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Plate Tectonic Evolution and Mineral Resource Potential of the Lancang River Zone, Southwestern Yunnan, People's Republic of China

Klaus Heppe (Unbekannter Einband, Deutsch, Englisch)

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Beschreibung
Plattentektonische und metallogenetische Entwicklung der Lancang River-Zone, Südwest-Yunnan, Volksrepublik China Die zentralen Bereiche SW-Yunnans bilden spätestens seit dem Oberkarbon den aktiven Kontinentalrand der Yangtze-Plattform. Dieser Kontinentalrand zeigt die typische Entwicklung einer Kordillere, die durch das Andocken von Mikrokontinenten (heutiger westlichster Teil Yunnans, Myanmar) modifiziert wurde. Die geologische Entwicklung der Lancang River-Zone kann wie folgt zusammengefasst werden: [1] Der Zeitraum vom Oberdevon bis zum Unterperm ist durch ein bathymetrisch stark strukturiertes, landnahes Backarc-Becken innerhalb der Yangtze-Plattform gekennzeichnet. Unterkarbonische Massivsulfiderz-Lagerstätten des Kuroko-Typs sind mit dazitischem Vulkanismus (inkl. spilitisierter Basalt, Rhyolit, Granitporphyr-Intrusionen) assoziiert. [2] Durch eine ostwärts-fortschreitende Deformationsfront gekennzeichnet, erfolgt vom Oberkarbon bis zum Unterperm der Zuschub des Beckens, eine intensive Zerscherung der Lagerstätten und die Hebung des Gebietes über den Meeresspiegel. [3] An die spätpaläozische Orogenese schliesst zwischen Oberperm und mittlerer Trias eine Phase der Extension an, die durch die kursorische Ingression von Randmeeren, bimodalen Riftvulkanismus und kontinentale Rotsedimente gekennzeichnet ist. Der Vulkanismus steht im Zusammenhang mit der Genese der Emeishan Large Igneous Province und einem regionalen, thermischen Ereignis, welches zur Aufschmelzung der Kruste und zur Entstehung der Lincang-Granite führte. Der Riftvulkanismus und dessen mafisch-ultramafische führte. Der Riftvulkanismus und dessen mafisch-ultramafische Intrusionen/Feeders bietet bisher nicht untersuchtes Potential für Cu-Lagerstätten des Keweenaw-Typs, Ni-Cu-PGE-Lagerstätten des Norilsk-Talnakh-Typs und Red bed-Kupferlagerstätten. Die Lincang-Granite sind den S-Typ-Graniten der Main Range in Nord-Thailand ähnlich und zeigen ökonomisch wenig bedeutsame Wolfram-Vererzungen. [4] Die extensionale Entwicklung der Yangtze-Plattform wird zwischen Obertrias und Unterjura durch eine Phase der Inversion unterbrochen. Die Ursache dieser Kompression ist noch unklar, könnte aber im Zusammenhang mit dem Andocken eines Mikrokontinents (Tengchong Block, Myanmar) im Westen der Kordillere gesehen werden. [5] Ab dem mittleren Jura setzt sich die Extension fort, und die Exhumation des Lincang Metamorphic Core Complex entlang einer nach Westen einfallenden Basisabscherung kontrolliert die Entwicklung des Simao-Beckens (Wernicke-Modell). Die Sedimentation ist durch eine mächtige Sequenz aus roten, kontinentalen Klastika geprägt, die die Erosion eines im Westen gelegenen Abtragungsgebietes (Doi-Inthanon Unit) der Kordillere anzeigt. Typische Lagerstätten sind sedimentäre Kupfer- und Salzlagerstätten. [6] Durch die Kollision Indiens kommt es ab dem Eozän/Oligozän zu einer Reaktivierung der regionalen Schwächezonen und zu einer Inversion des Beckens. Diese Inversion erfolgt in einem transpressionalen tektonischen Regime, welches die einzelnen geologischen Einheiten entlang von Seitenverschiebungen versetzt und teilweise überschiebt. Kleine tertiäre Intrusionskörper (Granite bis Syenite) an transkrustalen strike slip-Störungen mit wechselndem Bewegungssinn sind mit Copper porphyry-Lagerstätten, polymetallischen Gangvererzungen und Goldvorkommen assoziiert.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
15.03.2007
Sprache
Deutsch, Englisch
EAN
9783510959501
Herausgeber
Schweizerbart'sche, E.
Serien- oder Bandtitel
Geologisches Jahrbuch. Sonderhefte
Sonderedition
Nein
Autor
Klaus Heppe
Seitenanzahl
159
Auflage
1
Einbandart
Unbekannter Einband
-.-
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