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Beschreibung
Lassen Sie sich verzaubern von Claire Stihlés zauberhaftem Hörbuch über die Liebe – und wie man ihr auf die Sprünge hilft! Bois-des-Val im Elsass: Madame Nanon, 92 Jahre alt und von allen liebevoll Madame Nan genannt, hat so manches erlebt in dem kleinen Dorf mit der guten Luft. Frankreich, Deutschland, Frankreich – schon immer ist ihre Region Spielball politischer Interessen und Machtansprüche…  gewesen. Dann kehrte endlich Ruhe ein – bis Madame Nans älteste Tochter Marie plötzlich mit einer Erfindung daherkommt, die nicht nur zu Ansehen und Geld führt, sondern den Dorfbewohnern auch jede Menge Liebestaumel beschert. Das Glück scheint perfekt zu sein, gäbe es da nicht die Geschichte mit ihrem Nachbarn Monsieur Boberschram, in den sich Madame Nan verliebt. Ohne zu wissen, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit haben, die alles andere als verbindet. Wie uns die Liebe fand ist ein berührender Regionalroman, der von Familienbanden, verborgenen Geheimnissen und der Macht der Liebe erzählt.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
27.05.2020
Sprache
Deutsch
EAN
9783839817919
Herausgeber
Argon
Sonderedition
Nein
Autor
Claire Stihlé
Auflage
1
Einbandart
Audio CD
Einbandart Details
MP3
Gelesen von
Regine Vergeen

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4.0
Aus 3 Bewertungen zu Wie uns die Liebe fand
Aus 3 Bewertungen zu Wie uns die Liebe fand
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Die richtige Mischung
Lea R. - Bewertet am 22.06.2020
Zustand: Exzellent
„Wie uns die Liebe fand“ würde ich nicht als ein Buch bezeichnen, bei dem man die erste Seite liest und es von dort an vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich würde eher sagen, dass man ab der ersten Seite die Protagonistin, Madame Nan, so sehr ins Herz schließt, dass man…  unbedingt alle Worte, die sie zu sagen hat, mitnehmen will. So entsteht automatisch eine ganz andere Art von Spannung, die einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Klappentext: Bois-des-Val am Fuß des Sonnenbergs im Elsass: Madame Nanon, 92 Jahre alt und von allen liebevoll Madame Nan genannt, hat so manches erlebt in dem kleinen Dorf mit der guten Luft. Frankreich, Deutschland, Frankreich – schon immer ist ihre Region Spielball politischer Interessen und Machtansprüche gewesen. Dann kehrt endlich Ruhe ein - bis Madame Nans älteste Tochter Marie plötzlich mit einer Erfindung daherkommt, die der Familie nicht nur Ansehen und Geld , sondern den Dorfbewohnern auch jede Menge Liebestaumel beschert. Das Glück scheint perfekt zu sein, gäbe es da nicht die Geschichte mit ihrem Nachbarn Monsieur Boberschram, in den sich Madame Nan verliebt, ohne zu wissen, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit haben, die alles andere als verbindet. Madame Nan nimmt den Leser mit auf eine überaus ereignisreiche Zeit ihres Lebens, in die man richtig eintauchen und sich alles bildlich vorstellen kann. Der Schreibstil war sehr einnehmend und leicht zu lesen und was mich des Öfteren erstaunt hat ist die Leichtigkeit, mit der die Autorin ihren Figuren leben einhaucht. In Madame Nans Erzählung schwang so viel Charakter und Eigenwilligkeit mit, sie lies so viel Persönlichkeit durchblicken, dass ich irgendwann das Gefühl hatte, sie schon lange zu kennen. Aber auch ihre vier Töchter, die unterschiedlicher nicht sein könnten, bekamen wahnsinnig viel Charakter zugesprochen, so dass ich auch alle vier von ihnen schnell ins Herz schloss und gegen Ende des Buches manchmal dachte „typisch Marie!