvollzug der Verlaufsformen der jüdischen Spinoza-Rezeption vom 17. bis ins 20. Jahrhundert zeigt die vorliegende Studie, wie sich jüdisches Selbstbild und Fremdzuschreibung immer wieder wechselseitig bedingt haben.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
19.09.2012
Sprache
Deutsch
EAN
9783050052205
Herausgeber
De Gruyter
Sonderedition
Nein
Autor
Jan-Hendrik Wulf
Seitenanzahl
622
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Baruch Spinoza als diskursive Grenzfigur des Jüdischen und Nichtjüdischen in den Texten der Haskala von Moses Mendelssohn bis Salomon Rubin und in frühen zionistischen Zeugnissen
Schlagwörter
Baruch Spinoza, jüdische Spinoza-Rezeption, Haskala, Moses Mendelssohn
Thema-Inhalt
NHTB - Sozial- und Kulturgeschichte QDHM - Abendländische Philosophie: Aufklärung QRJ - Judentum
Höhe
240 mm
Breite
17 cm

Hersteller: De Gruyter GmbH, Genthiner Straße 13, Berlin, Deutschland, 10785, productsafety@degruyterbrill.com

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