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Beschreibung
Karl Philipp Moritz ist vor allem durch seine Romane, ästhetischen Schriften und Beiträge zur Erfahrungsseelenkunde berühmt geworden. Vollkommen unbeachtet blieben aber bisher die Gedichte, die Moritz - Verfasser einer wegweisenden "Deutschen Prosodie" - seit seiner Jugend bis zu seinem Lebensende geschrieben hat. "Verse zu machen", bemerkte sein Freund Karl Friedrich Klischnig, "war in seiner Jugend sein größtes Vergnügen. Bei reifern Jahren sah er ein, daß er nicht zum Dichter gebohren sey, und doch - machte er bis an seinen Tod Verse, die er aber oft auf eine komische Art selbst tadelte." Verse beförderten das Fortkommen von Moritz' poetischem Alter ego Anton Reiser; dem Autor selbst trugen einige Oden ein lobendes Handschreiben von Friedrich II. ein. Moritz versuchte sich in unterschiedlichen lyrischen Formen (Ode, Lied, Ballade), und nicht minder groß war das Themenspektrum seiner Gedichte. Der vorliegende Band bietet zum einen die Texte der beiden von Moritz selbst herausgegebenen Sammlungen - "Weihnachtsgeschenk für meine Freunde" (1779), "Sechs deutsche Gedichte, dem Könige von Preußen gewidmet" (1781) - und vereinigt zum anderen erstmals die großenteils in entlegenen Almanachen und Zeitschriften des 18. Jahrhunderts veröffentlichten Gedichte. Ein editorischer Anhang informiert über die verschiedenen Druckfassungen und verzeichnet die entsprechenden Varianten.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.09.1999
Sprache
Deutsch
EAN
9783861101819
Herausgeber
Röhrig Universitätsverlag
Serien- oder Bandtitel
Kleines Archiv des achtzehnten Jahrhunderts
Sonderedition
Nein
Autor
Karl Ph Moritz
Seitenanzahl
154
Einbandart
Broschiert
Autorenporträt
Karl Philipp Moritz (1756-1793) war ein Dichter des Sturm und Drang, der Aufklärung und der Weimarer Klassik, mit Einfluss bis in die Romantik. Er übte eine Vielzahl von Berufen aus, u.a. als Schauspieler, Lehrer, Redakteur und Schriftsteller.

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5.0
Aus 2 Bewertungen zu Gedichte
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Robbert G. - Bewertet am 01.06.2025
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Der ganze Nietzsche - in lyrischer Größe
Thomas S. - Bewertet am 06.09.2022
Zustand: Gut
In seinen Gedichten zeigt sich Nietzsche mit all seinen Empfindsamkeiten und Gedankenweiten. Eine gute Gelegenheit, sich ein eigenes Urteil zu bilden - die ganze Palette der Stimmungen breitet sich vor einem aus. Auch mit jeder Menge Humor - wie zum Beispiel: "Wer hier nicht lachen kann, soll hier nicht lesen! Denn, lacht er nicht, packt ihn "das böse Wesen". Also: mit Vergnügen lesen!
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