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Einer im Vordergrund: Taras Borodajkewycz

Heinz Fischer (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

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Beschreibung
1962 prangert Heinz Fischer, der gegenwärtige Bundespräsident, in einem Artikel in der Zeitschrift „Die Zukunft“ an, dass sich Taras Borodajkewycz, Professor an der Hochschule für Welthandel, in seinen Vorlesungen antidemokratisch und antisemitisch äußere. Grundlage dafür waren Mitschriften des Studenten und nachmaligen Finanzministers Ferdinand Lacina. Borodajkewycz geht zu Gericht. Den ersten Prozess verliert Heinz Fischer, den zweiten gewinnt er. Im Zuge dieser Auseinandersetzung kam es zu der wahrscheinlich größten antifaschistischen Kundgebung in Österreich. Ernst Kirchweger, der gegen Borodajkewycz demonstrierte, wurde vor dem Hotel Sacher in Wien von dem rechtsextremen Günther Kümel so zusammengeschlagen, dass er wenige Tage später starb. Heinz Fischer stellte ein Buch zusammen, das weitgehend aus Dokumenten besteht: Schriften von Borodajkewycz, die Vorlesungsmitschrift, der inkriminierte Artikel, die Prozessunterlagen, Anfragen und Stellungnahmen im Parlament, Kommentare in der Presse. Nachdem das Buch lange vergriffen war, steht es nun faksimiliert wieder zur Verfügung, bereichert mit dem letztgültigen Erkenntnis der ministeriellen Disziplinaroberkommission für Hochschullehrer, in der u. a. begründet wird, warum die Lehrpraxis von Borodajkewycz als Dienstvergehen zu werten ist.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.10.2015
Sprache
Deutsch
EAN
9783900766269
Herausgeber
Ephelant Verlag
Serien- oder Bandtitel
Dokumente - Berichte - Analysen
Sonderedition
Nein
Autor
Heinz Fischer
Seitenanzahl
320
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Schlagwörter
Borodajkewycz, Taras, Antifaschismus, Bundespräsident Heinz Fischer, Fischer, Heinz, Antisemitismus
Höhe
205 mm
Breite
13.2 cm
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