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Beschreibung
Die deutsche Agrarpolitik verfolgt seit einigen Jahren ausdrücklich das Ziel, den Export landwirtschaftlicher Produkte zu steigern. Angesichts weitgehend gesättigter Märkte und damit stagnierender Nachfrage im Inland sind zunehmende Exporte nötig, um ein weiteres quantitatives Wachstum des Sektors zu ermöglichen. Die wichtigsten Exportprodukte Deutschlands sind Milchprodukte, Schweine- und Rindfleisch sowie Getreide. Die deutschen (Netto-) Exporte von tierischen Produkten sind in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Die deutsche Landwirtschaft ist auch eine wichtige Quelle von Treibhausgasen wie Kohlendioxid, Lachgas und Methan. Bei den letzteren, die um ein vielfaches klimaschädlicher sind als Kohlendioxid, ist die Landwirtschaft der wichtigste Emittent. Methan entsteht überwiegend im Verdauungstrakt von Wiederkäuern, das noch klimawirksamere Lachgas bei der Umwandlung stickstoffhaltiger Dünger im Boden – dies gilt für industriell hergestellte Mineraldünger wie für tierischen Dung. Die wichtigste Quelle für Kohlendioxid in der Landwirtschaft ist die Bewirtschaftung organischer Böden wie Moore. Die gesamten Emissionen aus der Landwirtschaft machen etwa 11% der deutschen Treibhausgasemissionen aus. Die Landwirtschaftsministerinnen und -minister des Bundes und der Länder haben die Problematik anerkannt und angekündigt, den Ausstoß zu reduzieren. Anders als in anderen Sektoren, gibt es aber keine klare Zielvorgabe. Um die Emissionen aus der für den Export bestimmten Produktion zu erheben, wurden zunächst die wichtigsten Exportprodukte identifiziert und basierend auf Daten des bundeseigenen Thünen-Instituts die bei deren Anbau entstehenden Emissionen ermittelt. Dabei wurden auch die Emissionen aus Vorprodukten wie Futter- und Düngemitteln einbezogen. Nach dieser Berechnung lassen sich drei Viertel der Gesamtemissionen aus der Landwirtschaft der tierischen Produktion zuordnen, weil sie ganz überwiegend für die Methanemissonen verantwortlich ist und ihr auch ein Teil der Emissionen aus dem Ackerbau zuzurechnen sind, da fast 40% des in Deutschland produzierten Getreides als Futtermittel verwendet werden. Damit werden die bei dessen Anbau entstehenden Emissionen der Tierproduktion ebenso zugerechnet wie die aus importierten Futtermitteln. Die Emissionen aus der Exportproduktion wurden ermittelt, indem der Anteil der Nettoexporte (Exporte – Importe) an der Gesamtproduktion der wichtigsten Exportprodukte ermittelt wurde, und ein entsprechender Anteil der gesamten Emissionen aus der Produktion dem Export zugerechnet wurde. Für die fünf wichtigsten Exporte: Milchprodukte, Rind- und Schweinefleisch sowie Getreide und Kartoffeln ergeben sich damit Emissionen in Höhe von 18,5 Mio. Tonnen CO2- Äquivalente, was 14% der gesamten Emissionen aus der Landwirtschaft entspricht. Angesichts der überragenden Bedeutung der Tierproduktion für die Emissionen aus der Landwirtschaft und für den Export überrascht es nicht, dass über 80% der Emissionen aus der Produk- tion für den Export aus diesem Sektor stammen. Um auf vielen Exportmärken konkurrenzfähig zu sein, muss sich die Tierproduktion auf größtmögliche Kosteneffizienz ausrichten. Dies ist einer der Faktoren, die zu einer zunehmenden regionalen Konzentration der Schweine- und Hühnerhaltung in Nordwestdeutschland führen. Dort sind die Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft die höchsten in ganz Deutschland und die Gewässer sind durch Nitrate aus Gülle und Mist belastet. Hinzu kommt, dass gerade in dieser Region organische Böden wie Moore besonders häufig vorkommen und bewirtschaftet werden, was zu besonders hohen Kohlendioxidemissionen führt. Das Ziel, die Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft zu reduzieren, lässt sich kaum in größerem Umfang verwirklichen, ohne dass die Tierproduktion signifikant reduziert wird. Würde sie in einem ersten Schritt auf ein Niveau begrenzt, das ausreicht, um die inländische Nachfrage zu decken, ließen sich mit 14% etwa so viele Treibhausgase in der Landwirtschaft einsparen wie seit 