“. Die Handlung des Buches fand ich sehr interessant, aber auch eigenwillig, wie es eine Frau in Madame Nans Alter wohl auch zu sein hat. Es gab keinen Abschnitt, nach dem nicht eine Ausschweifung folgte, kaum ein Dorfbewohner wurde vorgestellt, ohne nicht auch einen Teil von dessen Geschichte zu erzählen – und von diesen neuen Bekanntschaften habe ich beim Lesen der Geschichte einige gemacht. Auch wenn das für mich teilweise etwas anstrengend war und ich auch manches etwas übertrieben fand (beispielsweise fiel hinter fast jeder Erwähnung von Madame Nans verstorbenen Ehemanns der Ausdruck „Gott hab ihn selig“), aber ich finde dennoch, dass die Autorin gerade damit Madame Nans Charakter sehr einzigartig und echt werden ließ. Das Buch beinhaltet nicht nur eine Facette oder eine schnurgerade Liebesgeschichte, an deren Anfang sich zwei Menschen kennenlernen und sich am Ende lieben lernen, sie enthält Liebe, Witz, den ganz normalen Wahnsinn einer alleinerziehenden Frau mit vier mehr oder weniger pubertierenden Töchtern, aber auch eine sehr außergewöhnliche Verkaufsgeschichte. Weiterhin lernt man nicht nur eine Person kennen, oder fünf, sondern ein ganzes Dorf, denn zu niemandem, dessen Name genannt worden war, wurde nicht die ein der andere Anekdote erzählt, wenn nicht gleich die gesamte Geschichte, die Madame Nan mit dieser Person verband. Aber auch eine gewisse Portion Ernst spielt in die Geschichte mit hinein und das richtige bisschen Historie, so dass sie einen „soliden“ Boden hat. Am Anfang habe ich mich beim Lesen tatsächlich eine Weile gefragt, wohin die Geschichte gehen soll und welches Ziel oder Ende sie verfolg. Manchmal kam es mir vor, der Handlungsstrang sei, das gesamte Dorf einmal rund herum kennenzulernen ;) Jetzt, nachdem ich die letzte Seite gelesen habe, finde ich die gesamte Geschichte sehr stimmig bin sehr zufrieden mit ihrem Ende. Auch wenn mir die Ausführungen und Abschweifungen teils etwas zu ausführlich waren, fand ich die Haupthandlungsstränge wunderschön erzählt und habe nicht nur das Gefühl, ein weiteres Buch gelesen zu haben, sondern ein paar Menschen frisch kennen gelernt zu haben.
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Starke Protagonistin
Christina B. - Bewertet am 05.06.2020
Zustand: Exzellent
Eine Starke Protagonistin finden wir in "Wie uns die Liebe fand". Denn diese Geschichte einer Familie, eines Dorfes, einer Gesellschaft wird wie aus dem Nähkästchen einer alten Dame geplaudert, die alles hautnah miterlebt hat. Im Zentrum ihrer Erzählungen stehen ihre Familie, bestehend aus ihren…  vier Töchtern, die alle unterschiedlicher nicht sein könnten, und allen, die sich um diese herum noch ansammeln ;-) Im Laufe der Zeit schmeißen sie den kleinen Dorfladen und wachsen eng mit der Historie des Dorfes zusammen. Und natürlich gibt es auch eine geheime Liebschaft. Madame Nans Geschichte ist eine Geschichte der starken Frauen und nicht nur sie, sondern jede ihrer Töchter verkörpert eine atemberaubende Persönlichkeit. Und natürlich haben auch die Männer Charakter. Der Schreibstil ist witzig und locker, ohne an Tiefgründigkeit zu verlieren. Die Autorin versteht es, Emotionen zu wecken. Fazit: Das Buch war von seinem Genre und Cover (die Silhoette zweier Menschen oder eines Dorfladens hätte ich als stimmiger erlebt) her nicht ganz mein Geschmack, aber stilistisch, von den Charakteren her und der Botschaft einfach top!
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Ein Ausflug ins Elsass
Anna O. - Bewertet am 07.05.2020
Zustand: Exzellent
Ein Ausflug ins Elsass In ihrem Debutroman entführt Claire Stihlé ihre Leser ins Elsass, in das fiktive Dorf Bois-des-Val. Hier erzählt uns die 93-jährige Madame Nan rückblickend die Geschichte ihres Lebens. Sie erzählt von ihrem verstorbenen Ehemann, von ihren 4 Töchtern, vom Krieg und der…  Besatzung. Auch davon, wie ihr ganzes Dorf sich verändert und von ihrem Nachbarn Monsieur Boberschram, in den sie sich verliebt. Auch wenn ich nach dem Klappentext etwas mehr Spannung erwartet hätte, bin ich über lange Strecken nur so durch die Seiten geflogen. Dieses Buch zu lesen ist wie ein Ausflug ins Elsass. Stellenweise fand ich Madame Nans Erzählungen etwas zu ausschweifend aber kurz darauf wurde ich immer wieder vom Zauber der Geschichte erfasst. Am Ende des Buches gibt es noch eine große Rezeptsammlung und auch wenn vieles nicht nach meinen Geschmack ist, fand ich es toll während des Lesens nach hinten zu blättern und nachzuvollziehen, was in der Geschichte gerade gekocht wird.
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