Bis zu 50 % günstiger als neu 3 Jahre rebuy Garantie Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
Honor SerieY-Serie
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
Beats by Dr. DreGoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Tribunal der Tiere

Günter Ebert (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

Keine Bewertungen vorhanden
Optischer Zustand
Beschreibung
Vorwort Schon 1988 sind Seehunde aus der Nordsee vor Gericht gezogen und haben den damaligen Bundesverkehrsminister angeklagt - viele Jahre also, bevor 2002 der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert wurde. Warum sind seitdem so wenige Tiere als Kläger vor unseren Gerichten erschienen, wenn ihre Klagen doch dringender und begründeter sind als je zuvor? Überall auf der Welt rauben Menschen Tieren den Raum zum Leben, die Luft zum Atmen und vor allem die Ökosysteme, in denen ihr Futter wächst. Der Weltbiodiversitätsrat IPBES geht davon aus, dass in den nächsten Jahren weltweit eine Million Arten aussterben werden. Ökologinnen und Ressourcenforscher warnen vor dem Ökozid, vor einem Massenaussterben, bei dem nicht nur einzelne seltene Arten mit besonderen Bedürfnissen verschwinden, sondern so viele Lebewesen, dass ganze Ökosysteme zusammenbrechen werden. Das Ausmaß dieser menschengemachten Katastrophe ist mir erst beim Recherchieren für mein Buch „Das Sterben der anderen“ klar geworden. Dabei hatte ich schon viele Jahre lang immer wieder über die Folgen unseres Wirtschaftens für die Umwelt berichtet. Und je länger ich recherchierte und je mehr Studien ich las, desto verzweifelter wurde ich. Wenn es doch so offensichtlich ist, wissenschaftlich so gut belegt, dass Menschen das Leben der Tiere auf dem Planeten gefährden, ohne die wir Menschen aber gar nicht überleben können, warum hören wir damit nicht auf? Warum helfen alle unsere bisherigen Versuche nicht, das große Sterben zu stoppen? Warum schützen nicht einmal die Naturschutzgebiete, die Nationalparks, die Schutzzonen in den Meeren? Wenn auf politischem Weg aber nicht genug passiert, dann müsste es doch auf juristischem Weg möglich sein, das war meine Hoffnung. Gesetze zum Schutz der Umwelt haben wir schließlich genug. 8 1988, als der Hamburger Anwalt Michael Günther im Namen der Robben gegen die Dünnsäureverklappung in die Nordsee klagt, wiesen die Richter die Klage zurück, weil Robben nicht klageberechtig seien. Aber seitdem hat sich viel verändert: Der Schutz der Tiere ist zum Staatsziel erklärt worden. An den Universitäten haben sich die Human-Animal-Studies etabliert. Biologinnen erklären uns, dass die Menschen gar nicht so einzigartig sind, wie sie viele Jahrhunderte lang gedacht haben, dass auch Tiere Werkzeuge gebrauchen und Mitgefühl und Solidarität zeigen. Wenn sich die Rolle der Tiere in der Wissenschaft und in der Gesellschaft geändert hat, müsste sich das doch auch vor Gericht niederschlagen? Das war meine Hoffnung, als ich ein Tribunal der Arten vorschlug, ein Gericht, vor dem gefährdete Arten ihr Recht auf Überleben einklagen sollten. Anfang 2020 lud mich der Kurator für Schmetterlinge Dr. Robert Trusch zu einer Lesung ins Naturkundemuseum in Karlsruhe ein (es sollte die letzte Lesung in Präsenz vor dem Lockdown sein). Er erzählte mir von seinem Vorgänger und Freund, dem legendären Entomologen Günter Ebert, von seinen Expeditionen nach Nepal und Afghanistan und er sagte, dass dem Helden der Lepidopterologie mein Buch gefallen hätte, vor allem meine Idee mit dem Tribunal der Arten. Was für eine Freude! Wenig später schickte mir Günter Ebert einen Entwurf für sein Tribunal und schließlich das Skript für ein Theaterstück. Es kommt in klassischen Paarreimen daher, die an die Dichtung vergangener Zeiten erinnern. Umso größer ist der Effekt, wenn die Tiere des Stückes vor dem Europäischen Gerichtshof in ihrem altertümlichen Duktus vom Grauen im Anthropozän erzählen. Hier ist es nun, das Tribunal der Tiere! Und ich wünsche mir, dass es der Prolog zu weiteren Gerichtsverfahren wird. Und dass das Sterben der anderen gestoppt wird.
Dieses Produkt haben wir gerade leider nicht auf Lager.
ab 3,09 €
Derzeit nicht verfügbar
Derzeit nicht verfügbar

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Technische Daten


Erscheinungsdatum
16.07.2021
Sprache
Deutsch
EAN
9783940732538
Herausgeber
Akademischer Verlag München
Sonderedition
Nein
Autor
Günter Ebert
Seitenanzahl
64
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Einbandart Details
Fadenbindung
Buch Untertitel
mit Illustrationen von Xenia Tschurikow

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

-.-
Leider noch keine Bewertungen
Leider noch keine Bewertungen
Schreib die erste Bewertung für dieses Produkt!
Wenn du eine Bewertung für dieses Produkt schreibst, hilfst du allen Kund:innen, die noch überlegen, ob sie das Produkt kaufen wollen. Vielen Dank, dass du mitmachst!