1990. Wahrscheinlich bedeutender ist, dass bei einer verringerten Produktion Spielräume für nachhaltigere, klimafreundlichere landwirtschaftliche Produktionssysteme entstehen. Ein wirksamer Schritt wäre, die Bewirtschaftung organischer Böden drastisch zu reduzieren und letztlich ganz einzustellen. Der damit einhergehende Produktionsrückgang ließe sich bei einem weitgehenden Verzicht auf Exporte leicht verschmerzen. Eine geringere Tierproduktion würde es zudem ermöglichen, den Import von oft klimaschädlichen Futtermitteln zu reduzieren und sie durch Eiweißfutterpflanzen aus heimischem Anbau zu ersetzen. Da diese als Leguminosen Stickstoff aus der Atmosphäre binden können, ließe sich auch der Einsatz von synthetischen Düngemitteln verringern, deren Produktion sehr energieintensiv ist. Schließlich haben nachhaltig bewirtschaftete Böden, besonders Dauergrünland, das Potenzial, als Kohlenstoffsenke zu dienen. Eine weniger intensive Nutzung, die mit einer reduzierten Fleisch- und Milchproduktion einhergehen kann, schafft dafür Möglichkeiten. 5 Die Agrarpolitik muss diese Reduktion von Produktion und Exporten aktiv vorantreiben. Dazu zählt, sämtliche Subventionen zu beenden, die Exporte und Kapazitätsausbau fördern. Dagegen muss die Integration von Eiweißpflanzen in die Fruchtfolge ebenso effektiv unterstützt werden wie die standortgerechte Einleitung Die deutsche Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie haben sich in den letzten Jahren stärker auf Exporte ausgerichtet. Diese Entwicklung wird von der Bundesregierung ausdrücklich begrüßt und unterstützt. Anders als in den 1980er und 1990er Jahren werden die Exporte nur noch in Ausnahmefällen durch direkte Exportsubventionen gefördert. Stattdessen sollen die deutschen Landwirte durch eine Kombination aus von der Produktion unabhängigen Direktzahlungen und Investitionsbeihilfen wettbewerbsfähiger werden. Beide Instrumente führen dazu, dass die Betriebe nicht die gesamten Kosten der Produktion aus dem Verkauf ihrer Produkte decken müssen. Das ermöglicht es, Agrargüter zu vergleichsweise niedrigen Preisen auf internationale Märkte zu exportieren oder als Input an die Lebensmittelindustrie zu verkaufen, die dann wiederum wettbewerbsfähiger beim Export verarbeiteter Lebensmittel wird. Seit 2008 sind zudem die Weltmarktpreise für viele landwirtschaftliche Produkte deutlich angestiegen, was deutsche Exporte zusätzlich konkurrenzfähig und lohnend macht. Ein weiteres Ziel der deutschen Agrarpolitik ist es, die Emission von Treibhausgasen aus der Landwirtschaft zu reduzieren. Der seit Beginn der 1990er Jahre zu beobachtende Rückgang der Emissionen ist – wie in anderen Sektoren auch – vor allem auf den Strukturwandel nach der deutschen Wiedervereinigung zurückzuführen. Um weitere Reduktionen zu erreichen, ist daher zu prüfen, ob die Ausrichtung der Landwirtschaft auf Konkurrenzfähigkeit am Weltmarkt und die damit einher gehende Steigerung der Produktion der zu exportierenden Produkte mit den Zielen des Klimaschutzes kompatibel ist. Mit der vorliegenden Studie soll eine entsprechende Diskussion in Gang gesetzt werden, indem die derzeit verfügbaren Informationen zu den Klimawirkungen der Agrarexporte zusammengestellt und bewertet werden. Weidehaltung. Langfristig sollte die Tierhaltung an die im Betrieb verfügbaren landwirtschaftlichen Flächen gebunden werden, um einer zu starken regionalen Konzentration der Tierhaltung entgegen zu wirken, und Nährstoffkreisläufe schon auf Betriebsebene besser zu schließen.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
10.01.2013
Sprache
Deutsch
EAN
9783943704082
Herausgeber
Germanwatch Nord-Süd Initiative e.V.
Sonderedition
Nein
Autor
Tobias Reichert
Seitenanzahl
24
Einbandart
Broschiert
Buch Untertitel
... und andere Rindviecher. Klimawirkungen der exportorientierten Landwirtschaft in Deutschland
Schlagwörter
Export, Agrarpolitik, Weltmarkt
Thema-Inhalt
K - Volkswirtschaft, Finanzen, Betriebswirtschaft und Management
Thema-Zusatz
Qualifier für Altersstufen und Besondere Interessensgruppen
Höhe
295 mm
Breite
21 cm

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